Das könnte richtig teuer werden:
Ex-Twitter-Manager verklagen Musk
Kurz nach der Übernahme von Twitter durch Elon Musk griff der Tesla- und SpaceX-Chef mit aller Härte in der Belegschaft durch und entließ einen Großteil der Mitarbeiter des Microblogging-Dienstes. Betroffen waren auch die Manager, doch offenbar lief hier nicht alles korrekt ab.
Das könnte ihm und Twitter nachträglich teuer zu stehen kommen: Denn vier ehemalige Topmanager von Twitter, darunter der Ex-CEO Parag Agrawal, haben Elon Musk auf mehr als 128 Millionen Dollar verklagt. Sie werfen dem neuen Besitzer von Twitter bzw. X vor, dass er ihnen diese Gesamtsumme an nicht bezahlten Abfindungen schuldet.
Bei den vier Klägern handelt es sich allesamt um die oberste Führungsebene des Unternehmens, denn neben Agrawal gehören Ex-Chief Financial Officer Ned Segal, der ehemalige Chief Legal Officer Vijaya Gadde und Ex-Chefjustiziar Sean Edgett zu den Klägern.
Der Schritt kommt nicht überraschend: Denn Musk hat die Führungsriege nur wenige Minuten nach dem Vollzug der Übernahme herausgeworfen, so die Kläger. Sie behaupten, dass Musk sie fälschlicherweise des Fehlverhaltens beschuldigt habe. Das sei unter anderem eine Retourkutsche gewesen, dass sie sich einer Übernahme durch den 52-Jährige wiedersetzt und dagegen geklagt haben.
Musk habe den Managern auch eine vertraglich zugesicherte Abfindung verweigert, heißt es in der Klage, diese sei aber bereits Jahre zuvor vertraglich zugesichert gewesen. Die Kläger behaupten, dass ihnen jeweils ein Jahresgehalt und Hunderttausende von Aktienoptionen zustehen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, sagen die Kläger, dass das eine typische Taktik von Musk sei: "Das ist das Musk-Playbook: Das Geld, das er anderen Leuten schuldet, zu behalten und sie zwingen, ihn zu verklagen."
Siehe auch:
Kahlschlag bei Twitter
Bereits kurz nach der Übernahme des mittlerweile X genannten Dienstes führte das Unternehmen unter der neuen Führung von Elon Musk massive Stellenkürzungen durch. Doch von Anfang an konnte und musste man das Gefühl bekommen, dass die Kündigungswelle nicht gerade geordnete ablief und Musk stattdessen überall den Rotstift ansetzte, wo er nur konnte.Das könnte ihm und Twitter nachträglich teuer zu stehen kommen: Denn vier ehemalige Topmanager von Twitter, darunter der Ex-CEO Parag Agrawal, haben Elon Musk auf mehr als 128 Millionen Dollar verklagt. Sie werfen dem neuen Besitzer von Twitter bzw. X vor, dass er ihnen diese Gesamtsumme an nicht bezahlten Abfindungen schuldet.
Bei den vier Klägern handelt es sich allesamt um die oberste Führungsebene des Unternehmens, denn neben Agrawal gehören Ex-Chief Financial Officer Ned Segal, der ehemalige Chief Legal Officer Vijaya Gadde und Ex-Chefjustiziar Sean Edgett zu den Klägern.
Der Schritt kommt nicht überraschend: Denn Musk hat die Führungsriege nur wenige Minuten nach dem Vollzug der Übernahme herausgeworfen, so die Kläger. Sie behaupten, dass Musk sie fälschlicherweise des Fehlverhaltens beschuldigt habe. Das sei unter anderem eine Retourkutsche gewesen, dass sie sich einer Übernahme durch den 52-Jährige wiedersetzt und dagegen geklagt haben.
Musk habe den Managern auch eine vertraglich zugesicherte Abfindung verweigert, heißt es in der Klage, diese sei aber bereits Jahre zuvor vertraglich zugesichert gewesen. Die Kläger behaupten, dass ihnen jeweils ein Jahresgehalt und Hunderttausende von Aktienoptionen zustehen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, sagen die Kläger, dass das eine typische Taktik von Musk sei: "Das ist das Musk-Playbook: Das Geld, das er anderen Leuten schuldet, zu behalten und sie zwingen, ihn zu verklagen."
Zusammenfassung
- Elon Musk entließ nach Twitter-Übernahme viele Mitarbeiter
- Auch Topmanager betroffen, Entlassungen möglicherweise ungeordnet
- Ex-Manager klagen Musk auf 128 Millionen Dollar Abfindungen
- Kläger sind Ex-CEO Parag Agrawal und weitere Führungskräfte
- Vorwurf: Musk beschuldigte sie fälschlicherweise des Fehlverhaltens
- Abfindung vertraglich zugesichert, Musk verweigerte Zahlung
- Kläger: Musk nutzt Taktik, Schulden nicht zu zahlen und Klagen zu provozieren
Siehe auch:
- Twitter/X hat blaue Verifizierungs-Haken auch an Terroristen verkauft
- Taylor Swift Porno-KI-Fakes: Politik und Twitter sind in heller Aufregung
- Twitter/X startet Audio- und Video-Anrufe nun auch für Android
- Musk will mehr Macht bei Tesla - Macht, die er mit Twitter verloren hat
- Tot, toter, NFTs: Nicht einmal mehr Elon Musks Twitter/X glaubt daran
Thema:
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