Highlight
James-Webb-Teleskop zeigt Uranus wie ein Portal in andere Dimension
Dem James-Webb-Weltraumteleskop gelingt es immer wieder, überraschende Einblicke aufzunehmen und spektakuläre Bilder abzuliefern. Jetzt gibt es Aufnahmen des Uranus, die den Planeten wie ein Portal in eine andere Dimension wirken lassen.
Das Bild lässt den Eisplaneten wie eine glühende, blaue Murmel aussehen, die in einem schwarzen Ozean schwimmt. Dieser Effekt kommt durch den Infrarotfilter des Teleskops zustande, der Wellenlängen einfängt, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann.
Die neue Aufnahme hat ...
... eine ganz spezielle Wirkung
Die Sensoren des Teleskops fangen Licht im Infrarotspektrum ein und enthüllen den Uranus in einer "seltsamen und dynamischen Eiswelt voller aufregender atmosphärischer Merkmale", wie das Team bestehend aus NASA, ESA und CSA, die das Teleskop gemeinsam betreiben, es beschreibt.
Die Ringe des Uranus zeigen sich in besonderer Pracht
Zu den (meist nach Personen aus Stücken Shakespeare benannten) Monden im Orbit von Uranus gehören Oberon, Titania, Umbriel, Juliet, Perdita, Rosalind, Puck, Belinda, Desdemona, Cressida, Ariel, Miranda, Bianca und Portia.
Im Vergleich zu den alten Bildern des Uranus, die von Voyager 2 in den 1980er-Jahren aufgenommen wurden, zeichnet das Webb-Teleskop nun ein viel lebendigeres Bild. Im Frühjahr hatte die Europäische Weltraumagentur ESA bereits eine ähnlich spektakuläre Infrarot-Aufnahme des Uranus veröffentlicht.
Siehe auch:
Uranus in nie dagewesener Detailtreue
Die NASA hat jetzt die einzigartigen Bilder, die die NIRCam des Teleskops aufgezeichnet hat, veröffentlicht. Man sieht dabei den Planeten Uranus, einschließlich seiner Ringe, in noch nie dagewesener Detailtreue.Das Bild lässt den Eisplaneten wie eine glühende, blaue Murmel aussehen, die in einem schwarzen Ozean schwimmt. Dieser Effekt kommt durch den Infrarotfilter des Teleskops zustande, der Wellenlängen einfängt, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann.
Die neue Aufnahme hat ...
... eine ganz spezielle Wirkung
Die Sensoren des Teleskops fangen Licht im Infrarotspektrum ein und enthüllen den Uranus in einer "seltsamen und dynamischen Eiswelt voller aufregender atmosphärischer Merkmale", wie das Team bestehend aus NASA, ESA und CSA, die das Teleskop gemeinsam betreiben, es beschreibt.
Ringe und Monde
Das Bild des JWST zeigt die Ringe des Planeten, einschließlich des schwer fassbaren Zeta-Rings, dem schwachen und verstreuten innersten Ring des Uranus. Zudem lässt sich die nordpolare Wolkenkappe als weißer Fleck in der Nähe des Zentrums des Bildes erkennen. Auf dem Bild sind auch 14 der insgesamt 27 Monde des Uranus zu sehen, die auf dem unten stehenden Foto markiert sind.
Die Ringe des Uranus zeigen sich in besonderer Pracht
Zu den (meist nach Personen aus Stücken Shakespeare benannten) Monden im Orbit von Uranus gehören Oberon, Titania, Umbriel, Juliet, Perdita, Rosalind, Puck, Belinda, Desdemona, Cressida, Ariel, Miranda, Bianca und Portia.
Im Vergleich zu den alten Bildern des Uranus, die von Voyager 2 in den 1980er-Jahren aufgenommen wurden, zeichnet das Webb-Teleskop nun ein viel lebendigeres Bild. Im Frühjahr hatte die Europäische Weltraumagentur ESA bereits eine ähnlich spektakuläre Infrarot-Aufnahme des Uranus veröffentlicht.
Zusammenfassung
- James-Webb-Teleskop liefert neue Bilder von Uranus
- NASA veröffentlicht Aufnahmen mit NIRCam in Detailtreue
- Eisplanet erscheint als blau leuchtende Murmel
- Infrarotfilter zeigt Uranus in neuem Licht
- Ringe und 14 Monde des Uranus erkennbar
- Nordpolare Wolkenkappe als weißer Fleck sichtbar
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