Meta und Microsoft stellen sich gegen Apples App-Store-Pläne in der EU
Die Europäische Union hat vor einiger Zeit ihr Gesetz über digitale Märkte auf den Weg gebracht, dieses schreibt den großen IT-Konzernen diverse Regeln vor. Auch Apple, Meta und Microsoft gehören dazu. Doch gegen die Pläne von Apple gibt es Widerstand der anderen Gatekeeper.
Apple ist allerdings große Mühen eingegangen, um Wege zu finden, dem Gesetzestext zu entsprechen, sein Geschäftsmodell aber so weit wie möglich nicht zu ändern und Lücken zu finden. Entsprechend heftig wurde diverse Lösungen auch bereits kritisiert.
Nun beziehen auch Apple-Konkurrenten Stellung, dabei handelt es sich um Unternehmen, die ebenso als Gatekeeper eingestuft wurden. Denn offiziell ist die Apple-Umsetzung streng genommen bislang nicht: Das liegt daran, dass man zwar mit der Beta von iOS 17.4 bereits genau sehen und ausprobieren kann, wie der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino das umsetzen wird, derzeit handelt es sich aber eben nur um die Beta - offiziell ist geplant, dass diese am oder ab dem 7. März 2024 allgemein verteilt wird. Das ist auch das Datum, das die EU als Frist gesetzt hat.
Wie die Financial Times (FT) berichtet, hoffen Apple-Konkurrenten allerdings, die EU zu überzeugen, dass der iPhone-Konzern gegen die Vorschriften verstoßen bzw. die Auflagen nicht ordnungsgemäß eingehalten hat.
Apple sieht das naturgemäß anders, der Konzern verweist auf "monatelange Gespräche mit der Europäischen Kommission", das Ergebnis basiere auf der Arbeit von "Hunderten von Apple-Teammitgliedern, die Zehntausende von Stunden investiert haben". Ob die EU selbst konkrete Einwände hat, ist derzeit nicht bekannt.
Siehe auch:
EU sieht sechs Gatekeeper
Apple wird von der Europäischen Kommission nämlich - wie Alphabet, Amazon, ByteDance, Meta und Microsoft - laut dem Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act; DMA) als Gatekeeper, also Torwächter, klassifiziert. Das bedeutet, dass in der EU diverse Änderungen vorgenommen werden müssen, dazu zählt bei Apple etwa eine Öffnung des App-Stores sowie eine Lockerung des Engine-Zwangs beim Safari-Browser.Apple ist allerdings große Mühen eingegangen, um Wege zu finden, dem Gesetzestext zu entsprechen, sein Geschäftsmodell aber so weit wie möglich nicht zu ändern und Lücken zu finden. Entsprechend heftig wurde diverse Lösungen auch bereits kritisiert.
Nun beziehen auch Apple-Konkurrenten Stellung, dabei handelt es sich um Unternehmen, die ebenso als Gatekeeper eingestuft wurden. Denn offiziell ist die Apple-Umsetzung streng genommen bislang nicht: Das liegt daran, dass man zwar mit der Beta von iOS 17.4 bereits genau sehen und ausprobieren kann, wie der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino das umsetzen wird, derzeit handelt es sich aber eben nur um die Beta - offiziell ist geplant, dass diese am oder ab dem 7. März 2024 allgemein verteilt wird. Das ist auch das Datum, das die EU als Frist gesetzt hat.
Wie die Financial Times (FT) berichtet, hoffen Apple-Konkurrenten allerdings, die EU zu überzeugen, dass der iPhone-Konzern gegen die Vorschriften verstoßen bzw. die Auflagen nicht ordnungsgemäß eingehalten hat.
Kein Alternative
"Die ersten Schritte, die Apple unternommen hat, um den Anforderungen gerecht zu werden, sind für uns sehr hinderlich, um eine sinnvolle Alternative zu dem einen Store zu schaffen, der auf den größten Spieleplattformen der Welt, den Mobiltelefonen, verfügbar ist", sagte etwa Xbox-Chef Phil Spencer gegenüber der FT. Auch Meta-CEO Mark Zuckerberg meinte, dass die neuen Apple-Regeln gegen den Geist der Verordnung seien und meinte, dass er sich wundert, wenn sich daraufhin "ein Entwickler für die alternativen App-Stores entscheiden würde".Apple sieht das naturgemäß anders, der Konzern verweist auf "monatelange Gespräche mit der Europäischen Kommission", das Ergebnis basiere auf der Arbeit von "Hunderten von Apple-Teammitgliedern, die Zehntausende von Stunden investiert haben". Ob die EU selbst konkrete Einwände hat, ist derzeit nicht bekannt.
Zusammenfassung
- EU-Gesetz für digitale Märkte betrifft IT-Konzerne wie Apple
- Apple als Gatekeeper muss den App Store öffnen
- Apple sucht Lücken, um Geschäftsmodell beizubehalten
- Beta von iOS 17.4 zeigt Apples Umsetzungspläne
- Konkurrenten kritisieren Apples Maßnahmen als unzureichend
- Xbox-Chef und Meta-CEO bemängeln Apples Vorgehen
- Apple beruft sich auf intensive Gespräche mit EU-Kommission
Siehe auch:
- Apple veröffentlicht neue iOS 17.4 Beta - das ist alles neu
- iOS 17.4: Apple gibt dritte Beta frei, mit neuen Änderungen für die EU
- Neues iPhone-Update: Apple veröffentlicht iOS 17.4 Beta 2
- iOS 17.4 Beta für alle: Apple stellt erste öffentliche Testversion bereit
- iOS 17.4 Beta ist da: App-Sideload, Apple Pay-Alternativen und mehr
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Videos zum Thema iOS
Beiträge im Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Nur für 3 Stunden: Riesiger 85" Mini-LED-TV bei Media Markt im Angebot
- Zero Trust: Windows Server startet verschlüsselte Namensauflösung
- Nvidia GPU RTX Pro 6000: Preis steigt um krasse 55 Prozent
- Google Earth: Flugsimulator jetzt kostenlos im Browser nutzbar
- iPhone Fold Ultra im Hands-on-Video: Alle Details im Überblick
- Tesla-Autopilot: Fahrer hebeln Sicherheitssystem mit 8-€-Gadget aus
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen