Enorme Nachfrage: KI-Boom sorgt für steigende Preise bei SSD
Wer die Anschaffung größerer SSDs plant, sollte wohl besser zügig zuschlagen. Denn die Preise für die Speichersysteme folgen aktuell einem Aufwärtstrend - und dieser dürfte nach Einschätzungen von Marktforschern durchaus längere Zeit anhalten.
Treiber der Entwicklung sind vor allem die großen Tech-Konzerne mit ihren enormen Investitionen in Datenzentren, mit denen KI-Modelle trainiert werden können. Hierfür werden nicht nur enorme Rechen-, sondern auch Speicherkapazitäten benötigt. Hinzu komme, dass die PC- und Smartphone-Hersteller bereits auf die Entwicklung reagiert haben und in ihren Lagern möglichst viele Flash-Chips horten, solange die Preise noch überschaubar sind.
Die hohe Nachfrage sorgt dafür, dass die Chips im Großhandel allein in diesem Quartal um die 15 Prozent teurer werden. Für gewöhnlich dauert es etwas, bis diese Entwicklung dann auch im Einzelhandel Einfluss auf die SSD-Preise hat - hier ist aber zumindest kaum damit zu rechnen, dass die Preise in den kommenden Monaten sinken werden.
Überproportional legte die Nummer 2, die SK Group, zu, die den Umsatz um 31,9 Prozent auf 3,27 Milliarden Dollar ausbauen konnte. Das Unternehmen konnte besonders vom Bedarf der Datenzentren-Betreiber profitieren, die mit den Chips mit Floating-Gate-QLC-Architektur gut bedient werden konnten.
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Starkes Wachstum
Die Hersteller von SSDs haben in den ersten drei Monaten des Jahres ein deutliches Wachstum verzeichnet. Weltweit wurden mit den Speichern im ersten Quartal 14,71 Milliarden Dollar umgesetzt, das sind 28,1 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie aus Daten des Marktforschungsunternehmens Trendforce hervorgeht.Treiber der Entwicklung sind vor allem die großen Tech-Konzerne mit ihren enormen Investitionen in Datenzentren, mit denen KI-Modelle trainiert werden können. Hierfür werden nicht nur enorme Rechen-, sondern auch Speicherkapazitäten benötigt. Hinzu komme, dass die PC- und Smartphone-Hersteller bereits auf die Entwicklung reagiert haben und in ihren Lagern möglichst viele Flash-Chips horten, solange die Preise noch überschaubar sind.
Die hohe Nachfrage sorgt dafür, dass die Chips im Großhandel allein in diesem Quartal um die 15 Prozent teurer werden. Für gewöhnlich dauert es etwas, bis diese Entwicklung dann auch im Einzelhandel Einfluss auf die SSD-Preise hat - hier ist aber zumindest kaum damit zu rechnen, dass die Preise in den kommenden Monaten sinken werden.
Samsung geht voran
Unter den Herstellern bewegte der Marktführer Samsung sich im Branchenschnitt. Die Südkoreaner steigerten ihren Umsatz mit Flash-Chips um 28,6 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar. Obwohl der Gesamtmarkt in diesem Quartal wohl nicht mehr so stark wächst wie zuletzt, rechnet Samsung trotzdem noch mit einem weiteren Zuwachs um 20 Prozent.Überproportional legte die Nummer 2, die SK Group, zu, die den Umsatz um 31,9 Prozent auf 3,27 Milliarden Dollar ausbauen konnte. Das Unternehmen konnte besonders vom Bedarf der Datenzentren-Betreiber profitieren, die mit den Chips mit Floating-Gate-QLC-Architektur gut bedient werden konnten.
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Zusammenfassung
- Preise für SSDs steigen und Trend könnte länger anhalten
- Hersteller verzeichnen starkes Wachstum im ersten Quartal des Jahres
- Umsatz mit SSDs weltweit um 28,1 Prozent auf 14,71 Milliarden Dollar gestiegen
- Große Tech-Konzerne investieren stark in Datenzentren für KI-Modelle
- PC- und Smartphone-Hersteller horten Flash-Chips wegen steigender Preise
- Großhandelspreise für Chips sind in diesem Quartal um 15 Prozent teurer geworden
- Samsung und SK Group profitieren stark vom wachsenden Bedarf an Speicherchips
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