Immer mehr Widerstand gegen Elon Musks Rekord-Vergütungspaket
Tesla-Chef Elon Musk bekommt kein klassisches Gehalt, der CEO des Elektroautobauers lässt sich seine Arbeit mit Aktienpaketen vergüten. Doch das letzte dieser Art ist umstritten, denn das halten zahlreiche Anleger für völlig überzogen. Und der Widerstand wird immer größer.
Der Tesla-Vorstand sollte einen neuen Vorschlag vorlegen, über den die Aktionäre abstimmen sollten. Doch man machte es sich einfach und will das umstrittene Gehaltspaket schlichtweg neu abstimmen lassen. Doch mittlerweile mehren sich die Zeichen, dass diese erneute Abstimmung nicht im Sinne von Musk und der Befürworter des Vergütungspakets ausgehen könnte.
Nun hat auch bereits der Tesla-Großinvestor California Public Employees' Retirement System (CalPERS) festgelegt, dass man gegen das Paket stimmen wird. "Wir gehen nicht davon aus, dass die Vergütung der Leistung des Unternehmens entspricht", begründete CEO Marcie Frost ihre Entscheidung gegenüber CNBC. CalPERS gehört zu den 30 größten Investoren von Tesla und besitzt 9,5 Millionen Aktien.
Musk reagierte umgehend und warf Frost vor, dass diese ihr Wort gebrochen habe: "Was sie sagt, ergibt keinen Sinn, da alle vertraglichen Meilensteine erreicht wurden. CalPERS bricht sein Wort."
Siehe auch:
Klage und Neuabstimmung
Eigentlich sollte Musk sein milliardenschweres Aktienpaket bereits erhalten haben, doch eine Gruppe kritischer Tesla-Aktionäre hat dagegen geklagt. Sie haben Anfang des Jahres von einem für diese Fälle zuständigen Gericht im US-Bundesstaat Delaware auch Recht bekommen, dieses urteilte, dass die Kompensation im Wert von ursprünglich 56 Milliarden Dollar keine faire Vergütung dargestellt hat.Der Tesla-Vorstand sollte einen neuen Vorschlag vorlegen, über den die Aktionäre abstimmen sollten. Doch man machte es sich einfach und will das umstrittene Gehaltspaket schlichtweg neu abstimmen lassen. Doch mittlerweile mehren sich die Zeichen, dass diese erneute Abstimmung nicht im Sinne von Musk und der Befürworter des Vergütungspakets ausgehen könnte.
Zu hoch, nicht gerechtfertigt
Denn am vergangenen Wochenende hat die Proxy-Beratungsfirma Glass Lewis die Tesla-Aktionäre aufgefordert, das Paket abzulehnen. Dabei verwies man auf die "übermäßige Höhe" der Vergütung, den Verwässerungseffekt bei der Ausübung der CEO-Position (u. a. durch die zahlreichen anderen Projekte Musks) und die Konzentration des Eigentums an.Nun hat auch bereits der Tesla-Großinvestor California Public Employees' Retirement System (CalPERS) festgelegt, dass man gegen das Paket stimmen wird. "Wir gehen nicht davon aus, dass die Vergütung der Leistung des Unternehmens entspricht", begründete CEO Marcie Frost ihre Entscheidung gegenüber CNBC. CalPERS gehört zu den 30 größten Investoren von Tesla und besitzt 9,5 Millionen Aktien.
Musk reagierte umgehend und warf Frost vor, dass diese ihr Wort gebrochen habe: "Was sie sagt, ergibt keinen Sinn, da alle vertraglichen Meilensteine erreicht wurden. CalPERS bricht sein Wort."
Zusammenfassung
- Elon Musk erhält kein klassisches Gehalt, sondern Aktienpakete als Vergütung
- Das jüngste Aktienpaket ist umstritten und viele Anleger halten es für überzogen
- Kritische Tesla-Aktionäre haben gegen das milliardenschwere Aktienpaket geklagt
- Ein Gericht in Delaware urteilte, dass die Vergütung von 56 Milliarden Dollar unfair sei
- Der Tesla-Vorstand soll einen neuen Vorschlag zur Abstimmung vorlegen
- Proxy-Beratungsfirma Glass Lewis fordert die Aktionäre auf, das Paket abzulehnen
- Tesla-Großinvestor CalPERS hat sich entschieden, gegen das Vergütungspaket zu stimmen
Siehe auch:
- Donald Trump will als US-Präsident Elon Musk ins Weiße Haus holen
- Elon Musk will für xAI und die Grok-KI einen Supercomputer bauen
- Musk zu KI: "Wahrscheinlich wird niemand von uns mehr Arbeit haben"
- Tesla Supercharger: Musk kassiert Förderungen, entlässt dann Team
- Gericht lässt Musk abblitzen: Keine Tweets über Tesla ohne Anwalt!
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
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