Musk will mehr Macht bei Tesla - Macht, die er mit Twitter verloren hat
Tesla-Chef Elon Musk hat in den vergangenen Monaten
eine wirtschaftliche Achterbahnfahrt erleben können und müssen. Denn die Geschäfte beim Elektroautobauer laufen bestens, gleichzeitig erweist sich der Twitter/X-Kauf als Klotz am Bein. Nun will Musk Tesla-Macht zurück.
Der Wunsch von Musk ist durchaus erstaunlich: Denn der 52-Jährige hat vor der Übernahme von Twitter, das bekanntlich mittlerweile X heißt, Aktien im Wert von vielen Milliarden Dollar verkauft. Konkret waren es Anteile im Wert von rund 23 Milliarden Dollar.
Diese Aktien fehlen Musk nun aber natürlich. Dennoch beklagte sich der Tesla-CEO nun in einem laut Electrek "bizarren Statement", dass er gerne Anteile zurück hätte. Und genau das ergibt eben null Sinn, weil Musk selbst viele Aktien verkauft hat.
"Ich fühle mich unwohl dabei, Tesla zu einem führenden Unternehmen im Bereich KI und Robotik zu machen, ohne etwa 25 Prozent der Stimmrechte zu besitzen. Genug, um Einfluss zu haben, aber nicht so viel, dass ich nicht überstimmt werden kann", schreibt Musk auf Twitter.
Hintergrund sind derzeit Diskussionen unter Musk-Fans, dass der CEO ein neues Vergütungspaket verdienen würde - das letzte hat Tesla vor rund zwei Jahren abgeschlossen (hier läuft allerdings noch eine Klage), dieses machte Musk zum vermögendsten Menschen des Planeten. Der Nutzer, dem Musk antwortete, wies darauf hin, dass der Tesla-CEO 411 Millionen Anteile besitzt, was genug Anreiz sein sollte, seine Arbeit zu machen.
Musk hingegen hätte natürlich nichts dagegen, mehr Anteile und somit Geld zu bekommen, wirklich überraschend ist das also nicht. Dennoch zeugt auch diese Aussage durchaus davon, dass der reichste Mensch des Planeten den Kontakt mit dem Boden der Realität schneller verloren hat als eine SpaceX-Rakete.
Siehe auch:
Musk: 13-prozentiger Tesla-Anteil ist nicht genug
Denn Musk sagte gestern, dass er gerne eine 25-prozentige Stimmrechtskontrolle bei Tesla hätte. Derzeit besitzt Musk rund 13 Prozent der Aktien des Elektroautobauers, konkret sind das rund 411 Millionen Anteile - insgesamt hat Tesla derzeit 3,19 Milliarden Aktien ausgegeben.Der Wunsch von Musk ist durchaus erstaunlich: Denn der 52-Jährige hat vor der Übernahme von Twitter, das bekanntlich mittlerweile X heißt, Aktien im Wert von vielen Milliarden Dollar verkauft. Konkret waren es Anteile im Wert von rund 23 Milliarden Dollar.
Diese Aktien fehlen Musk nun aber natürlich. Dennoch beklagte sich der Tesla-CEO nun in einem laut Electrek "bizarren Statement", dass er gerne Anteile zurück hätte. Und genau das ergibt eben null Sinn, weil Musk selbst viele Aktien verkauft hat.
"Ich fühle mich unwohl dabei, Tesla zu einem führenden Unternehmen im Bereich KI und Robotik zu machen, ohne etwa 25 Prozent der Stimmrechte zu besitzen. Genug, um Einfluss zu haben, aber nicht so viel, dass ich nicht überstimmt werden kann", schreibt Musk auf Twitter.
Musk droht
Dieser Aussage schob er auch eine Drohung hinterher: "Wenn das nicht der Fall ist, würde ich es vorziehen, Produkte außerhalb von Tesla zu bauen." Einem Nutzer antwortet er weiter, dass dieser nicht zu verstehen scheint, "dass Tesla nicht nur ein Startup ist, sondern ein Dutzend".Hintergrund sind derzeit Diskussionen unter Musk-Fans, dass der CEO ein neues Vergütungspaket verdienen würde - das letzte hat Tesla vor rund zwei Jahren abgeschlossen (hier läuft allerdings noch eine Klage), dieses machte Musk zum vermögendsten Menschen des Planeten. Der Nutzer, dem Musk antwortete, wies darauf hin, dass der Tesla-CEO 411 Millionen Anteile besitzt, was genug Anreiz sein sollte, seine Arbeit zu machen.
Musk hingegen hätte natürlich nichts dagegen, mehr Anteile und somit Geld zu bekommen, wirklich überraschend ist das also nicht. Dennoch zeugt auch diese Aussage durchaus davon, dass der reichste Mensch des Planeten den Kontakt mit dem Boden der Realität schneller verloren hat als eine SpaceX-Rakete.
Zusammenfassung
- Musk erlebt wirtschaftliche Höhen und Tiefen
- Tesla läuft gut, Twitter/X-Kauf belastet
- Musk will 25% Stimmrecht bei Tesla
- Musk verkaufte Tesla-Aktien für Twitter/X
- Er fordert mehr Einfluss bei Tesla
- Droht mit Produktentwicklung außerhalb Teslas
Siehe auch:
- Tot, toter, NFTs: Nicht einmal mehr Elon Musks Twitter/X glaubt daran
- Bericht über Musks massiven Drogenkonsum bedroht SpaceX-Aufträge
- SpaceX soll Musk-kritische Angestellte unrechtmäßig gefeuert haben
- Elon Musks KI-Chatbot Grok soll unverschämt bei OpenAI geklaut haben
- Twitter/X: Musk bringt größten rechten Verschwörungsspinner zurück
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
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