Trump Media: Buchprüfer wegen massiven Betrugs angeklagt
Die Medienfirma des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump kommt aktuell nicht auf die Füße. Das Unternehmen musste nun Geschäftsberichte noch einmal prüfen lassen. Man arbeitete zuvor mit einem Wirtschaftsprüfer zusammen, der wegen Betrugs angeklagt wurde.
Anfangs klappte dies auch recht gut und vor allem die Aktienkäufe zahlreicher Trump-Anhänger ließen den Kurs an den ersten Tagen des Börsenhandels in die Höhe schießen. Als dann kürzlich zum ersten Mal die Quartalsbilanzen vorgelegt wurden, gab es die große Ernüchterung: Das Unternehmen macht Verluste im dreistelligen Millionenbereich und kann nahezu keine Einnahmen vorweisen.
Der Aktienkurs begann sich trotzdem wieder zu stabilisieren, bekam nun aber erneut einen kräftigen Dämpfer. Denn das Unternehmen musste mitteilen, dass man zurückliegende Geschäftsberichte erneut bei der Börsenaufsicht SEC eingereicht hat. Hintergrund dessen war die Tatsache, dass die Berichte in der ursprünglichen Fassung nicht mehr gültig sein könnten, denn man arbeitete offensichtlich mit einem problematischen Buchprüfungs-Büro zusammen.
Die Börsenaufsicht stellte BF Borgers einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe in Höhe von 14 Millionen Dollar zu. Weiterhin wurde ein dauerhaftes Verbot für die Prüfung börsennotierter Unternehmen ausgesprochen. Trump Media musste daher kurzfristig Anfang Mai die Buchprüfungsgesellschaft Semple, Marchal & Cooper beauftragen, die Geschäftsberichte zu prüfen und neu an die SEC zu übermitteln.
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Turbulenzen ohne Ende
Das Unternehmen Trump Media konnte durch einen Übernahmetrick schnell einen Platz an der Börse ergattern. Das diente wahrscheinlich dem Zweck, kurzfristig Gelder zu generieren, mit denen die verschiedenen teuren Angelegenheiten Trumps finanziert werden können - das reicht vom erneuten Präsidentschaftswahlkampf bis zu mehreren Gerichtsprozessen, in denen der Ex-Präsident sich verantworten muss.Anfangs klappte dies auch recht gut und vor allem die Aktienkäufe zahlreicher Trump-Anhänger ließen den Kurs an den ersten Tagen des Börsenhandels in die Höhe schießen. Als dann kürzlich zum ersten Mal die Quartalsbilanzen vorgelegt wurden, gab es die große Ernüchterung: Das Unternehmen macht Verluste im dreistelligen Millionenbereich und kann nahezu keine Einnahmen vorweisen.
Der Aktienkurs begann sich trotzdem wieder zu stabilisieren, bekam nun aber erneut einen kräftigen Dämpfer. Denn das Unternehmen musste mitteilen, dass man zurückliegende Geschäftsberichte erneut bei der Börsenaufsicht SEC eingereicht hat. Hintergrund dessen war die Tatsache, dass die Berichte in der ursprünglichen Fassung nicht mehr gültig sein könnten, denn man arbeitete offensichtlich mit einem problematischen Buchprüfungs-Büro zusammen.
SEC greift durch
Die Prüfungen führte längere Zeit BF Borgers durch. Diesen wird von der SEC allerdings massiver Betrug vorgeworfen. Seitens der Behörde wurden um die 1500 Geschäftsberichte verschiedener Unternehmen, die durch das Büro geprüft und eingereicht wurden, als unsicher markiert. In einer Klage spricht man von einer "Scheinprüfungsfirma", die geltende Prüfungsstandards nicht einhielt.Die Börsenaufsicht stellte BF Borgers einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe in Höhe von 14 Millionen Dollar zu. Weiterhin wurde ein dauerhaftes Verbot für die Prüfung börsennotierter Unternehmen ausgesprochen. Trump Media musste daher kurzfristig Anfang Mai die Buchprüfungsgesellschaft Semple, Marchal & Cooper beauftragen, die Geschäftsberichte zu prüfen und neu an die SEC zu übermitteln.
Zusammenfassung
- Trump Media musste Geschäftsberichte erneut prüfen lassen
- Zusammenarbeit mit angeklagtem Wirtschaftsprüfer führte zu Problemen
- Übernahmetrick ermöglichte schnellen Börsengang zur Geldbeschaffung
- Anfangserfolge durch Aktienkäufe von Trump-Anhängern
- Quartalsbilanzen zeigten Verluste im dreistelligen Millionen-Bereich
- Aktienkurs stabilisierte sich, erlitt aber erneut einen Dämpfer
- SEC markierte 1500 Berichte von BF Borgers als unsicher
- BF Borgers erhielt Strafbefehl und Verbot für börsennotierte Prüfungen
- Semple, Marchal & Cooper übernahm kurzfristig die Prüfung der Berichte
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