Attacken im Roten Meer: Tesla Berlin muss zwei Wochen schließen
Der Krieg in Gaza hat zur Folge, dass Huthi-Milizen aus dem Jemen Handelsschiffe im Roten Meer angreifen, diese meiden dieses immer häufiger. Das stört den Welthandel, da damit der Suezkanal nicht genutzt werden kann - mit Folgen für Tesla und Deutschland.
Wie anfangs erwähnt sind dafür die Angriffe der schiitischen und vom Iran unterstützten Huthi-Milizen verantwortlich, diese attackieren seit dem Ausbruch des Krieges zwischen Israel und der Hamas immer wieder Handelsschiffe, die sie als Verbündete Israels bezeichnen. Die Angriffe betreffen aber wahllose Schiffe und das bedeutet, dass auch Unternehmen betroffen sind, die nichts mit dem Konflikt zu tun haben, aber ihre Waren über den Suezkanal transportieren.
"Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Roten Meer und die damit verbundenen Verschiebungen der Transportwege zwischen Europa und Asien über das Kap der Guten Hoffnung haben auch Auswirkungen auf die Produktion in Grünheide", teilte Tesla in einem Statement mit. "Die erheblich längeren Transportzeiten schaffen eine Lücke in den Lieferketten."
Konkret geht es dabei wohl um Akku-Komponenten aus China. Diese bezeichnen Experten als "Schwachpunkt", da sie über das Rote Meer nach Europa transportiert werden müssen. Tesla ist nicht der einzige Autobauer, der von einem solchen Komponentenengpass betroffen sein dürfte, er ist aber der erste, der das öffentlich macht bzw. die Produktion pausiert.
Es ist nicht das erste Mal, dass Konflikte im Roten Meer Auswirkungen auf den Welthandel haben, etwa 2010 kam es zu Piratenangriffen vor der Küste Somalias, diese konnten durch internationale Intervention eingedämmt werden - auch aktuell kommt es zu militärischen Angriffen der USA und Großbritanniens auf Huthi-Ziele.
Siehe auch:
Komponenten fehlen, die Gigafactory steht still
Teslas Gigafactory in Grünheide bei Berlin wird nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters von 29. Januar bis 11. Februar die Produktion weitgehend einstellen oder besser gesagt einstellen müssen. Grund dafür sind fehlende Komponenten, die sich aufgrund der Huthi-Attacken auf Handelsschiffe im Roten Meer ergeben.Wie anfangs erwähnt sind dafür die Angriffe der schiitischen und vom Iran unterstützten Huthi-Milizen verantwortlich, diese attackieren seit dem Ausbruch des Krieges zwischen Israel und der Hamas immer wieder Handelsschiffe, die sie als Verbündete Israels bezeichnen. Die Angriffe betreffen aber wahllose Schiffe und das bedeutet, dass auch Unternehmen betroffen sind, die nichts mit dem Konflikt zu tun haben, aber ihre Waren über den Suezkanal transportieren.
"Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Roten Meer und die damit verbundenen Verschiebungen der Transportwege zwischen Europa und Asien über das Kap der Guten Hoffnung haben auch Auswirkungen auf die Produktion in Grünheide", teilte Tesla in einem Statement mit. "Die erheblich längeren Transportzeiten schaffen eine Lücke in den Lieferketten."
Konkret geht es dabei wohl um Akku-Komponenten aus China. Diese bezeichnen Experten als "Schwachpunkt", da sie über das Rote Meer nach Europa transportiert werden müssen. Tesla ist nicht der einzige Autobauer, der von einem solchen Komponentenengpass betroffen sein dürfte, er ist aber der erste, der das öffentlich macht bzw. die Produktion pausiert.
Es ist nicht das erste Mal, dass Konflikte im Roten Meer Auswirkungen auf den Welthandel haben, etwa 2010 kam es zu Piratenangriffen vor der Küste Somalias, diese konnten durch internationale Intervention eingedämmt werden - auch aktuell kommt es zu militärischen Angriffen der USA und Großbritanniens auf Huthi-Ziele.
Zusammenfassung
- Huthi-Milizen greifen Schiffe im Roten Meer an
- Teslas Gigafactory stellt Produktion vorübergehend ein
- Angriffe behindern Lieferung von Akku-Komponenten
- Transportwege über Kap der Guten Hoffnung sind länger
- Konflikt im Roten Meer beeinträchtigt Welthandel
- Auch andere Autobauer könnten betroffen sein
- Internationale Militäraktionen gegen Huthi-Ziele
Siehe auch:
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Thema:
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