Software-Gigant in Bedrängnis:
Adobe drohen Millionenstrafen
Adobe steht jetzt für seine Software-Verkaufsstrategie am Pranger, beziehungsweise für die Art und Weise, wie das Unternehmen laut der US-Wettbewerbsbehörde FTC Nutzern die Kündigungen von Abonnements erschwert.
Nach Ansicht der FTC verstößt das Vorgehen von Adobe gegen den 'Restore Online Shoppers Confidence Act' der USA und handelt mit Absicht. Schon Ende 2023 hatte sich der Streit abgezeichnet. Die Wettbewerbsbehörde FTC erklärte, dass Adobe Gebühren für die vorzeitige Kündigung seiner Software-Abonnements verschweigt. Laut der FTC wird aber nicht nur durch die Gebühren eine Kündigung durch den Nutzer erschwert.
Adobe erzielt seit über einem Jahrzehnt den größten Teil seiner Einnahmen mit seinen Abonnements. Ganz "sauber" sind diese Geschäfte aber laut der FTC nicht, daher droht man dem Unternehmen jetzt mit hohen Strafen. In einer Pressemitteilung zur Klage heißt es, dass das Unternehmen versucht, die Verbraucher dazu zu bewegen, ein sogenanntes "Jahresabonnement" abzuschließen.
Wer das nicht will und die monatliche Option bucht, kann diese nicht so einfach kündigen, wenn das erste Jahr nicht um ist. Laut FTC müssen Kunden, die einen Adobe-Vertrag vor Ablauf des Jahres kündigen, mit hohen Vorfälligkeitsentschädigungen in Höhe von bis zu 50 Prozent der verbleibenden monatlichen Zahlungen rechnen.
In der Pressemitteilung heißt es weiter, dass diese Informationen auf der Website des Unternehmens im Kleingedruckten versteckt sind oder erfordern, dass die Verbraucher mit dem Mauszeiger über kleine Symbole fahren, um die Informationen aufzurufen - beides ist intransparent und wird von der Behörde als unlauter angesehen.
Auch die Kündigung an sich wird von Adobe zu sehr erschwert und der Prozess sei einfach unklar. Einige Verbraucher berichteten, sie dachten, sie hätten ihr Abonnement erfolgreich gekündigt, doch das Unternehmen belastete weiterhin Kreditkarte.
Wenn Verbraucher versucht haben, ihr Abonnement auf der Website des Unternehmens zu kündigen, waren sie gezwungen, sich durch zahlreiche Seiten zu klicken, um zu kündigen. Wenn sie sich an den Adobe-Kundendienst wandten, um zu kündigen, stießen sie auf Widerstand und Verzögerungen seitens der Adobe-Mitarbeiter.
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Siehe auch:
Betrügerische Abonnementpläne?
Die FTC hat jetzt angekündigt, dass man nach einer ausführlichen Untersuchung nun Klage gegen Adobe wegen angeblich betrügerischer Abonnementpläne einreichen wird. Adobe sieht sich daher jetzt mit einer Klage konfrontiert, die dem Software-Unternehmen richtig teuer zu stehen kommen könnte.Nach Ansicht der FTC verstößt das Vorgehen von Adobe gegen den 'Restore Online Shoppers Confidence Act' der USA und handelt mit Absicht. Schon Ende 2023 hatte sich der Streit abgezeichnet. Die Wettbewerbsbehörde FTC erklärte, dass Adobe Gebühren für die vorzeitige Kündigung seiner Software-Abonnements verschweigt. Laut der FTC wird aber nicht nur durch die Gebühren eine Kündigung durch den Nutzer erschwert.
Adobe erzielt seit über einem Jahrzehnt den größten Teil seiner Einnahmen mit seinen Abonnements. Ganz "sauber" sind diese Geschäfte aber laut der FTC nicht, daher droht man dem Unternehmen jetzt mit hohen Strafen. In einer Pressemitteilung zur Klage heißt es, dass das Unternehmen versucht, die Verbraucher dazu zu bewegen, ein sogenanntes "Jahresabonnement" abzuschließen.
Wer das nicht will und die monatliche Option bucht, kann diese nicht so einfach kündigen, wenn das erste Jahr nicht um ist. Laut FTC müssen Kunden, die einen Adobe-Vertrag vor Ablauf des Jahres kündigen, mit hohen Vorfälligkeitsentschädigungen in Höhe von bis zu 50 Prozent der verbleibenden monatlichen Zahlungen rechnen.
In der Pressemitteilung heißt es weiter, dass diese Informationen auf der Website des Unternehmens im Kleingedruckten versteckt sind oder erfordern, dass die Verbraucher mit dem Mauszeiger über kleine Symbole fahren, um die Informationen aufzurufen - beides ist intransparent und wird von der Behörde als unlauter angesehen.
Verbraucherschützer versuchten zu vermitteln
Die Klage kam zustande, nachdem Verbraucherschützer zuletzt vermehrt Beschwerden von Betroffenen erhalten hatten. Adobe sei sich dieser Beschwerden bewusst, halte aber an dieser Abo-Struktur fest und verheimliche die Vorfälligkeitsentschädigung.Auch die Kündigung an sich wird von Adobe zu sehr erschwert und der Prozess sei einfach unklar. Einige Verbraucher berichteten, sie dachten, sie hätten ihr Abonnement erfolgreich gekündigt, doch das Unternehmen belastete weiterhin Kreditkarte.
Wenn Verbraucher versucht haben, ihr Abonnement auf der Website des Unternehmens zu kündigen, waren sie gezwungen, sich durch zahlreiche Seiten zu klicken, um zu kündigen. Wenn sie sich an den Adobe-Kundendienst wandten, um zu kündigen, stießen sie auf Widerstand und Verzögerungen seitens der Adobe-Mitarbeiter.
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Zusammenfassung
- Adobe steht wegen Abonnement-Strategie am Pranger
- FTC klagt Adobe wegen betrügerischer Abonnementpläne an
- Adobe verstößt gegen den Restore Online Shoppers Confidence Act
- Gebühren für vorzeitige Kündigungen werden verschwiegen
- Kunden zahlen hohe Vorfälligkeitsentschädigungen bei Kündigung
- Kündigungsinformationen sind auf der Website intransparent versteckt
- Verbraucher berichten über erschwerte Kündigungsprozesse
Siehe auch:
- Adobe stellt Spectrum 2 vor: ganz neues Design für Photoshop & Co.
- Kreativität trifft auf KI: Adobe Firefly im Fokus der Max Konferenz
- Adobe Photoshop im Web jetzt endlich für alle verfügbar
- Adobe Photoshop & Co.: Neue AI-Tools sorgen für Preiserhöhung
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