DDR5- & SSD-Preise im Tiefflug - gut für uns, schlecht für die Hersteller
Die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher fallen derzeit immer weiter. Für die Kunden bedeutet dies, dass sie ihre neuen PCs günstig mit mehr Speicher ausrüsten können. Vor allem in China sind die DDR5-Preise zuletzt dramatisch eingebrochen.
32GB-Module mit DDR5-Arbeitsspeicher kosten in China derzeit nur noch rund 1000 Yuan, was umgerechnet etwa 140 Euro entspricht. Anfang des Jahres lag der Preis noch doppelt so hoch, während es im Schnitt im Jahr 2022 noch rund 4000 Yuan waren. Hintergrund ist, dass die großen Hersteller von Speicherchips den Markt zuletzt aufgrund des massiven Drucks mit günstigen Chips fluteten, um ihre Lagerbestände zu räumen.
Weil die chinesischen Hersteller von Speichermodulen mittlerweile ihre Preise stark reduziert haben, geraten auch Hersteller aus anderen Ländern wie Taiwan und Südkorea inzwischen unter Preisdruck. Der Preiskampf tobt laut einem Bericht der taiwanischen Branchenpublikation DigiTimes vor allem im unteren Preissegment, während auch bei hochwertigeren Modulen zunehmend Preisnachlässe zu verzeichnen sein sollen.
Auch bei SSDs auf Basis von Flash-Speicher sind die Preise zunehmen in den Keller gegangen. Die Preise haben sich zum Beispiel bei Modellen mit einem Terabyte Speicherkapazität teilweise halbiert, sodass chinesische Kunden aktuell umgerechnet nur noch knapp 40 Euro für eine PCIe-4.0-fähige 1-TB-SSD zahlen müssen.
Hierzulande sind die Preise ähnlich stark eingebrochen, wie ein Blick in den WinFuture-Preisvergleich verrät. So kosten beliebte SSD-Modelle von Samsung zum Beispiel inzwischen im Vergleich zum Jahresbeginn nur noch weniger als die Hälfte.
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Siehe auch:
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Auch in Deutschland sind die Preise extrem niedrig
In China ist offenbar ein mit harten Bandagen geführter Preiskrieg unter den Anbietern von DDR5-Arbeitsspeicher ausgebrochen. Schon seit dem letzten Jahr versuchen dort diverse größere und kleine Anbieter, ihre Produkte trotz der stark schwächelnden Nachfrage zu immer günstigeren Preisen loszuwerden.32GB-Module mit DDR5-Arbeitsspeicher kosten in China derzeit nur noch rund 1000 Yuan, was umgerechnet etwa 140 Euro entspricht. Anfang des Jahres lag der Preis noch doppelt so hoch, während es im Schnitt im Jahr 2022 noch rund 4000 Yuan waren. Hintergrund ist, dass die großen Hersteller von Speicherchips den Markt zuletzt aufgrund des massiven Drucks mit günstigen Chips fluteten, um ihre Lagerbestände zu räumen.
Weil die chinesischen Hersteller von Speichermodulen mittlerweile ihre Preise stark reduziert haben, geraten auch Hersteller aus anderen Ländern wie Taiwan und Südkorea inzwischen unter Preisdruck. Der Preiskampf tobt laut einem Bericht der taiwanischen Branchenpublikation DigiTimes vor allem im unteren Preissegment, während auch bei hochwertigeren Modulen zunehmend Preisnachlässe zu verzeichnen sein sollen.
Auch bei SSDs auf Basis von Flash-Speicher sind die Preise zunehmen in den Keller gegangen. Die Preise haben sich zum Beispiel bei Modellen mit einem Terabyte Speicherkapazität teilweise halbiert, sodass chinesische Kunden aktuell umgerechnet nur noch knapp 40 Euro für eine PCIe-4.0-fähige 1-TB-SSD zahlen müssen.
Hierzulande sind die Preise ähnlich stark eingebrochen, wie ein Blick in den WinFuture-Preisvergleich verrät. So kosten beliebte SSD-Modelle von Samsung zum Beispiel inzwischen im Vergleich zum Jahresbeginn nur noch weniger als die Hälfte.
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Zusammenfassung
- DDR5-Arbeitsspeicher-Preise fallen weltweit, besonders in China
- 32GB-Module kosten in China nur noch rund 140 Euro
- Preiskampf in China zwischen Anbietern
- Preisdruck auch auf Hersteller aus anderen Ländern
- Preise für 1-TB-SSD in China auf umgerechnet 40 Euro gefallen
- Preise für SSDs auch hierzulande halbiert
Siehe auch:
- DDR5: Samsung startet Massenproduktion von 12-nm-Speicherchips
- Nachfrage für DDR5 schwächelt: Keiner kauft neuen Arbeitsspeicher
- Jetzt auch für jedermann: Erste DDR5-Module mit 24 & 48 GB starten
- Arbeitsspeicher: DDR5 wird dank der Krise schnell günstiger
- DDR5-Preis fällt auf erschwinglicheres Niveau, in Europa sogar stärker
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