Microsoft verschlimmbessert Produktnamen:
Jetzt ist Copilot dran
Microsoft plant eine umfassende Umbenennung der KI-gestützten Dienste, die unter dem Namen "Copilot" bekannt sind. Wie man mit Rückblick auf andere Namens-Anpassungen des Unternehmens in der Vergangenheit erwarten kann, wird die Sache dadurch nicht besser.
Ursprünglich unter dem Namen "Microsoft Copilot für Microsoft 365" gestartet, wird der Kern-Dienst künftig als "Microsoft 365 Copilot" vermarktet. Die Umbenennung betrifft nicht nur die Hauptmarke, sondern auch spezifische Anwendungen innerhalb der Office-Suite. So wird etwa der "Copilot in Word" demnächst als "Microsoft 365 Copilot in Word" bezeichnet. Ähnliche Anpassungen betreffen auch die Copilot-Dienste für Vertrieb, Service und Finanzen, die künftig ebenfalls unter dem Microsoft 365-Markennamen geführt werden.
Die Entscheidung für diese Umbenennung ist offenbar darauf zurückzuführen, dass innerhalb Microsofts keine klare Zuständigkeit für die Copilot-Marke bestand. Verschiedene Teams haben parallel an unterschiedlichen Copilot-Diensten gearbeitet, was zu einem gewissen Durcheinander führte. Die Umbenennung ist daher auch ein Zeichen dafür, dass das Microsoft 365-Team die Kontrolle über die Copilot-Marke übernimmt.
Ein weiterer Teil der Rebranding-Strategie betrifft den Chat, der bisher in Microsoft 365 Copilot integriert war. Dieser wird zukünftig unter dem eigenen Markennamen "Business Chat" weitergeführt. Es wird erwartet, dass Microsoft die genannten Änderungen im nächsten Monat offiziell bekannt gibt, bevor im Herbst weitere Updates für Microsoft 365 Copilot folgen.
Klar ist aber, dass die neuen Bezeichnungen nicht gerade eingängiger oder gar mutiger wirken. Dies kennt man aber auch schon von früheren Namens-Anpassungen: Das unter Gamern Xbox-Elite-Controller genannte Eingabegerät heißt offiziell immerhin "Xbox Elite Wireless Controller Series 2" und warum der "Windows Store" in "Microsoft Store" umbenannt werden musste, hat sich wohl ebenfalls noch niemandem so richtig erschlossen. Habt ihr eigene Lieblings-Beispiele für schwierige Namensänderungen? Schreibt sie doch in die Kommentare.
Siehe auch:
Komplizierte Namens-Schemata
Die geplanten Rebranding-Maßnahmen betreffen hauptsächlich die Business-Angebote Microsofts. Die Namensänderungen sollen dabei die Positionierung der KI-Angebote innerhalb der Microsoft 365-Suite stärken, berichtete das US-Magazin The Verge unter Berufung auf informierte Kreise.Ursprünglich unter dem Namen "Microsoft Copilot für Microsoft 365" gestartet, wird der Kern-Dienst künftig als "Microsoft 365 Copilot" vermarktet. Die Umbenennung betrifft nicht nur die Hauptmarke, sondern auch spezifische Anwendungen innerhalb der Office-Suite. So wird etwa der "Copilot in Word" demnächst als "Microsoft 365 Copilot in Word" bezeichnet. Ähnliche Anpassungen betreffen auch die Copilot-Dienste für Vertrieb, Service und Finanzen, die künftig ebenfalls unter dem Microsoft 365-Markennamen geführt werden.
Die Entscheidung für diese Umbenennung ist offenbar darauf zurückzuführen, dass innerhalb Microsofts keine klare Zuständigkeit für die Copilot-Marke bestand. Verschiedene Teams haben parallel an unterschiedlichen Copilot-Diensten gearbeitet, was zu einem gewissen Durcheinander führte. Die Umbenennung ist daher auch ein Zeichen dafür, dass das Microsoft 365-Team die Kontrolle über die Copilot-Marke übernimmt.
Ein weiterer Teil der Rebranding-Strategie betrifft den Chat, der bisher in Microsoft 365 Copilot integriert war. Dieser wird zukünftig unter dem eigenen Markennamen "Business Chat" weitergeführt. Es wird erwartet, dass Microsoft die genannten Änderungen im nächsten Monat offiziell bekannt gibt, bevor im Herbst weitere Updates für Microsoft 365 Copilot folgen.
Privatnutzer nicht betroffen
Eine Stellungnahme des Unternehmens zu diesen Umbenennungsplänen stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch aus. Für die privaten Nutzer wird es hingegen vorerst keine Änderungen geben, da die KI-Dienste hier weiterhin unter der bisherigen Copilot-Marke geführt werden.Klar ist aber, dass die neuen Bezeichnungen nicht gerade eingängiger oder gar mutiger wirken. Dies kennt man aber auch schon von früheren Namens-Anpassungen: Das unter Gamern Xbox-Elite-Controller genannte Eingabegerät heißt offiziell immerhin "Xbox Elite Wireless Controller Series 2" und warum der "Windows Store" in "Microsoft Store" umbenannt werden musste, hat sich wohl ebenfalls noch niemandem so richtig erschlossen. Habt ihr eigene Lieblings-Beispiele für schwierige Namensänderungen? Schreibt sie doch in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Microsoft benennt KI-Dienste "Copilot" in "Microsoft 365 Copilot" um
- Änderungen betreffen auch spezifische Anwendungen wie "Copilot in Word"
- Rebranding soll Klarheit in der Zuständigkeit und Kontrolle schaffen
- "Business Chat" wird neuer Name für den integrierten Chat in Microsoft 365
- Offizielle Bekanntgabe der Umbenennungen ist für nächsten Monat geplant
- Keine Namensänderungen für private Nutzer der KI-Dienste geplant
- Frühere Umbenennungen bei Microsoft oft ohne klare Begründung
Siehe auch:
Thema:
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