NASA hat ein Problem, Proben vom Mars zur Erde zu bringen
Die NASA sucht nach einem schnelleren und vor allem billigeren Weg, um Proben vom Mars zur Erde zu bringen. Bis es eine Lösung gibt, hat die Raumfahrtbehörde die Pläne auf Eis gelegt, die jüngsten Entdeckungen auf der Erde zu analysieren.
Die Suche nach einer Lösung für den Probentransport habe zudem die Kosten für die Mission in die Höhe schießen lassen. Daher hat die NASA jetzt offiziell bestätigt, dass man vorerst keine Rückführung der gesammelten Proben in Angriff nehmen wird. Eigentlich hatte die NASA geplant, ab 2030 gesammelte Marsproben auf der Erde der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.
Eine kürzlich durchgeführte unabhängige Untersuchung bezifferte die Gesamtkosten auf 8 bis 11 Milliarden Dollar, mit einem Ankunftsdatum im Jahr 2040 entstehen würden, etwa ein Jahrzehnt später als angekündigt.
Der Plan der NASA, Proben vom Mars zur Erde zu bringen, liegt damit auf Eis, schreibt die Nachrichtenagentur Associated Press.
Da die NASA mit allgemeinen Haushaltskürzungen konfrontiert ist, möchte man jetzt zudem vermeiden, andere wissenschaftliche Projekte zu streichen, um das Projekt zu finanzieren. "Wir wollen jede neue und frische Idee, die wir bekommen können", sagte der NASA-Administrator Bill Nelson auf einer Pressekonferenz. Er wünscht sich nun Ideen aus der Privatwirtschaft, die das Projekt unterstützen.
Anschließend müsste es ein Rendezvous mit einem weiteren Raumschiff haben, das die Proben zur Erde bringen würde. "Wir sind noch nie von einem anderen Planeten gestartet, und genau das macht die Rückführung von Marsproben zu einer so anspruchsvollen und interessanten Mission", erklärte NASA-Wissenschaftlerin Nicky Fox.
Die Wissenschaftler sind begierig darauf, unberührte Proben vom Mars in ihren eigenen Laboren zu analysieren, was weit über die rudimentären Tests hinausgeht, die von Raumfahrzeugen auf dem roten Planeten durchgeführt werden.
Die NASA hofft, dass bis zum Spätherbst neue Ideen zustande kommen, die die Rückholung der Proben zu einem annehmbaren Preis ermöglichen.
Siehe auch:
Kosten schießen in die Höhe
Eine schnelle und kostengünstige Bergung von Marsboden und -gestein steht schon seit Jahrzehnten auf der To-do-Liste der NASA. Bislang gibt es allerdings nur eine Reihe Ideen, aber keine Lösung, die alle Bedingungen der NASA so richtig erfüllen kann.Die Suche nach einer Lösung für den Probentransport habe zudem die Kosten für die Mission in die Höhe schießen lassen. Daher hat die NASA jetzt offiziell bestätigt, dass man vorerst keine Rückführung der gesammelten Proben in Angriff nehmen wird. Eigentlich hatte die NASA geplant, ab 2030 gesammelte Marsproben auf der Erde der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.
Eine kürzlich durchgeführte unabhängige Untersuchung bezifferte die Gesamtkosten auf 8 bis 11 Milliarden Dollar, mit einem Ankunftsdatum im Jahr 2040 entstehen würden, etwa ein Jahrzehnt später als angekündigt.
Der Plan der NASA, Proben vom Mars zur Erde zu bringen, liegt damit auf Eis, schreibt die Nachrichtenagentur Associated Press.
Da die NASA mit allgemeinen Haushaltskürzungen konfrontiert ist, möchte man jetzt zudem vermeiden, andere wissenschaftliche Projekte zu streichen, um das Projekt zu finanzieren. "Wir wollen jede neue und frische Idee, die wir bekommen können", sagte der NASA-Administrator Bill Nelson auf einer Pressekonferenz. Er wünscht sich nun Ideen aus der Privatwirtschaft, die das Projekt unterstützen.
Perseverance sammelt sehr erfolgreich
Der NASA-Rover Perseverance hat seit seiner Landung im Jahr 2021 im Jezero-Krater, einem alten Flussdelta auf dem Mars, bereits 24 größere Kernproben in Röhren gesammelt. Das Ziel sind mehr als 30 Proben, um nach möglichen Anzeichen für altes Leben auf dem Mars zu suchen.Projekt soll nicht mehr als 7 Milliarden Dollar kosten
Die Weltraumbehörde möchte zumindest einige der gesammelten Proben irgendwann in den 2030er-Jahren für nicht mehr als 7 Milliarden Dollar zur Erde bringen. Dazu wäre ein Raumschiff erforderlich, das zum Mars fliegt, um die Röhren zu holen und vom Planeten zu starten.Anschließend müsste es ein Rendezvous mit einem weiteren Raumschiff haben, das die Proben zur Erde bringen würde. "Wir sind noch nie von einem anderen Planeten gestartet, und genau das macht die Rückführung von Marsproben zu einer so anspruchsvollen und interessanten Mission", erklärte NASA-Wissenschaftlerin Nicky Fox.
Die Wissenschaftler sind begierig darauf, unberührte Proben vom Mars in ihren eigenen Laboren zu analysieren, was weit über die rudimentären Tests hinausgeht, die von Raumfahrzeugen auf dem roten Planeten durchgeführt werden.
Die NASA hofft, dass bis zum Spätherbst neue Ideen zustande kommen, die die Rückholung der Proben zu einem annehmbaren Preis ermöglichen.
Zusammenfassung
- NASA setzt Mars-Probenrückführung wegen hoher Kosten aus
- Wissenschaftler sind frustriert über aufgeschobene Mars-Analysen
- Suche nach kosteneffektiver Methode zur Probengewinnung gefordert
- Unabhängige Studie schätzt Kosten auf 8 bis 11 Milliarden Dollar
- Probenankunft könnte sich bis 2040 verzögern
- NASA-Administrator Bill Nelson fordert Ideen aus der Privatwirtschaft
- Perseverance-Rover sammelt Kernproben im Jezero-Krater
Siehe auch:
- James-Webb-Teleskop zeigt Uranus wie ein Portal in andere Dimension
- Astronomen haben in der Magellanschen Wolke ganze Galaxie übersehen
- NASA findet weitere Hinweise für Leben auf dem Saturn-Mond Enceladus
- NASA streamt UHD-Katzenvideo über 19 Millionen Kilometer
- Galaktisches Ballett: Hubble fängt dramatische Galaxien-Kollision ein
Thema:
Videos zum Thema Mars
- Good Night Oppy: Doku über den Mars Rover Opportunity startet bald
- Deliver Us Mars: Erster Trailer enthüllt das Science-Fiction-Adventure
- Dritter Flug des Mars-Helikopters Ingenuity: höher, schneller, weiter
- NASA zeigt hochaufgelöstes Video des ersten Mars-Hubschraubers
- Mastcam-Z: Perseverance liefert beeindruckendes Mars-Video in 3D
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