Vergütung für Elon Musk wurde genehmigt, Zahltag muss aber warten
Eigentlich wurde das Tesla-Vergütungspaket für Elon Musk bereits 2018 genehmigt, nach einer Gerichtsentscheidung musste es aber neu abgestimmt werden. Und auch beim zweiten Mal gab es von den Aktionären das OK. Allerdings ist die Sache damit bis jetzt nicht durch.
Diese Abstimmung wurde auch als Referendum über Musks Führungsstil gesehen, denn zuletzt mehrten sich die Stimmen, die dem CEO vorwarfen, nicht mehr ganz bei der Sache zu sein und sich mehr für Twitter/X und sein KI-Startup xAI zu interessieren - und Tesla nur noch als eine Cashcow zu sehen. Die Unruhe kommt auch daher, dass der Autobauer zuletzt mit Absatzproblemen, fallender Nachfrage und damit auch sinkenden Umsätzen zu kämpfen hatte.
Dennoch haben die Aktionäre von Tesla für die erneute Genehmigung des Vergütungspakets gestimmt. Außerdem wurde dem Umzug des (juristischen) Hauptsitzes nach Texas zugestimmt, zudem wurden James Murdoch and Elons Bruder Kimbal Musk als Mitglieder des Aufsichtsrats bestätigt.
Mit der erneuten Abstimmung ist die Angelegenheit aber nicht einfach so vom Tisch: Wie die Nachrichtenagentur Reuters erklärt, kommt jetzt der schwierige Teil, denn Tesla muss eine "schon jetzt skeptische Richterin überzeugen", das Ergebnis der zweiten Abstimmung anzuerkennen.
Brian Quinn, Professor an der Boston College Law School, sagte dazu: "Die Sache ist weiterhin nicht vorbei." Seiner Ansicht nach wird Richterin McCormick Tesla auffordern, nachzuweisen, dass die Abstimmung nicht erzwungen war - und Tesla wird das vor Gericht auch beweisen müssen.
Siehe auch:
Neuabstimmung durch, Paket bisher nicht
56 Milliarden Dollar: Das ist das bereits vor Jahren auf den Weg gebrachte Paket, das Elon Musk als CEO von Tesla bekommen sollte. Doch kritische Anleger haben dagegen in Delaware, wo der Autobauer seinen Rechtssitz hat, geklagt und vom zuständigen Gericht Recht bekommen. Die Kritiker haben damals beanstandet, dass die Höhe der Vergütung überzogen sei. Also ließ Tesla noch einmal darüber abstimmen.Diese Abstimmung wurde auch als Referendum über Musks Führungsstil gesehen, denn zuletzt mehrten sich die Stimmen, die dem CEO vorwarfen, nicht mehr ganz bei der Sache zu sein und sich mehr für Twitter/X und sein KI-Startup xAI zu interessieren - und Tesla nur noch als eine Cashcow zu sehen. Die Unruhe kommt auch daher, dass der Autobauer zuletzt mit Absatzproblemen, fallender Nachfrage und damit auch sinkenden Umsätzen zu kämpfen hatte.
Dennoch haben die Aktionäre von Tesla für die erneute Genehmigung des Vergütungspakets gestimmt. Außerdem wurde dem Umzug des (juristischen) Hauptsitzes nach Texas zugestimmt, zudem wurden James Murdoch and Elons Bruder Kimbal Musk als Mitglieder des Aufsichtsrats bestätigt.
Mit der erneuten Abstimmung ist die Angelegenheit aber nicht einfach so vom Tisch: Wie die Nachrichtenagentur Reuters erklärt, kommt jetzt der schwierige Teil, denn Tesla muss eine "schon jetzt skeptische Richterin überzeugen", das Ergebnis der zweiten Abstimmung anzuerkennen.
Brian Quinn, Professor an der Boston College Law School, sagte dazu: "Die Sache ist weiterhin nicht vorbei." Seiner Ansicht nach wird Richterin McCormick Tesla auffordern, nachzuweisen, dass die Abstimmung nicht erzwungen war - und Tesla wird das vor Gericht auch beweisen müssen.
Zusammenfassung
- Tesla-Vergütungspaket für Elon Musk wurde 2018 genehmigt, musste neu abgestimmt werden
- Aktionäre stimmten erneut für das 56 Milliarden Dollar Vergütungspaket
- Kritische Anleger klagten in Delaware, da die Vergütung als überzogen galt
- Abstimmung wurde als Referendum über Musks Führungsstil angesehen
- Aktionäre stimmten auch dem Umzug des Hauptsitzes nach Texas zu
- James Murdoch und Kimbal Musk als Aufsichtsratsmitglieder bestätigt
- Tesla muss nun eine skeptische Richterin von der Gültigkeit der Abstimmung überzeugen
Siehe auch:
- Viel Lärm um nichts: Elon Musk zieht seine Klage gegen OpenAI zurück
- Musk droht, wegen KI Apple-Geräte aus seinen Firmen zu verbannen
- Wenn Musk seine 56 Mrd. $ nicht bekommt, könnte er Tesla verlassen
- KI-Chips für Tesla wurden von Elon Musk an X und xAI umgeleitet
- Neuer Ärger für Elon Musk: Klage wirft Tesla-Chef Insider-Trading vor
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
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