Highlight
Apple zieht Auftrag zurück:
AMS Osram hat neues Werk umsonst gebaut
AMS Osram könnte eine komplette Fabrik erst einmal umsonst gebaut haben. Diese sollte eigentlich einen Großauftrag für MicroLED-Panels bedienen, der wohl von Apple kam. Der Kunde sei nun aber abgesprungen, teilte das Unternehmen mit.
"Der Vorstand der AMS Osram hat entschieden, die MicroLED-Strategie zu überarbeiten, nachdem ihm die unerwartete Stornierung eines Schlüsselprojektes des MicroLED-Programms heute mitgeteilt wurde. Die Gespräche mit dem entsprechenden Kunden dauern an", teilte das Unternehmen mit.
Um sich auf einen eventuellen Totalausfall vorzubereiten, plant das Management eine Wertberichtigung des Unternehmens vorzunehmen, die sich auf einen Betrag zwischen 600 Millionen und 900 Millionen Euro beläuft. Diese werde in die Bilanzen des ersten Quartals des aktuellen Geschäftsjahres eingehen.
In der neuen Fabrik sollten eigentlich die hochauflösenden Display-Grundlagen aus 8-Zoll-Wafern hergestellt werden. Hier werden natürlich Umsätze fehlen, die eigentlich erwartet wurden. Doch auch mittelfristig dürften sich die Folgen in Grenzen halten, da der Konzern aufgrund der guten Entwicklung anderer Geschäfte im Halbleiterbereich mit ordentlich wachsenden Einnahmen rechnen kann.
LG 75 QNED 916QE (75 Zoll) MiniLED-TV jetzt um 71 Prozent reduziert
Siehe auch:
- AMS Osram baut teure Fabrik, die nun stillsteht
- Großauftrag für MicroLED-Panels, wohl von Apple, geplatzt
- 800 Millionen Euro in malaysische Anlage investiert
- Überarbeitung der MicroLED-Strategie nach Projektstornierung
- Wertberichtigung zwischen 600 und 900 Millionen Euro geplant
- Kein negativer Einfluss auf andere Geschäftsbereiche erwartet
- Positive Erwartung trotz Ausfalls durch starke Halbleitersparte
Neues Werk wird abgeschrieben
Der deutsch-österreichische Spezialist für Licht- und Halbleiter-Technik investierte 800 Millionen Euro in die Fertigungsanlage, die in Malaysia gebaut wurde. Diese sollte nun eigentlich die Produktion aufnehmen. Doch die nagelneuen Anlagen stehen erst einmal still, wie es an der Stelle weitergeht, ist zunächst unklar."Der Vorstand der AMS Osram hat entschieden, die MicroLED-Strategie zu überarbeiten, nachdem ihm die unerwartete Stornierung eines Schlüsselprojektes des MicroLED-Programms heute mitgeteilt wurde. Die Gespräche mit dem entsprechenden Kunden dauern an", teilte das Unternehmen mit.
Um sich auf einen eventuellen Totalausfall vorzubereiten, plant das Management eine Wertberichtigung des Unternehmens vorzunehmen, die sich auf einen Betrag zwischen 600 Millionen und 900 Millionen Euro beläuft. Diese werde in die Bilanzen des ersten Quartals des aktuellen Geschäftsjahres eingehen.
Kein Untergang
Keine nennenswerten Auswirkungen werden dabei auf die sonstigen Ergebnisse der bestehenden Geschäftsbereiche erwartet. Insgesamt rechnet man sogar mit einer etwas verbesserten Finanzausstattung für Investitionen in andere Segmente, da man vorerst wohl keine weiteren Anlagen mehr für die neue MicroLED-Fabrik kaufen muss.In der neuen Fabrik sollten eigentlich die hochauflösenden Display-Grundlagen aus 8-Zoll-Wafern hergestellt werden. Hier werden natürlich Umsätze fehlen, die eigentlich erwartet wurden. Doch auch mittelfristig dürften sich die Folgen in Grenzen halten, da der Konzern aufgrund der guten Entwicklung anderer Geschäfte im Halbleiterbereich mit ordentlich wachsenden Einnahmen rechnen kann.
LG 75 QNED 916QE (75 Zoll) MiniLED-TV jetzt um 71 Prozent reduziert
Siehe auch:
- Apple Watch Ultra 3 verspätet sich: Neues microLED-"Debakel" droht
- Erst Watch, dann iPhone: Apple will MicroLED-Displays selbst fertigen
- Umstieg auf MicroLED: Apple Watch macht den Anfang, aber erst 2025
- Nicht-so-Smart-Home: Osram schaltet Cloud-Server hinter Lightify ab
- Osram: Mit Apple-Zulieferer statt Heuschrecke in die Zukunft
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPhone 16 Pro vs. 18 Pro Max: Wie groß ist der Unterschied wirklich?
- Airbag fürs iPhone 18 Pro: Torras Ostand Q3 Air Pro im Praxistest
- iPad im Studium: So lässt sich das Tablet hilfreich einsetzen
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Studie: Artemis-II-Start verursacht Störung in der oberen Atmosphäre
- Unlimited Mobile Black Week: Unbegrenztes Datenvolumen ab 20 Euro
- Linux und Firefox: GPT-6 Cyber deckt hunderte Sicherheitslücken auf
- FritzOS 8.51: Großes Update landet auf nächstem Repeater & Mesh Set
- Nvidia-GPUs für Millionen gestohlen - Beladener Lkw löst sich in Luft auf
- Alles unter 32 GB irrelevant: Microsoft sortiert die PC-Landschaft um
- Ein wahres Retro-Fest: EA legt 25 legendäre Spieleklassiker neu auf
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
der Google Summer of Code (GSoC)
d-hubs - vor 2 Stunden -
LXQt, die leichte und modulare Desktop-Umgebung
DeVIL-I386 - Heute 00:23 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Gestern 06:32 Uhr -
Veröffentlichung von LibreOffice 26.2.7
d-hubs - Vorgestern 22:31 Uhr -
Warum ist es nicht möglich, dass die Leute hier das Forum betreuen?
Lewio82 - Vorgestern 19:49 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen