Musk droht, wegen KI Apple-Geräte aus seinen Firmen zu verbannen

Elon Musk ist an KIs interessiert und unterstützt auch deren Entwick­lung - vor allem dann, wenn es die eigene ist. Konkurrenz sieht er skeptisch und drohte nun, Apple-Geräte in seinen Unternehmen zu verbannen, wenn die KI auf Betriebssystem-Ebene eingebaut wird.
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Apple Intelligence ist da

Gestern Abend ist Apple also doch noch auf den KI-Zug aufgesprungen, auch wenn das alles andere als eine Überraschung und so etwas wie ein offenes Geheimnis war. Ob man die Ankündigung als Offenbarung oder eher Apple-typische PR sieht, hängt davon ab, ob man Apple-Fan ist oder nicht, denn auch der Konzern aus Cupertino erfindet das KI-Rad nicht neu.

Elon Musk sieht das allerdings fundamental anders, wobei man hier vorausschicken muss, dass der Tesla-, X- und xAI-Chef mit Grok auch ein Konkurrenzprodukt anbietet - und bereits in Vergangenheit gegen alle Mitbewerber, allen voran Microsoft und OpenAI, gewettert hat.

Nun hat Apple den Musk'schen Zorn auf sich gezogen, denn bereits kurz nach der Vorstellung von Apple Intelligence und der Ankündigung einer Zusammenarbeit mit OpenAI wetterte der 52-Jährige auf Twitter bzw. X und schrieb, dass Apples Pläne und Ankündigungen "eine inakzeptable Sicherheitsverletzung" seien. Und drohte gleich ganz offen: "Wenn Apple OpenAI auf Betriebssystemebene integriert, werden Apple-Geräte in meinen Unternehmen verboten."

Besucher müssen Apple-Geräte an der Tür abgeben

Und zwar kategorisch, wie er in einem zweiten Post betonte: "Besucher müssen ihre Apple-Geräte an der Tür abgeben, wo sie in einem faradayschen Käfig aufbewahrt werden." Apple hat wohlgemerkt gleich mehrfach und intensiv betont, dass die KI-Funktionalitäten von Grund auf mit Hinblick auf Sicherheit entwickelt worden seien und an sich kann man derartigen Versprechen bei Apple auch glauben.

Apple Insider analysierte Musks spätere Tweets zum Thema und meint, dass sich Musk in seiner typischen Musk-Manier mit jedem Post immer weiter in eine Verschwörungstheorie hineinmanövriert. Und offenbar die Keynote gar nicht gesehen hat, weil er nicht genau weiß, was Apple dazu gesagt hat - oder die Aussagen mutwillig fehlinterpretiert. Das liegt u. a. am Umstand, dass gleich mehrere Mechanismen umgesetzt werden, die einen Missbrauch der Daten verhindern. Das liegt auch daran, dass der Nutzer stets aktiv zustimmen muss, Daten an ChatGPT zu senden. Eine heimliche Spionage ist nicht möglich und auch nicht im Sinne von Apple.
Zusammenfassung
  • Elon Musk ist an KIs interessiert und unterstützt deren Entwicklung
  • Konkurrenz sieht Musk skeptisch und drohte, Apple-Geräte zu verbannen
  • Apple ist auf den KI-Zug aufgesprungen, was keine Überraschung war
  • Musk bietet mit Grok ein Konkurrenzprodukt zu Apple und OpenAI an
  • Musk bezeichnet Apples KI-Pläne als "inakzeptable Sicherheitsverletzung"
  • Musk droht, Apple-Geräte in seinen Unternehmen zu verbieten
  • Apple betont, dass ihre KI-Funktionalitäten sicher entwickelt wurden
  • Apple Insider meint, Musk manövriert sich in eine Verschwörungstheorie
  • Nutzer müssen aktiv zustimmen, Daten an ChatGPT zu senden

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