Apple iMessage bekommt "quantenresistente" PQ3-Verschlüsselung
Apple legt nun nach, was die Verschlüsselung von Nachrichten angeht, die mit iPhone, iPad oder Mac mit der Nachrichten-App (iMessage) versendet werden. Apple erweitert seinen Instant-Messaging-Dienst nun mit dem Post-Quantum-Kryptografieprotokoll namens PQ3.
iMessage ist die Standard-Kommunikationsplattform auf iOS- und macOS-Betriebssystemen, mit einer Nutzerbasis von mittlerweile fast einer Milliarde Menschen. Eine der wichtigsten Funktionen von iMessage ist die Unterstützung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE), um sicherzustellen, dass die Kommunikation zwischen Absender und Empfänger privat bleibt, selbst wenn ein Dritter den Datenverkehr abfängt.
Das Quantencomputing bedroht allerdings die bestehenden Verschlüsselungsschemata, da dadurch mächtige Tools mit ungeheurer Rechenleistung möglich werden.
Signal gehörte dabei zu einem der ersten Anbieter, der NIST-geprüfte quantenresistente Algorithmen hinzugefügt hat, von denen aktuell noch angenommen wird, dass sie für mehrere Jahrzehnte sicher sein werden. Diese Maßnahme schützt sowohl den aktuellen Kommunikationsaustausch als auch abgefangene Daten, die Dritte möglicherweise über Jahre hinweg gespeichert haben und auf eine Entschlüsselungslösung warten.
Apple erklärt, dass sein neues PQ3-Protokoll einen Schutz gegen Quantencomputer-Bedrohungen bietet, den das Unternehmen als Level-3-Sicherheit bezeichnet: "Mit einer kompromisslosen Verschlüsselung und umfassenden Abwehrmaßnahmen selbst gegen hoch entwickelte Quantenangriffe ist PQ3 das erste Messaging-Protokoll, das das erreicht, was wir Level 3 Sicherheit nennen - es bietet einen Protokollschutz, der den aller anderen weitverbreiteten Messaging-Apps übertrifft", heißt es in der Ankündigung von Apple. "Nach unserem Wissen hat PQ3 die stärksten Sicherheitseigenschaften aller Messaging-Protokolle weltweit."
Schema Verschlüsselung bei Apple
Der neue Mechanismus erzeugt zu Beginn einer Konversation Schlüssel, auch wenn der Empfänger offline ist. Eine wichtige Neuerung in PQ3 ist der periodische Post-Quantum-Rekeying-Mechanismus. Dieser Mechanismus generiert regelmäßig neue quantenresistente Schlüssel und gewährleistet so ein Höchstmaß an Sicherheit bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Nutzerfreundlichkeit.
Apple tauscht die Elliptic Curve Cryptography (ECC) nicht gegen PQ3 ein, sondern implementiert ein hybrides Modell, das die beiden Protokolle kombiniert. Dadurch wird sichergestellt, dass PQ3 sowohl gegen bestehende Angriffe, für die sich ECC-Algorithmen als zuverlässig erwiesen haben, als auch gegen zukünftige Angreifer, die Quantencomputer einsetzen, robust bleibt.
Siehe auch:
Schutz vor Quantenangriffen
Das hat der Konzern vor einigen Tagen bekannt gegeben und reagiert damit auf immer neue Angriffsmöglichkeiten von Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen. PQ3 soll dabei vor sogenannten Quantenangriffen schützen.iMessage ist die Standard-Kommunikationsplattform auf iOS- und macOS-Betriebssystemen, mit einer Nutzerbasis von mittlerweile fast einer Milliarde Menschen. Eine der wichtigsten Funktionen von iMessage ist die Unterstützung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE), um sicherzustellen, dass die Kommunikation zwischen Absender und Empfänger privat bleibt, selbst wenn ein Dritter den Datenverkehr abfängt.
Das Quantencomputing bedroht allerdings die bestehenden Verschlüsselungsschemata, da dadurch mächtige Tools mit ungeheurer Rechenleistung möglich werden.
Signal gehörte dabei zu einem der ersten Anbieter, der NIST-geprüfte quantenresistente Algorithmen hinzugefügt hat, von denen aktuell noch angenommen wird, dass sie für mehrere Jahrzehnte sicher sein werden. Diese Maßnahme schützt sowohl den aktuellen Kommunikationsaustausch als auch abgefangene Daten, die Dritte möglicherweise über Jahre hinweg gespeichert haben und auf eine Entschlüsselungslösung warten.
Apple erklärt, dass sein neues PQ3-Protokoll einen Schutz gegen Quantencomputer-Bedrohungen bietet, den das Unternehmen als Level-3-Sicherheit bezeichnet: "Mit einer kompromisslosen Verschlüsselung und umfassenden Abwehrmaßnahmen selbst gegen hoch entwickelte Quantenangriffe ist PQ3 das erste Messaging-Protokoll, das das erreicht, was wir Level 3 Sicherheit nennen - es bietet einen Protokollschutz, der den aller anderen weitverbreiteten Messaging-Apps übertrifft", heißt es in der Ankündigung von Apple. "Nach unserem Wissen hat PQ3 die stärksten Sicherheitseigenschaften aller Messaging-Protokolle weltweit."
Schema Verschlüsselung bei Apple
Der neue Mechanismus erzeugt zu Beginn einer Konversation Schlüssel, auch wenn der Empfänger offline ist. Eine wichtige Neuerung in PQ3 ist der periodische Post-Quantum-Rekeying-Mechanismus. Dieser Mechanismus generiert regelmäßig neue quantenresistente Schlüssel und gewährleistet so ein Höchstmaß an Sicherheit bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Nutzerfreundlichkeit.
Apple tauscht die Elliptic Curve Cryptography (ECC) nicht gegen PQ3 ein, sondern implementiert ein hybrides Modell, das die beiden Protokolle kombiniert. Dadurch wird sichergestellt, dass PQ3 sowohl gegen bestehende Angriffe, für die sich ECC-Algorithmen als zuverlässig erwiesen haben, als auch gegen zukünftige Angreifer, die Quantencomputer einsetzen, robust bleibt.
Zusammenfassung
- Apple verstärkt iMessage-Verschlüsselung mit PQ3
- Neues Protokoll schützt vor Quantencomputer-Angriffen
- iMessage-Nutzerbasis nahezu eine Milliarde Menschen
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt Nutzerkommunikation
- Quantencomputing bedroht aktuelle Verschlüsselungsstandards
- Signal setzt bereits quantenresistente Algorithmen ein
- PQ3 bietet laut Apple Level-3-Sicherheit gegen Quantenangriffe
- Neuer Post-Quantum-Rekeying-Mechanismus in PQ3
- Hybrides Modell kombiniert PQ3 mit bewährter ECC
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