HP bringt ersten "Copilot+"-PC mit AMD statt ARM - der noch keiner ist
Hewlett-Packard (HP) hat mit dem HP OmniBook Ultra das erste 14-Zoll-Notebook auf x86-Basis vorgestellt, das künftig als "Copilot+"-PC vermarktet werden soll. Dank einer neuen AMD-Plattform und deren neuer NPU steigt die KI-Leistung hier kräftig. Noch bremst Microsoft aber auch hier den Launch aus.
Wie schon bei den ARM-basierten Copilot+-PCs mit Snapdragon-CPU, bei denen HP mit dem OmniBook X 14 zu den ersten Anbietern gehört, verhindert Microsofts gigantischer Fail in Sachen Windows Recall den ursprünglichen Launch zusammen mit dem neuen "Killer-Feature". Bei den neuen x64-kompatiblen Systemen, die über eine enorm gesteigerte KI-Leistung dank aufgebohrter NPU verfügen, sind die Hürden aber noch höher.
HP OmniBook Ultra: eigentlich wäre...
...es ein sogenannter Copilot+ PC
Laut HP will Microsoft erst im weiteren Jahresverlauf ein entsprechendes Update verteilen. Dies ist besonders deshalb bedauerlich, weil die Hardware-Leistung für die KI-Features mit den neuen AMD Ryzen AI 300-CPUs doch auch endlich auch bei x86-/x64-Systemen verfügbar ist. Mit 55 TOPS ist die NPU der neuen APUs von AMD sogar noch stärker als der KI-Recheneinheit der Snapdragon-PCs auf ARM-Basis.
Die Port-Auswahl ist mit zwei Type-C-Anschlüssen, einem USB-A-Port und einem 3,5mm-Klinkenanschluss ähnlich spärlich. HP bietet bei diesem Gerät außerdem erstmals in einem Consumer-Modell Unterstützung für Thunderbolt 4. Wer also einen "kompatibleren" KI-PC sucht, kann mit dem OmniBook Ultra bald zu einer AMD-basierten Alternative zu den ARM-basierten Modellen mit Snapdragon-Chip greifen.
Inwiefern dabei tatsächlich Vorteile bezüglich der Laufzeit und Leistung zugunsten der neuen ARM-Modelle bestehen, wird sich in den kommenden Wochen sicherlich im Rahmen erster Tests zeigen. Bis dahin hat Microsoft dann vielleicht auch sein Update fertig, mit denen das HP OmniBook Ultra und ähnliche Modelle von anderen Herstellern dann auch wirklich zu "Copilot+"-PCs werden können.
Neben dem OmniBook Ultra hat HP übrigens auch noch zwei erste All-In-One-Desktops vorgestellt, die auf neuen Intel-Chips basieren und wohl ebenfalls bald mit einem Update zu "Copilot+"-PCs aktualisiert werden sollen.
Siehe auch:
AMD Ryzen AI 300-Serie unter der Haube
Eigentlich wäre HPs OmniBook Ultra ein Highlight, ist es doch eines der ersten 14-Zoll-Notebooks mit stark auf den mobilen Betrieb ausgelegtem Formfaktor, bei dem die Voraussetzungen für die neuen KI-Funktionen erfüllt sind, mit den es zu einem "Copilot+"-PC wird. Noch fehlt dafür aber die Unterstützung auf Seiten des Betriebssystems, da Microsoft erst später ein entsprechendes Update liefern will.Wie schon bei den ARM-basierten Copilot+-PCs mit Snapdragon-CPU, bei denen HP mit dem OmniBook X 14 zu den ersten Anbietern gehört, verhindert Microsofts gigantischer Fail in Sachen Windows Recall den ursprünglichen Launch zusammen mit dem neuen "Killer-Feature". Bei den neuen x64-kompatiblen Systemen, die über eine enorm gesteigerte KI-Leistung dank aufgebohrter NPU verfügen, sind die Hürden aber noch höher.
HP OmniBook Ultra: eigentlich wäre...
...es ein sogenannter Copilot+ PC
Update von Microsoft folgt erst später
So bietet HP die neuen KI-Features wenigstens zum Teil in Form der Windows Studio Effects und einigen anderen kleineren Neuerungen auf dem ARM-basierten OmniBook-Schwestermodell des OmniBook Ultra schon jetzt an, doch wird es wohl noch länger dauern, bis die x64-basierten neuen PCs die gleichen Features bieten können - selbst ohne Windows Recall.Laut HP will Microsoft erst im weiteren Jahresverlauf ein entsprechendes Update verteilen. Dies ist besonders deshalb bedauerlich, weil die Hardware-Leistung für die KI-Features mit den neuen AMD Ryzen AI 300-CPUs doch auch endlich auch bei x86-/x64-Systemen verfügbar ist. Mit 55 TOPS ist die NPU der neuen APUs von AMD sogar noch stärker als der KI-Recheneinheit der Snapdragon-PCs auf ARM-Basis.
Attraktive Ausstattung um neue AMD-Chips
Die Auslieferung des HP OmniBook Ultra soll im August zu einem Preis von knapp 1450 US-Dollar beginnen. Das Gerät bietet insgesamt eine durchaus sehenswerte Ausstattung, löst das 14-Zoll-Display doch mit 2240x1400 Pixeln angenehm hoch auf. Darüber hinaus gibt es einen mit 68 Wattstunden größeren Akku als im ARM-basierten Schwestermodell, wodurch das Gerät auch etwas dicker und breiter sowie schwerer ist.Die Port-Auswahl ist mit zwei Type-C-Anschlüssen, einem USB-A-Port und einem 3,5mm-Klinkenanschluss ähnlich spärlich. HP bietet bei diesem Gerät außerdem erstmals in einem Consumer-Modell Unterstützung für Thunderbolt 4. Wer also einen "kompatibleren" KI-PC sucht, kann mit dem OmniBook Ultra bald zu einer AMD-basierten Alternative zu den ARM-basierten Modellen mit Snapdragon-Chip greifen.
Inwiefern dabei tatsächlich Vorteile bezüglich der Laufzeit und Leistung zugunsten der neuen ARM-Modelle bestehen, wird sich in den kommenden Wochen sicherlich im Rahmen erster Tests zeigen. Bis dahin hat Microsoft dann vielleicht auch sein Update fertig, mit denen das HP OmniBook Ultra und ähnliche Modelle von anderen Herstellern dann auch wirklich zu "Copilot+"-PCs werden können.
Neben dem OmniBook Ultra hat HP übrigens auch noch zwei erste All-In-One-Desktops vorgestellt, die auf neuen Intel-Chips basieren und wohl ebenfalls bald mit einem Update zu "Copilot+"-PCs aktualisiert werden sollen.
Zusammenfassung
- Neue AMD-Plattform steigert KI-Leistung erheblich
- Microsoft verzögert Update für vollständige KI-Unterstützung
- HP bietet vorerst Teilfunktionen der KI-Features an
- Auslieferung des HP OmniBook Ultra beginnt im August für 1450 USD
- Gerät hat hochauflösendes 14-Zoll-Display und großen Akku
- Erstmals Thunderbolt 4 Unterstützung in einem HP Consumer-Modell
- Neue Intel-basierte All-In-One-Desktops von HP angekündigt
Siehe auch:
- Neue Microsoft 365-Roadmap: Copilot-Update für Excel & Outlook
- Windows 11 24H2: Erstes Patch-Day-Update für Copilot+-PCs
- Minisforum UH125: Erster Desktop-PC mit eingebauter "Copilot"-Taste
- Pixel 9: Google 'klaut' das Killer-Feature von Microsofts Copilot+-PCs
- Copilot & ChatGPT: KI plappert falsche Infos zu Biden-Trump-Duell nach
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