Donald Trump will als US-Präsident Elon Musk ins Weiße Haus holen
Falls es Donald Trump gelingt, erneut zum Präsidenten der USA gewählt zu werden, soll auch der Multimilliardär Elon Musk eine feste Größe im politischen Washington werden. Das geht aus einem Bericht des Wall Street Journal hervor.
Laut dem Journal habe es gerade wieder ein Gespräch zwischen den beiden gegeben. In diesem hätte Musk den republikanischen Präsidentschaftskandidaten unter anderem über seine eigenen Aktivitäten im Wahlkampf informiert. Der Unternehmer versuche demnach aktuell, mächtige Wirtschaftsführer in den USA davon zu überzeugen, den demokratischen Präsidenten Joe Biden nicht zu unterstützen.
Weiterhin sei in dem Gespräch auch die Finanzierung eines "datengesteuerten Projekts zur Verhinderung von Wahlbetrug" besprochen worden. Blickt man in die Vergangenheit, muss davon ausgegangen werden, dass es hier in erster Linie um ein Propaganda-Projekt gehen wird. Denn das Trump-Lager spricht im Grunde immer von Wahlbetrug, wenn man selbst nicht erfolgreich war. Anders, so die Argumentation, könne die Gegenseite gar nicht gegen einen Mann wie Trump gewinnen. Dies mündete nach der letzten Wahl und dem Sieg Bidens darin, dass reaktionäre Kräfte das US-Parlament stürmten und versuchten, die Macht an sich zu reißen.
Indirekt hilft Musk dem Trump-Lager hingegen schon länger. Auf der von ihm übernommenen Social-Media-Plattform X dürfen allerlei menschenverachtende Ideologen unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit alles niederschreien, was nicht ihrem Weltbild entspricht. Befeuert wird dies von Musk selbst, der mal antisemitische Verschwörungsmythen teilt, ein andermal Wahlwerbung für faschistische Parteien wie die deutsche "AfD" betreibt. Im Falle eines Wahlsiegs Trumps soll das nun also mindestens mit einem Berater-Posten - wahrscheinlich zu den Themen Wirtschaft und Grenzsicherung - im Weißen Haus honoriert werden.
Siehe auch:
Gespräche unter Männern
Offiziell war zuletzt von den Verbindungen zwischen den beiden Personen nicht besonders viel zu hören. Recherchen der renommierten Wirtschaftszeitung zeigen nun allerdings, dass Musk eine wichtige Rolle in der Wahlkampagne Trumps spielt. Und dies geht deutlich darüber hinaus, was die Social-Media-Plattform Twitter/X hier leisten kann.Laut dem Journal habe es gerade wieder ein Gespräch zwischen den beiden gegeben. In diesem hätte Musk den republikanischen Präsidentschaftskandidaten unter anderem über seine eigenen Aktivitäten im Wahlkampf informiert. Der Unternehmer versuche demnach aktuell, mächtige Wirtschaftsführer in den USA davon zu überzeugen, den demokratischen Präsidenten Joe Biden nicht zu unterstützen.
Weiterhin sei in dem Gespräch auch die Finanzierung eines "datengesteuerten Projekts zur Verhinderung von Wahlbetrug" besprochen worden. Blickt man in die Vergangenheit, muss davon ausgegangen werden, dass es hier in erster Linie um ein Propaganda-Projekt gehen wird. Denn das Trump-Lager spricht im Grunde immer von Wahlbetrug, wenn man selbst nicht erfolgreich war. Anders, so die Argumentation, könne die Gegenseite gar nicht gegen einen Mann wie Trump gewinnen. Dies mündete nach der letzten Wahl und dem Sieg Bidens darin, dass reaktionäre Kräfte das US-Parlament stürmten und versuchten, die Macht an sich zu reißen.
Einfluss mobilisieren
Musk hatte offiziell erklärt, dass er für keinen der beiden Präsidentschaftskandidaten spenden werde. Stattdessen wolle er "seinen Einfluss nutzen, um Biden zu besiegen, indem er die Unterstützung einflussreicher Verbündeter mobilisiert", hieß es unter Berufung auf eine mit seinen Überlegungen vertraute Person.Indirekt hilft Musk dem Trump-Lager hingegen schon länger. Auf der von ihm übernommenen Social-Media-Plattform X dürfen allerlei menschenverachtende Ideologen unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit alles niederschreien, was nicht ihrem Weltbild entspricht. Befeuert wird dies von Musk selbst, der mal antisemitische Verschwörungsmythen teilt, ein andermal Wahlwerbung für faschistische Parteien wie die deutsche "AfD" betreibt. Im Falle eines Wahlsiegs Trumps soll das nun also mindestens mit einem Berater-Posten - wahrscheinlich zu den Themen Wirtschaft und Grenzsicherung - im Weißen Haus honoriert werden.
Zusammenfassung
- Trump plant Musk als feste Größe in Washington ein, falls er wiedergewählt wird
- Musk spielt eine wichtige Rolle in Trumps Wahlkampagne, berichtet das Wall Street Journal
- Musk informiert Trump regelmäßig über seine Aktivitäten im Wahlkampf
- Musk versucht, mächtige Wirtschaftsführer gegen Biden zu mobilisieren
- Gespräche über Finanzierung eines Projekts zur Verhinderung von Wahlbetrug
- Musk will seinen Einfluss nutzen, um Biden zu besiegen, ohne direkt zu spenden
- Auf Musks Social-Media-Plattform verbreiten menschenverachtende Ideologen ihre Ansichten
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