Neuer französischer Airbus-Militär-Helikopter absolviert Jungfernflug
Frankreichs Militärhubschrauber H160M Guépard hat erfolgreich seinen Erstflug absolviert. Bis 2030 sollen insgesamt 169 Exemplare für alle drei Teilstreitkräfte entstehen. Der von Airbus entwickelte Mehrzweck-Hubschrauber soll fünf Hubschraubertypen ersetzen.
Das Programm zur Modernisierung der Hubschrauberflotte war bereits 2017 gestartet worden, als die französische Regierung den Rahmenvertrag mit Airbus unterzeichnete. Das Programm durchlief bereits Ende 2023 eine kritische Designprüfung für die Heeresversion, während die Varianten für Luftwaffe und Marine im Dezember folgen sollen.
Der etwa sechs Tonnen schwere Guépard erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 330 Kilometern pro Stunde und wird von zwei Safran Arrano-Triebwerken mit je 1100 Wellenleistung angetrieben. Die Blue Edge Rotorblätter reduzieren den Lärm um bis zu 50 Prozent und erhöhen den Auftrieb. Diese Technologie basiert auf jahrelanger Forschung und wurde bereits bei der zivilen H160-Variante erfolgreich eingesetzt.
Der Hubschrauber ist das erste Airbus-Modell, das nativ für die Zusammenarbeit mit Drohnen konzipiert wurde und mit Safrans Euroflir 410 elektro-optischem System sowie Thales AirMaster C Radar ausgestattet ist. Das modulare HForce-Waffensystem unterstützt 12,7-mm-Maschinengewehr-Pods, gelenkte Raketen und 7,62-mm-Maschinengewehre für Türschützen oder Präzisionsschützen. Diese Flexibilität ermöglicht es, den Hubschrauber je nach Mission schnell umzurüsten.
Airbus baut drei Prototypen zur Beschleunigung der Entwicklung. Der erste Prototyp validiert die Flugleistung und führt ab 2026 Schießversuche durch, während der zweite Prototyp für Umwelttests eingesetzt wird. Das Unternehmen bereitet sich bereits auf erste Exportmöglichkeiten vor, sobald der militärische Prototyp seine Flugtauglichkeit unter Beweis gestellt hat. Mit der Einheitlichkeit der Plattform sollen Betriebskosten gesenkt und die Verfügbarkeit deutlich erhöht werden. Die Standardisierung auf eine Hubschrauberplattform verspricht erhebliche logistische Vorteile, da Ersatzteile, Wartung und Pilotenausbildung vereinheitlicht werden können.
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Frankreichs neuer Militärhubschrauber hebt ab
Der Airbus H160M Guépard hat heute seinen erfolgreichen Erstflug am Airbus-Standort in Marignane absolviert. Frankreich plant die Beschaffung von insgesamt 169 H160M-Hubschraubern, um fünf veraltete Hubschraubertypen zu ersetzen: Gazelle, Alouette III, Dauphin, Panther und Fennec.Das Programm zur Modernisierung der Hubschrauberflotte war bereits 2017 gestartet worden, als die französische Regierung den Rahmenvertrag mit Airbus unterzeichnete. Das Programm durchlief bereits Ende 2023 eine kritische Designprüfung für die Heeresversion, während die Varianten für Luftwaffe und Marine im Dezember folgen sollen.
Der etwa sechs Tonnen schwere Guépard erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 330 Kilometern pro Stunde und wird von zwei Safran Arrano-Triebwerken mit je 1100 Wellenleistung angetrieben. Die Blue Edge Rotorblätter reduzieren den Lärm um bis zu 50 Prozent und erhöhen den Auftrieb. Diese Technologie basiert auf jahrelanger Forschung und wurde bereits bei der zivilen H160-Variante erfolgreich eingesetzt.
Der Hubschrauber ist das erste Airbus-Modell, das nativ für die Zusammenarbeit mit Drohnen konzipiert wurde und mit Safrans Euroflir 410 elektro-optischem System sowie Thales AirMaster C Radar ausgestattet ist. Das modulare HForce-Waffensystem unterstützt 12,7-mm-Maschinengewehr-Pods, gelenkte Raketen und 7,62-mm-Maschinengewehre für Türschützen oder Präzisionsschützen. Diese Flexibilität ermöglicht es, den Hubschrauber je nach Mission schnell umzurüsten.
Verteilung und Einsatzspektrum
Das Heer erhält 80 Exemplare, die Marine 49 und die Luftwaffe 40. Der Gesamtwert des Rahmenvertrags liegt bei rund 8,6 Milliarden Euro. Die ersten Auslieferungen an die französischen Streitkräfte sind für Ende 2028 geplant. Der Hubschrauber soll vielseitige Missionen von bewaffneter Aufklärung über Seenotrettung bis hin zu Spezialoperationen durchführen.Airbus baut drei Prototypen zur Beschleunigung der Entwicklung. Der erste Prototyp validiert die Flugleistung und führt ab 2026 Schießversuche durch, während der zweite Prototyp für Umwelttests eingesetzt wird. Das Unternehmen bereitet sich bereits auf erste Exportmöglichkeiten vor, sobald der militärische Prototyp seine Flugtauglichkeit unter Beweis gestellt hat. Mit der Einheitlichkeit der Plattform sollen Betriebskosten gesenkt und die Verfügbarkeit deutlich erhöht werden. Die Standardisierung auf eine Hubschrauberplattform verspricht erhebliche logistische Vorteile, da Ersatzteile, Wartung und Pilotenausbildung vereinheitlicht werden können.
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Zusammenfassung
- Französischer Militärhubschrauber H160M Guépard absolviert Erstflug
- Beschaffung von 169 Exemplaren als Ersatz für fünf veraltete Modelle
- Maximale Geschwindigkeit von 330 km/h mit lärmreduzierten Rotorblättern
- Erste Airbus-Plattform mit integrierter Drohnenzusammenarbeit
- Modulares Waffensystem ermöglicht schnelle Anpassung an verschiedene Missionen
- Auslieferung ab Ende 2028 mit Gesamtvertragswert von 8,6 Milliarden Euro
- Standardisierung soll Betriebskosten senken und Verfügbarkeit erhöhen
Siehe auch:
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