VW-Vorstand Schäfer: Volkswagen ist "nicht mehr wettbewerbsfähig"
Harte Worte gibt es derzeit für die Situation beim Wolfsburger Volkswagenkonzern - und zwar aus den eigenen Reihen. Wie es heißt, ist der Automobilhersteller nicht mehr wettbewerbsfähig und muss jetzt stark gegensteuern.
"Mit vielen unserer bisherigen Strukturen, Prozessen und hohen Kosten sind wir als Marke VW nicht mehr wettbewerbsfähig", zitiert unter anderem der Spiegel den VW-Chef. Es gäbe daher nun keinen Weg vorbei an harten Einschnitten.
Bei Volkswagen hat man nun aber allem Anschein nach sogar Angst um die Tarifverträge und um die Beschäftigungssicherheit. Betriebsratschefin Daniela Cavallo erklärte, dass es in diesen Punkten kein Abrücken von den festgelegten Plänen bis 2029 geben dürfe. Personalabbau werde es geben, aber nur unter der Maßgabe, dass Ruhestandsregelungen umgesetzt werden.
Bei Volkswagen verhandelt man dabei intern nun seit mehreren Wochen um diese Themen. Ein Einstellungsstopp wurde bereits durchgesetzt. Es müssen aber nicht nur beim Personal schnelle Maßnahmen folgen.
Laut VW-Vorstand Schäfer hätte man alle notwendigen Maßnahmen zur Diskussion gestellt.
"Jetzt müssen wir die Eckpunkte der Vereinbarung gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite bis Jahresende unter Dach und Fach bringen", führte er aus. Soweit bisher bekannt wurde, soll es dazu schon am 6. Dezember eine Betriebsversammlung geben, bei der die Beschäftigten über den Zwischenstand der Verhandlungen informiert werden.
Siehe auch:
Wie kritisch steht es um VW als Marke?
So äußerte sich jetzt überraschend deutlich VW-Vorstand Thomas Schäfer. Schäfer kündigte bereits einen Sparplan an, bei dem auch das Thema Stellenabbau nicht mehr ausgeklammert wurde. Nun hat er im Rahmen der Vollversammlung in Wolfsburg Einzelheiten dazu genannt, wie kritisch es tatsächlich um VW als Marke steht und wie er nun auf einen neuen Kurs zusteuern will."Mit vielen unserer bisherigen Strukturen, Prozessen und hohen Kosten sind wir als Marke VW nicht mehr wettbewerbsfähig", zitiert unter anderem der Spiegel den VW-Chef. Es gäbe daher nun keinen Weg vorbei an harten Einschnitten.
Bei Volkswagen hat man nun aber allem Anschein nach sogar Angst um die Tarifverträge und um die Beschäftigungssicherheit. Betriebsratschefin Daniela Cavallo erklärte, dass es in diesen Punkten kein Abrücken von den festgelegten Plänen bis 2029 geben dürfe. Personalabbau werde es geben, aber nur unter der Maßgabe, dass Ruhestandsregelungen umgesetzt werden.
Bei Volkswagen verhandelt man dabei intern nun seit mehreren Wochen um diese Themen. Ein Einstellungsstopp wurde bereits durchgesetzt. Es müssen aber nicht nur beim Personal schnelle Maßnahmen folgen.
Laut VW-Vorstand Schäfer hätte man alle notwendigen Maßnahmen zur Diskussion gestellt.
"Jetzt müssen wir die Eckpunkte der Vereinbarung gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite bis Jahresende unter Dach und Fach bringen", führte er aus. Soweit bisher bekannt wurde, soll es dazu schon am 6. Dezember eine Betriebsversammlung geben, bei der die Beschäftigten über den Zwischenstand der Verhandlungen informiert werden.
Zusammenfassung
- VW-Vorstand Schäfer kritisiert mangelnde Wettbewerbsfähigkeit
- Sparplan mit möglichem Stellenabbau bei VW angekündigt
- Hohe Kosten und alte Strukturen belasten VW laut Schäfer
- Betriebsratschefin Cavallo besteht auf Tarifverträge bis 2029
- VW führt Einstellungsstopp durch, verhandelt über Einsparungen
- Ziel: Vereinbarung mit Arbeitnehmern bis Jahresende erreichen
- Betriebsversammlung am 6. Dezember zur Information der Mitarbeiter
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