SpaceX soll Musk-kritische Angestellte unrechtmäßig gefeuert haben
Es ist kein Geheimnis, dass Elon Musk seine Firmen mit harter Hand leitet, man kann sogar von einem despotischen Führungsstil sprechen. Kritik ist nicht erwünscht und kann ernste Konsequenzen haben. Das ist auch der Vorwurf mehrerer entlassener SpaceX-Angestellter.
Darin schrieben sie, dass Musks Verhalten "eine häufige Quelle der Ablenkung und Peinlichkeit" sei: "Als unser CEO und prominentester Sprecher wird Elon als das Gesicht von SpaceX angesehen - jeder Tweet, den Elon sendet, ist de facto eine öffentliche Erklärung des Unternehmens." Man schreibe diesen Brief, so die Unterzeichner damals, da man auf diese Weise den eigenen Teams und potenziellen Talenten und Bewerbern klarmachen will, "dass seine Botschaften nicht unsere Arbeit, unseren Auftrag oder unsere Werte widerspiegeln."
Es ist natürlich nicht überraschend, dass Musk wenig angetan war und sich die Verfasser des offenen Briefes schon bald neue Jobs suchen mussten. Doch laut der zuständigen US-amerikanischen Arbeitsbehörde National Labor Relations Board (NLRB) hat SpaceX insgesamt acht Angestellte unrechtmäßig entlassen.
Das NLRB hat nun gegen SpaceX eine Beschwerde ausgesprochen und wirft dem Unternehmen vor, dass dieses die Rechte der Beschäftigten nach dem Bundesarbeitsrecht verletzt, sich zusammenzuschließen und für bessere Arbeitsbedingungen einzutreten. Außerdem wird SpaceX vorgeworfen, Mitarbeiter über den Brief "verhört", die beteiligten Arbeiter verunglimpft und mit der Entlassung von Mitarbeitern gedroht zu haben, die sich in ähnlicher Weise engagieren.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, werfen die ehemaligen Angestellten ihrem Ex-Arbeitgeber außerdem vor, eine "toxische Kultur", in der Belästigung geduldet wird, insbesondere gegenüber Frauen, zu tolerieren.
Siehe auch:
Kritik an Musk per offenem Brief
Mitte 2022 war Elon Musk gerade dabei, den Kurznachrichtendienst Twitter zu kaufen und schon damals waren die Pläne des Tesla-Chefs umstritten - auch innerhalb seiner eigenen Unternehmen. Das ist auch der Grund, warum eine Gruppe an SpaceX-Mitarbeitern sich per offenem Brief an ihren Chef wandten.Darin schrieben sie, dass Musks Verhalten "eine häufige Quelle der Ablenkung und Peinlichkeit" sei: "Als unser CEO und prominentester Sprecher wird Elon als das Gesicht von SpaceX angesehen - jeder Tweet, den Elon sendet, ist de facto eine öffentliche Erklärung des Unternehmens." Man schreibe diesen Brief, so die Unterzeichner damals, da man auf diese Weise den eigenen Teams und potenziellen Talenten und Bewerbern klarmachen will, "dass seine Botschaften nicht unsere Arbeit, unseren Auftrag oder unsere Werte widerspiegeln."
Es ist natürlich nicht überraschend, dass Musk wenig angetan war und sich die Verfasser des offenen Briefes schon bald neue Jobs suchen mussten. Doch laut der zuständigen US-amerikanischen Arbeitsbehörde National Labor Relations Board (NLRB) hat SpaceX insgesamt acht Angestellte unrechtmäßig entlassen.
Das NLRB hat nun gegen SpaceX eine Beschwerde ausgesprochen und wirft dem Unternehmen vor, dass dieses die Rechte der Beschäftigten nach dem Bundesarbeitsrecht verletzt, sich zusammenzuschließen und für bessere Arbeitsbedingungen einzutreten. Außerdem wird SpaceX vorgeworfen, Mitarbeiter über den Brief "verhört", die beteiligten Arbeiter verunglimpft und mit der Entlassung von Mitarbeitern gedroht zu haben, die sich in ähnlicher Weise engagieren.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, werfen die ehemaligen Angestellten ihrem Ex-Arbeitgeber außerdem vor, eine "toxische Kultur", in der Belästigung geduldet wird, insbesondere gegenüber Frauen, zu tolerieren.
Zusammenfassung
- Elon Musk führt Firmen mit harter Hand
- Kritik an Musk kann bei SpaceX ernste Folgen haben
- SpaceX-Mitarbeiter kritisierten Musk in offenem Brief
- Musk reagierte auf Kritik mit Entlassungen
- NLRB: SpaceX entließ acht Mitarbeiter unrechtmäßig
- Beschwerde gegen SpaceX wegen Verletzung von Arbeitsrechten
- Ex-Angestellte beklagen toxische Kultur bei SpaceX
Siehe auch:
- SpaceX: Kürzeste Zeit zwischen zwei Raketenstarts seit 1966 geglückt
- SpaceX hat seinen legendären Booster 1058 nach 19 Starts verloren
- SpaceX zweiter Starship-Flugtest endet mit Explosion und ist ein Erfolg
- SpaceX hat die Freigabe, das Starship soll bereits morgen wieder fliegen
- Raketenengpass in Europa: SpaceX schießt neue Galileo-Satelliten ins All
Thema:
Videos zum Thema SpaceX
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- SpaceX zeigt spektakuläres "kinoreifes" Video von Starship-Flug 6
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Drohne filmt spektakuläre Explosion der Nebula-1-Rakete bei Landung
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
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