Neue Hoffnung für PC-Nutzer:
SSD-Preise im freien Fall?
Derzeit scheint sich etwas bei der Preisentwicklung für SSDs zu tun: Laut einem Insiderbericht fahren die größten NAND-Flashspeicher-Hersteller aktuell ihre Produktionen wieder hoch. Das ist eine gute Nachricht für alle PC-Kunden.
Gegen Ende 2023 begannen sich die SSD-Preise zu stabilisieren und später wieder zu steigen. Auf ihre früheren Höchststände ging es aber nicht zurück. Das lag daran, dass es ein Überangebot an SSDs gab und die großen Hersteller von NAND-Flash-Speicher beschlossen, ihre Produktion zu drosseln.
Nun deutet ein Bericht einer südkoreanischen Nachrichtenagentur darauf hin, dass die Preise für SSDs schon bald wieder sinken werden. Laut "The Chosun Daily" haben die vier größten NAND-Flash-Speicherhersteller Samsung, SK Hynix, Kioxia und Western Digital begonnen, die Produktion in ihren Fabriken hochzufahren.
Der Bericht besagt, dass Samsung und SK Hynix ihre NAND-Speicherproduktion im Jahr 2023 auf bis zu 20 Prozent reduziert hatten. Auch Western Digital hatte seine NAND-Speicherproduktion im vergangenen Jahr auf unter 50 Prozent seiner Kapazität reduziert. Im Jahr 2024 ist die Nachfrage nach dieser Art von Produkten nun gestiegen.
Insbesondere die Nachfrage nach NAND-Speicher aus dem High-End-Bereich, der in KI-Rechenzentren eingesetzt werden kann, stieg. Daher erhöhen die großen NAND-Speicherhersteller die Produktion wieder, um diese Nachfrage zu befriedigen. Laut dem Bericht sieht es nun so aus: Samsungs NAND-Flash-Produktionskapazität ist auf etwa 70 Prozent gestiegen, während SK Hynix die Produktion von NAND-Produkten mit hoher Kapazität, wie etwa eSSDs mit hoher Kapazität, hochfährt. Western Digital, der drittgrößte NAND-Flash-Hersteller, steigerte seine Produktionsauslastung sogar wieder auf rund 90 Prozent.
All diese Produktionssteigerungen werden auf längere Sicht dazu führen, dass die SSD-Preise schon bald wieder auf das Niveau sinken, das wir in weiten Teilen des Jahres 2023 sehen, vielleicht sogar schon zum Weihnachtsgeschäft.
Siehe auch:
Entwicklung genauer beleuchtet
Über weite Strecken des Jahres 2023 sind die Preise für Solid-State-Laufwerke für PCs auf ein Rekordtief gesunken - sehr zur Freude auch von Endverbrauchern. Damit wurde es erheblich billiger, Desktop-PCs, Laptops und Spielekonsolen mit internen SSDs aufzurüsten. Auch die Preise für externe SSDs sind in der Zeit stark gesunken, was sie im Vergleich zum Kauf externer HDD-Festplatten für die Datensicherung zu einer echten Alternative machten.Gegen Ende 2023 begannen sich die SSD-Preise zu stabilisieren und später wieder zu steigen. Auf ihre früheren Höchststände ging es aber nicht zurück. Das lag daran, dass es ein Überangebot an SSDs gab und die großen Hersteller von NAND-Flash-Speicher beschlossen, ihre Produktion zu drosseln.
Nun deutet ein Bericht einer südkoreanischen Nachrichtenagentur darauf hin, dass die Preise für SSDs schon bald wieder sinken werden. Laut "The Chosun Daily" haben die vier größten NAND-Flash-Speicherhersteller Samsung, SK Hynix, Kioxia und Western Digital begonnen, die Produktion in ihren Fabriken hochzufahren.
Der Bericht besagt, dass Samsung und SK Hynix ihre NAND-Speicherproduktion im Jahr 2023 auf bis zu 20 Prozent reduziert hatten. Auch Western Digital hatte seine NAND-Speicherproduktion im vergangenen Jahr auf unter 50 Prozent seiner Kapazität reduziert. Im Jahr 2024 ist die Nachfrage nach dieser Art von Produkten nun gestiegen.
Insbesondere die Nachfrage nach NAND-Speicher aus dem High-End-Bereich, der in KI-Rechenzentren eingesetzt werden kann, stieg. Daher erhöhen die großen NAND-Speicherhersteller die Produktion wieder, um diese Nachfrage zu befriedigen. Laut dem Bericht sieht es nun so aus: Samsungs NAND-Flash-Produktionskapazität ist auf etwa 70 Prozent gestiegen, während SK Hynix die Produktion von NAND-Produkten mit hoher Kapazität, wie etwa eSSDs mit hoher Kapazität, hochfährt. Western Digital, der drittgrößte NAND-Flash-Hersteller, steigerte seine Produktionsauslastung sogar wieder auf rund 90 Prozent.
All diese Produktionssteigerungen werden auf längere Sicht dazu führen, dass die SSD-Preise schon bald wieder auf das Niveau sinken, das wir in weiten Teilen des Jahres 2023 sehen, vielleicht sogar schon zum Weihnachtsgeschäft.
Zusammenfassung
- Größte SSD-Hersteller fahren ihre Produktionen wieder hoch
- Preise für SSDs sanken 2023 auf ein Rekordtief
- SSDs wurden für PC-Kunden erheblich günstiger
- Externe SSDs wurden zur Alternative zu HDDs
- SSD-Preise stabilisierten sich gegen Ende 2023
- Überangebot führte zu Produktionsdrosselungen bei Herstellern
- Nachfrage nach Speicher stieg 2024 stark an
- Hersteller erhöhen Produktion, um Nachfrage zu befriedigen
- Preise sollen bald wieder auf 2023er-Niveau sinken
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