Wenn Musk seine 56 Mrd. $ nicht bekommt, könnte er Tesla verlassen
Seit Jahren streiten sich bereits kritische Tesla-Aktionäre mit ihrem CEO Elon Musk, dabei geht es um ein milliardenschweres Vergütungspaket. Das halten Gegner für überzogen und haben geklagt, nächste Woche wird erneut darüber abgestimmt. Das Musk-Lager droht nun.
Denn die Musk-Kritiker sagen, dass der CEO diesen Job nur noch wegen des Geldes macht und sich kaum noch um das Tagesgeschäft kümmert, weil ihn beispielsweise X und xAI persönlich mehr interessieren - und das in für Tesla wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Am 13. Juni werden Tesla-Aktionäre über die umstrittene Vergütung abstimmen, zuvor hat ein Gericht im US-Bundesstaat entschieden, dass das Paket in seiner bisherigen Form bzw. der Entscheidungsprozess "zutiefst fehlerhaft" gewesen sei. Also wird ein zweites Mal abgestimmt und dieses Mal soll eine wasserdichte Entscheidung herauskommen.
Doch auch bei der zweiten Abstimmung ist nicht sicher, dass die Aktionäre dafür stimmen werden. Denn zuletzt gab es immer lautere Stimmen, die Zweifel an der Höhe der Vergütung angemeldet haben. Nun macht aber sogar die Tesla-Führungsetage Stimmung für den Musk-Zahltag.
Sie legt nahe, dass andernfalls droht, dass Musk dem Unternehmen den Rücken zukehren könnte: "Was wir 2018 erkannt haben und auch heute noch erkennen, ist, dass Elon eines ganz sicher nicht hat: unbegrenzte Zeit. Und er hat auch keinen Mangel an Ideen und anderen Orten, an denen er einen unglaublichen Unterschied in der Welt machen kann. Wir wollen, dass diese Ideen, diese Energie und diese Zeit bei Tesla sind, zum Wohle von euch, unseren Eigentümern. Aber das erfordert gegenseitigen Respekt."
Denholm betont, dass es Musk "nicht ums Geld" gehe, da er schon jetzt der vermögendste Mensch auf dem Planeten sei, argumentiert aber gleichzeitig, dass er "Motivation" brauche, und zwar in Form von 56 Milliarden Dollar. Das kann man nachvollziehen - muss man aber nicht.
Siehe auch:
Ein CEO, sechs Unternehmen
Elon Musk tanzt auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig, denn der Chef des Elektroautobauers ist CEO von Tesla, SpaceX, Twitter/X, xAi, Boring Company und Neuralink. Das bewundern viele Musk-Fans zwar, Tesla-Aktionäre hingegen sind nicht allesamt glücklich darüber, dass der 52-Jährige seine Aufmerksamkeit so aufteilt.Denn die Musk-Kritiker sagen, dass der CEO diesen Job nur noch wegen des Geldes macht und sich kaum noch um das Tagesgeschäft kümmert, weil ihn beispielsweise X und xAI persönlich mehr interessieren - und das in für Tesla wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Am 13. Juni werden Tesla-Aktionäre über die umstrittene Vergütung abstimmen, zuvor hat ein Gericht im US-Bundesstaat entschieden, dass das Paket in seiner bisherigen Form bzw. der Entscheidungsprozess "zutiefst fehlerhaft" gewesen sei. Also wird ein zweites Mal abgestimmt und dieses Mal soll eine wasserdichte Entscheidung herauskommen.
Doch auch bei der zweiten Abstimmung ist nicht sicher, dass die Aktionäre dafür stimmen werden. Denn zuletzt gab es immer lautere Stimmen, die Zweifel an der Höhe der Vergütung angemeldet haben. Nun macht aber sogar die Tesla-Führungsetage Stimmung für den Musk-Zahltag.
"Elon unser"
Wie The Verge unter Berufung auf ein der Börsenaufsicht SEC übermitteltes Schreiben berichtet, schreibt darin Tesla-Vorstandsvorsitzende Robyn Denholm: "Elon ist kein typischer Manager und Tesla ist kein typisches Unternehmen. Die übliche Art und Weise, wie Unternehmen ihre Führungskräfte vergüten, wird bei Tesla nicht zu guten Ergebnissen führen. Um jemanden wie Elon zu motivieren, braucht es etwas anderes."Sie legt nahe, dass andernfalls droht, dass Musk dem Unternehmen den Rücken zukehren könnte: "Was wir 2018 erkannt haben und auch heute noch erkennen, ist, dass Elon eines ganz sicher nicht hat: unbegrenzte Zeit. Und er hat auch keinen Mangel an Ideen und anderen Orten, an denen er einen unglaublichen Unterschied in der Welt machen kann. Wir wollen, dass diese Ideen, diese Energie und diese Zeit bei Tesla sind, zum Wohle von euch, unseren Eigentümern. Aber das erfordert gegenseitigen Respekt."
Denholm betont, dass es Musk "nicht ums Geld" gehe, da er schon jetzt der vermögendste Mensch auf dem Planeten sei, argumentiert aber gleichzeitig, dass er "Motivation" brauche, und zwar in Form von 56 Milliarden Dollar. Das kann man nachvollziehen - muss man aber nicht.
Zusammenfassung
- Kritische Tesla-Aktionäre streiten mit CEO Elon Musk über Vergütungspaket
- Gegner des Pakets halten es für überzogen und haben Klage eingereicht
- Musk ist CEO von Tesla, SpaceX, Twitter/X, xAi, Boring Company und Neuralink
- Kritiker sagen, Musk kümmert sich kaum noch um Teslas Tagesgeschäft
- Am 13. Juni wird über die umstrittene Vergütung erneut abgestimmt
- Ein Gericht befand den bisherigen Entscheidungsprozess als fehlerhaft
- Tesla-Vorstand Robyn Denholm argumentiert für hohe Vergütung zur Motivation
Siehe auch:
- KI-Chips für Tesla wurden von Elon Musk an X und xAI umgeleitet
- Neuer Ärger für Elon Musk: Klage wirft Tesla-Chef Insider-Trading vor
- Cybertruck vs. Fluss - Oder: Warum man Elon Musk nicht glauben sollte
- Immer mehr Widerstand gegen Elon Musks Rekord-Vergütungspaket
- Donald Trump will als US-Präsident Elon Musk ins Weiße Haus holen
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
Videos zum Thema
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Starship: So sollen Start und Flug des SpaceX-Raumschiff aussehen
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Samsung Health: Nutzer müssen Daten für KI freigeben, sonst Löschung
- GDID: Microsoft bestätigt nicht deaktivierbare Windows-Gerätekennung
- FritzSmart und Repeater: Firmware-Updates für 4 Geräte stehen bereit
- Schweizer Armee verbannt Microsoft für deutsche OpenDesk-Lösung
- Long March 10B: China landet erstmals Raketenstufe auf dem Meer
- Nur heute: 13 Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen