Strahlender Auftritt: Erste Kreditkarten mit OLED-Display vorgestellt
Ein amerikanisches FinTech-Unternehmen hat eine Technik entwickelt, mit der ein OLED-Panel in eine Kreditkarte eingebaut werden kann. Beim Bezahlen darf sich der Kunde dann über bunte Farben freuen. Das soll die Kundenbindung erhöhen und kauffreudiger machen.
Dazu hat das Unternehmen eine Marke mit dem Namen "Radiance" auf den Weg gebracht und diese Woche vorgestellt. Unter der möchte es die Firma Kreditinstituten in Zukunft ermöglichen, "die Sichtbarkeit ihrer Marke zu verbessern und ihren "Top-of-Wallet"-Status mithilfe einer lebendigen, hochmodernen OLED-Display-Technologie zu erhöhen".
Wer möchte, kann sich auf der Webseite von Radiance einen ersten Eindruck von dem Effekt machen, den ein eingebauter OLED-Bildschirm erzeugt. Leider handelt es sich bei dem gezeigten Video nur um eine 3D-animierte Szene. Wie (un-)spektakulär das Aufleuchten einer Kreditkarte in Wirklichkeit aussieht, lässt sich so enttäuschenderweise kaum beurteilen.
Ob es Bankkarten mit leuchtenden OLED-Bildschirmen wirklich braucht, kann in Zeiten, in denen immer mehr Menschen mit ihren Smartphones oder Smartwatches bezahlen, bezweifelt werden. Ein Alleinstellungsmerkmal wäre es aber allemal.
Siehe auch:
Kreditkarten bekommen Bildschirme
Man hat sich mittlerweile daran gewöhnt: Beinahe alles hat heutzutage einen eingebauten Bildschirm. Telefone, Autos, Uhren, aber auch Zahnbürsten, Duschköpfe und ... Kreditkarten? Zumindest, wenn es nach dem amerikanischen FinTech-Unternehmen Sentry Enterprises geht. Das will jetzt nämlich auch die Bezahlkärtchen aus Plastik mit OLED-Bildschirmen ausstatten.Dazu hat das Unternehmen eine Marke mit dem Namen "Radiance" auf den Weg gebracht und diese Woche vorgestellt. Unter der möchte es die Firma Kreditinstituten in Zukunft ermöglichen, "die Sichtbarkeit ihrer Marke zu verbessern und ihren "Top-of-Wallet"-Status mithilfe einer lebendigen, hochmodernen OLED-Display-Technologie zu erhöhen".
Keine Batterie notwendig
Um das zu erreichen, sollen die Bankkarten mit einem flexiblen OLED-Bildschirm der Firma Konica Minolta ausgestattet werden. Dieser wird nahtlos in die Karte integriert und soll beim Auflegen auf Scanner und Terminals die Logos und Schriftzüge der Banken zum Leuchten bringen. Um sich eine Batterie zu sparen, soll der dafür benötigte Strom alleine über den NFC-Chip von Mastercard- und Visa-Karten fließen.Wer möchte, kann sich auf der Webseite von Radiance einen ersten Eindruck von dem Effekt machen, den ein eingebauter OLED-Bildschirm erzeugt. Leider handelt es sich bei dem gezeigten Video nur um eine 3D-animierte Szene. Wie (un-)spektakulär das Aufleuchten einer Kreditkarte in Wirklichkeit aussieht, lässt sich so enttäuschenderweise kaum beurteilen.
Mehr als nur ein Gimmick?
Sentry Enterprises ist aber von seinem Produkt vollends überzeugt. "Unsere OLED-Plattform steigert Kartentransaktionen und Umsätze, indem sie exklusive Nutzererlebnisse schafft, die mit jeder Verwendung die Markentreue erhöhen", so das Unternehmen auf seiner Internetseite.Ob es Bankkarten mit leuchtenden OLED-Bildschirmen wirklich braucht, kann in Zeiten, in denen immer mehr Menschen mit ihren Smartphones oder Smartwatches bezahlen, bezweifelt werden. Ein Alleinstellungsmerkmal wäre es aber allemal.
Zusammenfassung
- Fast alles hat heute eingebaute Bildschirme, sogar Kreditkarten
- Sentry Enterprises führt OLED-Bildschirme für Bankkarten ein
- Neue Marke "Radiance" soll Markensichtbarkeit verbessern
- Karten mit flexiblem OLED von Konica Minolta ausgestattet
- Bildschirme leuchten bei Nutzung ohne Batterie, Strom über NFC
- Produkt soll Nutzererlebnis und Markentreue steigern
Siehe auch:
- Visa und Mastercard: Streit um Kartengebühren nach 19 Jahren beendet
- Amazon Visa-Kreditkarte: LBB schränkt jetzt das Online-Banking ein
- 40 Mio. Girokarten können ab 2025 auch zu Payback-Karten werden
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