SSD-Preise weiter unter Druck:
Controller-Engpass dauert noch bis 2023
Die weiterhin extrem hohe Auslastung der Vertragsfertiger und ein Mangel an Materialien sorgen wohl dafür, dass der Mangel an Controller-Chips für Solid State Drives (SSD) noch eine lange Zeit anhalten wird. Die SSD-Hersteller können deshalb nicht so viele Produkte fertigen, wie der Markt verlangt.
Wie der taiwanesische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen bei Firmen aus der Lieferkette berichtet, gibt es nach wie vor Probleme bei der Verfügbarkeit von Controllern für SSDs. Die Speicher-Controller waren schon im Jahr 2021 knapp, wobei sich das Problem anscheinend auch im Lauf des Jahres 2022 nicht aus der Welt schaffen lässt.
Die Ursache dafür ist, dass die Hersteller von Speicher-Controllern ihre Chips nicht selbst fertigen, sondern wie viele andere Unternehmen bei den großen Vertragsfertigern Schlange stehen müssen. Die Kapazitäten der Vertragsfertiger sind allerdings zu großen Teilen ausgebucht, so dass es einen Rückstau bei der Erledigung der zahllosen Aufträge gibt.
Die meisten SSD-Speichercontroller werden in relativ alten Fertigungs-Prozessen mit Strukturbreiten ab 28 Nanometer gefertigt. Gerade die Kapazitäten für die Fertigung von Chips mit größerer Strukturbreite sind derzeit allerdings stark ausgelastet, so dass es bei vielen Produkten mit derartigen Chips derzeit zu Fertigungs- und somit Verfügbarkeitsproblemen kommt, die wiederum die Preise steigen lassen.
Die Ursache dafür ist, dass die Hersteller von Speicher-Controllern ihre Chips nicht selbst fertigen, sondern wie viele andere Unternehmen bei den großen Vertragsfertigern Schlange stehen müssen. Die Kapazitäten der Vertragsfertiger sind allerdings zu großen Teilen ausgebucht, so dass es einen Rückstau bei der Erledigung der zahllosen Aufträge gibt.
Mangel an ABF-Substraten behindert Produktion zusätzlich
Ein weiterer Faktor soll der weiter bestehende Mangel an sogenannten ABF-Substraten sein, die für das BGA-Packaging der Chips benötigt werden. Die ABF-Substrate sind die sogenannten "Build-Up-Filme, ein isolierendes Material, das in der Fertigung für den Aufbau der extrem miniaturisierten Strukturen in modernen Chips benötigt wird. Da dessen Hersteller Ajimoto die enorme Nachfrage nicht bedienen kann, gehen Marktbeobachter schon länger davon aus, dass es sogar noch bis 2026 dauern könnte, bis ausreichend ABF-Substrate zur Verfügung stehen.Die meisten SSD-Speichercontroller werden in relativ alten Fertigungs-Prozessen mit Strukturbreiten ab 28 Nanometer gefertigt. Gerade die Kapazitäten für die Fertigung von Chips mit größerer Strukturbreite sind derzeit allerdings stark ausgelastet, so dass es bei vielen Produkten mit derartigen Chips derzeit zu Fertigungs- und somit Verfügbarkeitsproblemen kommt, die wiederum die Preise steigen lassen.
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