Gesetz gegen Verschlüsselung:
Signal plant Rückzug aus Großbritannien
In Großbritannien könnten Anbieter von Nachrichten-Apps demnächst dazu verpflichtet werden, die Kommunikation ihrer Nutzer zu überwachen. Die Betreiber von Signal betonen nun, dass der Messenger in dem Königreich eingestellt wird, falls das Gesetz beschlossen wird.
Im Vereinigten Königreich wird bald über einen "Online Safety Bill" genannten Gesetzentwurf abgestimmt. Das Gesetz sieht vor, dass die Behörde Ofcom Anbietern von Nachrichten-Apps vorschreiben kann, Segmente ihres Netzwerks auf illegale Inhalte zu scannen. Es wird damit begründet, dass Konzerne mit allen Mitteln gegen Terrorismus und Kindesmissbrauch vorgehen müssten. Meredith Whittaker, die Präsidentin von Signal, hat gegenüber BBC betont, dass das Unternehmen zu hundert Prozent nicht dabei mitmachen und den britischen Markt verlassen werde, sollte die neue Regelung durchgesetzt werden.
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Signal ist ein Open-Source-Messenger, der von einer gemeinnützigen Organisation betrieben wird. Wie bei WhatsApp müssen die Nutzer eine Telefonnummer angeben und verifizieren, um sich registrieren zu können. Sämtliche Chats und Anrufe sind aktuell Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sodass sich der Inhalt einer Konversation auch von den Betreibern der Server nicht einsehen lässt. Während Signal mehr als 100 Millionen Mal heruntergeladen wurde, sollen etwa 40 Millionen Nutzer den Messenger jeden Monat aktiv verwenden.
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Siehe auch:
Auch WhatsApp möchte an E2E festhalten
Auch WhatsApp hat im vergangenen Jahr gegenüber BBC bestätigt, dass die Sicherheit des Messengers nicht auf den Wunsch einer Regierung eingeschränkt wird. Datenschutz-Experten argumentieren, dass eine Aufweichung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die Privatsphäre der Nutzer unverhältnismäßig einschränke und das gewünschte Ziel ohnehin verfehlt werde, da Straftäter auf andere verfügbare Plattformen oder VPN-Lösungen ausweichen dürften.Signal ist ein Open-Source-Messenger, der von einer gemeinnützigen Organisation betrieben wird. Wie bei WhatsApp müssen die Nutzer eine Telefonnummer angeben und verifizieren, um sich registrieren zu können. Sämtliche Chats und Anrufe sind aktuell Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sodass sich der Inhalt einer Konversation auch von den Betreibern der Server nicht einsehen lässt. Während Signal mehr als 100 Millionen Mal heruntergeladen wurde, sollen etwa 40 Millionen Nutzer den Messenger jeden Monat aktiv verwenden.
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Zusammenfassung
- In UK könnten Nachrichten-Apps zur Überwachung verpflichtet werden.
- Signal-Präsidentin: Das Unternehmen wird den UK-Markt dann verlassen.
- WhatsApp: Werden Sicherheit auf Regierungswunsch nicht einschränken.
- Signal wird von einer gemeinnützigen Organisation betrieben.
- Jeden Monat nutzen etwa 40 Millionen Menschen den Messenger aktiv.
Siehe auch:
- WhatsApp & Signal: Zustellbestätigung verrät Standort des Nutzers
- Freedom Phone: Trump-Fans nutzen ungewöhnliche Signal-Version
- URL-Trick ermöglicht WhatsApp-, Signal- und iMessage-Phishing
- Warentest: Messenger Signal vorne, WhatsApp liegt nur im Mittelfeld
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