Bericht über Musks massiven Drogenkonsum bedroht SpaceX-Aufträge

Es ist kein großes Geheimnis, dass Elon Musk weichen Drogen wie Cannabis nicht abgeneigt ist, ähnliches gilt für seine Ketamin-Nutzung. Ein aktueller Bericht zeichnet aber ein Bild des Tesla- und SpaceX-Chefs mit massivem Drogenmissbrauch - und das könnte Folgen haben.
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"Was nimmt Musk eigentlich?"

Elon Musk ist in den vergangenen Monaten und Jahren immer erratischer geworden, oftmals musste und muss man sich fragen, wie er bestimmte Aussagen gemeint hat und welcher Teufel ihn eigentlich geritten hat. So mancher fragte sich dabei, ob der 52-Jährige eigentlich auf Drogen ist.

Das renommierte Wall Street Journal (WSJ) liefert nun die Antwort: Ja, ist er - und wie. Laut dem Bericht gibt es bereits seit Jahren in den Unternehmen des Milliardärs große Sorgen, dass seine Drogennutzung seine Aussagen und sein Handeln massiv beeinflussen. Und damit ist nicht der eine oder andere Joint gemeint, erwähnt werden Be­wusst­seins-be­ein­flus­sen­de und aufputschende Mittel wie LSD, Kokain, Ecstasy und psy­che­de­li­sche Pilze.

Laut WSJ ist der Drogenkonsum ein gut gehütetes und gleichzeitig intern offenes Geheimnis. Auf Musks privaten Partys müssen Teilnehmer Verschwie­gen­heits­erklärungen unter­schreiben und/oder ihre Smartphones abgeben, um teilnehmen zu dürfen.


Öffentlich bekannt und dokumentiert sind sein Cannabis- und Ketamin-Konsum, zu letzterem Mittel soll er eine Verschreibung als Antidepressivum haben. Doch offenbar ist das nicht alles, und zwar nicht ansatzweise. Nun könnte und müsste man an dieser Stelle klarstellen, dass das seine Privatsache ist und niemanden etwas angeht. Doch so einfach ist es in diesem Fall nicht.

Denn Musks Drogennutzung bereitet den Managern und Aufsichts­rats­mitgliedern seiner Firmen große Sorgen, schreibt das WSJ. Vor allem für SpaceX könnte das zu einem gewaltigen Problem werden. Denn das Weltraumunternehmen hat zahlreiche Regierungsaufträge, doch diese schreiben den beteiligten Firmen auch bestimmte ethische Standards vor - ein Drogenmissbrauch wäre ziemlich sicher ein Verstoß. Das gefährdet die Milliarden-Dollar-Verträge zwischen der US-Regierung und SpaceX. Denn US-Bundesministerien schreiben drogenfreie Arbeitsplätze bei Partnern vor, unabhängig davon, ob Bundesstaaten bestimmte Drogen erlauben.

Elon Musks Anwalt Alex Spiro dementierte die Vorwürfe und teilte mit, das Musk "regelmäßig und stichprobenartig bei SpaceX auf Drogen getestet" werde und noch nie einen derartigen Test nicht bestanden habe. Das WSJ berichtet dennoch von merkwürdigen Auftritten Musks. Einen beschrieb ein Anwesender als "unsinnig", "aus den Fugen geraten" und "zum Fremdschämen".

Zusammenfassung
  • Elon Musk soll zu massivem Drogenmissbrauch neigen
  • Erratisches Verhalten lässt an Drogeneinfluss denken
  • WSJ berichtet über Sorgen in Musks Unternehmen
  • Private Partys erfordern Verschwiegenheit und Handyabgabe
  • Cannabis- und Ketamin-Konsum bei Musk dokumentiert
  • Drogenkonsum könnte SpaceX-Regierungsaufträge gefährden
  • Anwalt dementiert Vorwürfe und verweist auf Drogentests

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