Zu viele Passagiere: Stadt zwingt Google, Buslinie aus Maps zu entfernen
Nach einer Aufforderung durch den Stadtrat von Barcelona, hat Google eine Buslinie aus Maps entfernt. Die war besonders bei Touristen beliebt. Normale Anwohner konnten das öffentliche Verkehrsmittel kaum noch nutzen.
Doch auch, wer die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen will, kann Googles Kartendienst benutzen. Denn der listet Bus- und Bahnlinien inklusive aller Stopps und Abfahrtszeiten auf und berechnet die beste Verbindung.
Damit reagierte das Gremium auf den Wunsch der Bewohner des Stadtviertels La Salut. Denn die hatten sich darüber beklagt, dass die Linie 116 immer von so vielen Touristen überflutet wäre, dass eine normale Nutzung für Anwohner kaum noch möglich sei. Selbst ältere Menschen mit Gehstöcken wären teilweise nicht mehr in die Busse gekommen.
Die Linie verkehrt zwischen dem berühmten, von Antoni Gaudí entworfenen Park Güell und dem Carrer de l'Escorial. Für Touristen stellt sie eine bequeme Möglichkeit dar, den Park, der auf einer Anhöhe liegt, zu erreichen.
Beflügelt von diesem Erfolg, wollen jetzt einige Offizielle der Stadt noch mehr Hinweise auf die Buslinie 116 aus dem Internet entfernen lassen, um deren Auslastung weiter zu verringern. Lokale Aktivisten spaßen dem Bericht zufolge sogar schon darüber, man solle doch gleich den gesamten Park Güell aus dem Gedächtnis des Internets löschen.
Siehe auch:
Kartendienste zur Routenplanung
Google Maps ist nicht nur ein Stadtplan. Mit Street View kann man durch die digitalen Straßen laufen und der Dienst erlaubt es seinen Nutzern selbstverständlich auch Routen zu planen. Dabei ist es egal, ob man mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist. Maps berechnet immer den passenden Weg.Doch auch, wer die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen will, kann Googles Kartendienst benutzen. Denn der listet Bus- und Bahnlinien inklusive aller Stopps und Abfahrtszeiten auf und berechnet die beste Verbindung.
Barcelona lässt Buslinie entfernen
Das war bisher auch in der katalanischen Hauptstadt Barcelona der Fall. Wie The Guardian berichtet, hat jetzt der Stadtrat allerdings eingegriffen und Google dazu gezwungen, eine Buslinie komplett aus Maps zu entfernen.Damit reagierte das Gremium auf den Wunsch der Bewohner des Stadtviertels La Salut. Denn die hatten sich darüber beklagt, dass die Linie 116 immer von so vielen Touristen überflutet wäre, dass eine normale Nutzung für Anwohner kaum noch möglich sei. Selbst ältere Menschen mit Gehstöcken wären teilweise nicht mehr in die Busse gekommen.
Die Linie verkehrt zwischen dem berühmten, von Antoni Gaudí entworfenen Park Güell und dem Carrer de l'Escorial. Für Touristen stellt sie eine bequeme Möglichkeit dar, den Park, der auf einer Anhöhe liegt, zu erreichen.
Maßnahme mit erstaunlichem Erfolg
Waren die Anwohner anfangs noch skeptisch, dass eine Änderung auf Google Maps die Situation verbessern würde, hat sich die Maßnahme als recht effektiv erwiesen. Und das, obwohl die Haltestellen immer noch auf der Karte verzeichnet sind. Google berücksichtigt die Buslinie lediglich bei der Routenplanung nicht mehr.Beflügelt von diesem Erfolg, wollen jetzt einige Offizielle der Stadt noch mehr Hinweise auf die Buslinie 116 aus dem Internet entfernen lassen, um deren Auslastung weiter zu verringern. Lokale Aktivisten spaßen dem Bericht zufolge sogar schon darüber, man solle doch gleich den gesamten Park Güell aus dem Gedächtnis des Internets löschen.
Zusammenfassung
- Google Maps bietet auch Routenplanung für verschiedene Verkehrsmittel
- In Barcelona wurde Buslinie 116 auf Drängen der Anwohner aus Maps entfernt
- Anwohner beschwerten sich über Touristenmassen
- Linie 116 verbindet Park Güell mit Carrer de l'Escorial
- Entfernung aus Maps hat Situation laut Anwohnern spürbar verbessert
- Barcelona erwägt weitere Maßnahmen gegen Überfüllung der Linie 116
Siehe auch:
- Google Maps: Zahlreiche Verbesserungen für Elektroautos geplant
- Google Maps bekommt spannendes Update für 3D-Gebäudeansicht
- Google Maps: Neues Update erleichtert Routenplanung
- Google Maps: So sieht man Wetter und Luftqualität für jeden Standort
- Maps, Suche: Google entfernt sage und schreibe 170 Mio. Fake-Reviews
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