Schweden gegen Tesla geht weiter, bald werden Ladestationen blockiert
Schwedische Gewerkschaften führen seit vier Monaten einen Arbeitskampf gegen den Autobauer Tesla, dabei geht es um einen Tarifvertrag für Mechaniker. Dem Streik haben sich viele angeschlossen und er eskaliert auch immer weiter. Denn nun sind Ladestationen an der Reihe.
Mittlerweile verweigern Hafenarbeiter, Elektriker, Postangestellte, Reinigungskräfte und sogar Müllabfuhr Tätigkeiten im Zusammenhang mit Tesla. Doch der Autobauer bleibt stur, doch auch die Gewerkschaften haben noch Karten in der Hinterhand.
Denn wie Le Monde berichtet, wurde nun eine "Blockade" von Tesla-Ladestationen angekündigt. Konkret bedeutet das, dass die Mitglieder der schwedischen Gewerkschaft für Dienstleistungs- und Kommunikationsangestellte (Seko) die Wartung und Installation von Supercharger-Ladestationen einstellen werden.
Seko erklärte in einem Statement, dass ihre Maßnahmen "die Blockierung der Arbeiten für Planung, Vorbereitung, neue Anschlüsse, Netzausbau, Service, Wartung und Reparaturen für alle Tesla-Ladestationen in Schweden" betreffen, in Kraft werden diese Maßnahmen am 4. März treten.
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Tesla-Tarifvertrag soll erzwungen werden
Ganz Schweden gegen Tesla: Das ist das Motto des Arbeitskampfes, der seit Monaten im skandinavischen Land ausgetragen wird. Um einen Tarifvertrag für Tesla-Mechaniker zu erzwingen (derartige Verträge sind ein Grundpfeiler des schwedischen Arbeitsmarktes), hat die Gewerkschaft IF Metall einen Streik ausgerufen, diesem haben sich zahlreiche weitere angeschlossen.Mittlerweile verweigern Hafenarbeiter, Elektriker, Postangestellte, Reinigungskräfte und sogar Müllabfuhr Tätigkeiten im Zusammenhang mit Tesla. Doch der Autobauer bleibt stur, doch auch die Gewerkschaften haben noch Karten in der Hinterhand.
Denn wie Le Monde berichtet, wurde nun eine "Blockade" von Tesla-Ladestationen angekündigt. Konkret bedeutet das, dass die Mitglieder der schwedischen Gewerkschaft für Dienstleistungs- und Kommunikationsangestellte (Seko) die Wartung und Installation von Supercharger-Ladestationen einstellen werden.
Seko erklärte in einem Statement, dass ihre Maßnahmen "die Blockierung der Arbeiten für Planung, Vorbereitung, neue Anschlüsse, Netzausbau, Service, Wartung und Reparaturen für alle Tesla-Ladestationen in Schweden" betreffen, in Kraft werden diese Maßnahmen am 4. März treten.
Nicht alle streiken
Lückenlos ist der Streik allerdings nicht: Denn laut dem schwedischen Blatt Dagens Nyheter (DN) hat IF Metall einigermaßen große Probleme, alle Tesla-Mechaniker zum Arbeitskampf zu bewegen. Laut dem schwedischen Amt für Mediation haben sich nur etwa ein Drittel der etwa 130 Tesla-Mechaniker dem Streik angeschlossen. Das ist allerdings verständlich, da die (stark) ablehnende Einstellung von Elon Musk zum Thema Gewerkschaften alles andere als ein Geheimnis ist und viele wohl um ihre Jobs fürchten.
Zusammenfassung
- Schwedische Gewerkschaften kämpfen um Tarifvertrag für Tesla-Mechaniker
- Streik gegen Tesla eskaliert, Ladestationen werden nun Ziel
- Gewerkschaft IF Metall und andere Branchen gegen Tesla aktiv
- Tesla bleibt trotz Streiks hart, Gewerkschaften planen weiter
- Seko-Gewerkschaft stoppt Wartung von Tesla-Superchargern ab 4. März
- Nicht alle Tesla-Mechaniker schließen sich dem Streik an, nur ein Drittel
- Elon Musks ablehnende Haltung zu Gewerkschaften schürt Jobängste
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