Hype um Visa-Karte: Trade Republic beugt sich Verbraucherschutz
Das scheinbare "Lockvogel"-Angebot rund um die Trade Republic Visa-Debitkarte hat die Verbraucherschützer auf den Plan gerufen. Nun lenkt der Neobroker ein, gibt eine Unterlassungserklärung ab und passt seine Werbung rund um das Saveback- und Tagesgeld-Angebot an.
Grund dafür waren im Kleingedruckten und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) versteckte, wichtige Informationen. Für die Verbraucherschützer wurde Otto Normalverbraucher nicht vollumfänglich über die Einschränkungen des von Trade Repulic angebotenen Cashbacks bzw. Savebacks in Höhe von einem Prozent aufgeklärt.
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Im Speziellen über die Begrenzung auf maximal 15 Euro pro Monat (1500 Euro Visa-Umsatz) und die Voraussetzung, bereits einen aktiven Aktien- oder ETF-Sparplan bei Trade Republic zu führen, der monatlich mit mindestens 50 Euro bespart wird. Nun beugt sich der Neobroker den Verbraucherschützern.
Trade Republic informiert Interessenten nun vorab über alle Details
Tatsächlich zeigt die Webseite des Neobrokers mittlerweile detaillierte Informationen zur Visa-Debitkarte und dem Verrechnungskonto. Letzteres wird von vielen Kunden für Sparanlagen in Form eines Tagesgeldkontos genutzt. Als einer der wenigen Banken bietet Trade Republic hier aktuell vier Prozent Zinsen auf Guthaben bis zu 50.000 Euro.
Trade Republic Visa Card Alle Infos zur neuen Debitkarte
Siehe auch:
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Neobroker reagiert auf Verbraucherschützer
Mit der zu Beginn des Jahres vorgestellten Trade Republic Visakarte löste der Berliner Neobroker nicht nur einen Finanzhype aus, er geriet auch ins Visier der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Die prüfte zeitweilig rechtliche Schritte gegen das Fintech, dessen Werbung als "wettbewerbswidrig und irreführend" angesehen wurde.Grund dafür waren im Kleingedruckten und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) versteckte, wichtige Informationen. Für die Verbraucherschützer wurde Otto Normalverbraucher nicht vollumfänglich über die Einschränkungen des von Trade Repulic angebotenen Cashbacks bzw. Savebacks in Höhe von einem Prozent aufgeklärt.
Lesetipp: Wir haben uns die Trade Republic Kreditkarte bzw. Visa-Debitkarte genauer angesehen - ihre Funktionen, die Preise und die Nutzung im Alltag. Hier findest du alle Vor- und Nachteile im Überblick.
Beliebte Angebote für Tagesgeldkonten: (Anzeige)
- Bunq: 4,5 Prozent Zinsen auf Sparkonto
- Trade Republic: 4,0 Prozent Zinsen auf Verrechnungskonto
- Comdirect: 4,0 Prozent Zinsen auf Tagesgeld
- Barclays: 3,85 Prozent Zinsen auf Tagesgeld
- Targobank: 3,55 Prozent Zinsen auf Tagesgeld
- ING: 3,3 Prozent Zinsen auf Extra-Konto
- Weitere Tagesgeldkonten im Vergleich
Im Speziellen über die Begrenzung auf maximal 15 Euro pro Monat (1500 Euro Visa-Umsatz) und die Voraussetzung, bereits einen aktiven Aktien- oder ETF-Sparplan bei Trade Republic zu führen, der monatlich mit mindestens 50 Euro bespart wird. Nun beugt sich der Neobroker den Verbraucherschützern.
Trade Republic informiert Interessenten nun vorab über alle Details
Unterlassungserklärung abgegeben, Werbung angepasst
Niels Nauhauser, Abteilungsleiter für Altersvorsorge, Banken und Kredite der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, bestätigt via X (früher Twitter): "Trade Republic hat inzwischen die geforderte Unterlassungserklärung abgegeben und die Werbung angepasst."Tatsächlich zeigt die Webseite des Neobrokers mittlerweile detaillierte Informationen zur Visa-Debitkarte und dem Verrechnungskonto. Letzteres wird von vielen Kunden für Sparanlagen in Form eines Tagesgeldkontos genutzt. Als einer der wenigen Banken bietet Trade Republic hier aktuell vier Prozent Zinsen auf Guthaben bis zu 50.000 Euro.
Trade Republic Visa Card Alle Infos zur neuen Debitkarte
Vergleich: Die besten Tagesgeldkonten
Zusammenfassung
- Trade Republic lenkt nach Kritik ein
- Verbraucherschutz kritisierte irreführende Werbung
- Werbung zu Visa-Debitkarte und Saveback angepasst
- Einschränkungen im Kleingedruckten versteckt
- Maximal 15 Euro Cashback pro Monat begrenzt
- Aktiver Sparplan bei Trade Republic notwendig
- Neobroker gibt Unterlassungserklärung ab
Siehe auch:
- Trade Republic Visa: Wartezeit scheint sich drastisch zu verkürzen
- Amazon-Visa-Karte: Ende naht, Details zum Nachfolger fehlen weiter
- Commerzbank: Apple Pay für Girocard verzögert sich (Update)
- Postbank-Partnerläden: Demnächst ist Schluss mit Bargeldabhebungen
- Digitaler Anlagehelfer: Revolut startet Robo-Advisor in Deutschland
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