VW und Renault könnten zusammen Unter-20.000-Euro-E-Auto bauen
Elektromobilität ist ein riesiges Thema, es ist aber eines, das vor allem für jene interessant ist, die es sich leisten können. Denn Stromer sind in der Anschaffung teuer, vor allem jetzt, wo Förderungen wegfallen oder kleiner werden. Deshalb könnten VW und Renault kooperieren.
Kurz gesagt: Um die Masse zu erreichen, müssen Elektroautos günstiger werden. Als "magische" Grenze gelten hier 20.000 Euro. Doch dieser Preis ist gar nicht so einfach zu erreichen bzw. zu unterbieten. Das hat vor allem Gründe von hohen Kosten in der Entwicklung und Produktion bzw. sind das die zwei Punkte, wo sich das meiste einsparen lässt.
Doch alleine können die Autobauer dieses Einsparpotenzial nicht erreichen, meint man jedenfalls bei Volkswagen. Denn laut einem Bericht des Handelsblatts erwägen die Wolfsburger derzeit, sich für diesen Zweck einen Partner zu suchen. Konkret will man gemeinsam mit einem Konkurrenten einen entsprechend günstigen Kleinstwagen entwickeln und bauen, das Handelsblatt nennt hier als ersten Namen Renault.
Volkswagen wollte den Bericht nicht bestätigen bzw. kommentieren und ließ ausrichten: "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen über mögliche Produkte oder Partnerschaften." Renault wäre aber sicherlich ein durchaus naheliegender Partner, da der französische Autobauer mit dem Zoe einen überaus erfolgreichen Elektro-Kleinwagen im Angebot hat - welches noch dazu Ende 2024 ohne direktes Nachfolgemodell eingestellt werden soll.
Volkswagen indes setzt seit einer Weile voll auf die Elektrokarte und will bis 2026 die 25.000-Euro-Grenze knacken. Doch bis 2030 hat man sich 20.000 Euro zum Ziel gesetzt - es ist aber offenbar eines, das man nicht auf eigene Faust schaffen kann oder will.
Siehe auch:
Stromer sind derzeit etwas für Besserverdiener
Die meisten, die in den vergangenen Monaten und Jahren auf ein Elektroauto umgestiegen sind, wollen nie wieder in einen Verbrenner umsteigen. Denn Stromer sind nicht nur sauberer und leiser, sondern machen auch Spaß beim Fahren. Doch das alles ist und bleibt ein Thema, das einiges an Geld erfordert, denn ein neues Auto ist teuer und Gebrauchte sind aufgrund Bedenken hinsichtlich Akkukapazität für viele kein echtes Thema.Kurz gesagt: Um die Masse zu erreichen, müssen Elektroautos günstiger werden. Als "magische" Grenze gelten hier 20.000 Euro. Doch dieser Preis ist gar nicht so einfach zu erreichen bzw. zu unterbieten. Das hat vor allem Gründe von hohen Kosten in der Entwicklung und Produktion bzw. sind das die zwei Punkte, wo sich das meiste einsparen lässt.
Doch alleine können die Autobauer dieses Einsparpotenzial nicht erreichen, meint man jedenfalls bei Volkswagen. Denn laut einem Bericht des Handelsblatts erwägen die Wolfsburger derzeit, sich für diesen Zweck einen Partner zu suchen. Konkret will man gemeinsam mit einem Konkurrenten einen entsprechend günstigen Kleinstwagen entwickeln und bauen, das Handelsblatt nennt hier als ersten Namen Renault.
Volkswagen wollte den Bericht nicht bestätigen bzw. kommentieren und ließ ausrichten: "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen über mögliche Produkte oder Partnerschaften." Renault wäre aber sicherlich ein durchaus naheliegender Partner, da der französische Autobauer mit dem Zoe einen überaus erfolgreichen Elektro-Kleinwagen im Angebot hat - welches noch dazu Ende 2024 ohne direktes Nachfolgemodell eingestellt werden soll.
Volkswagen indes setzt seit einer Weile voll auf die Elektrokarte und will bis 2026 die 25.000-Euro-Grenze knacken. Doch bis 2030 hat man sich 20.000 Euro zum Ziel gesetzt - es ist aber offenbar eines, das man nicht auf eigene Faust schaffen kann oder will.
Zusammenfassung
- Elektromobilität bleibt ein teures Thema für Käufer
- Stromer sind in Anschaffung teuer, Förderungen sinken
- VW und Renault könnten bei günstigen E-Autos kooperieren
- Ziel für Massenmarkt: E-Autos unter 20.000 Euro
- VW strebt Partnerschaft für Entwicklung an, Renault im Gespräch
- VW äußert sich nicht zu Spekulationen über Kooperationen
Siehe auch:
- Auto als Stromspeicher: VW bietet endlich bidirektionales Laden
- VW-Vorstand Schäfer: Volkswagen ist "nicht mehr wettbewerbsfähig"
- ID.7-Start: VW hat nicht genügend Motoren, um alle Modelle zu bauen
- Neue Volkswagen ID.7 Tourer-Fotos: Erster VW "E-Kombi" startet 2024
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