CorePC: Leak verrät ein paar mehr Details zum 'Windows der Zukunft'
Microsoft soll neben dem "normalen" Windows, das immer mehr zu einem Vehikel für die Vermarktung der Angebote aus dem Bereich der KI mutiert, auch eine stark skalierbare, vollkommen neuartige Variante entwickeln, die intern als Windows CorePC bezeichnet wird.
Die neue, modernisierte Windows-Plattform soll laut Windows Central intern auch CorePC oder Win3 genannt werden. Man setzt dabei auf eine modulare Plattform, was eine Skalierbarkeit abhängig von den Anforderungen der jeweils damit zu betreibenden Hardware ermöglichen soll. CorePC soll sicherer sein als das "normale" Windows, weil das Betriebssystem selbst wie bei Android in schreibgeschützten Partitionen läuft, die Treiber, Apps und OS-Dateien enthalten, während die Nutzerdaten anderswo abgelegt werden.
Laut dem Bericht soll CorePC allerdings nie als eine Art Update für bereits vorhandene Systeme mit Windows auf den Markt kommen. Der Grund dafür liegt angeblich im drastischen Ausmaß der technischen Unterschiede gegenüber dem normalen Windows, durch die es keinen direkten Upgrade-Pfad gibt. Letztlich werden das "alte" Windows und CorePC wohl zunächst parallel existieren, weshalb nur langsam mit der Einführung erster neuer Geräte auch die Adaption von CorePC durch die Kunden beginnen dürfte.
Eine erste Variante von Windows auf Basis von "CorePC" bzw. "Win3" soll eine Art Gegenstück zu Googles Chrome OS sein, das auf Low-End-Laptops und anderen günstigen PCs zum Einsatz kommen soll, um Chromebooks und Chromeboxes Konkurrenz zu machen. Bis dieses Vorhaben jedoch Früchte trägt und die ersten Geräte auf den Markt kommen, wird es wohl noch einige Zeit dauern. Laut dem Bericht der Kollegen sei für 2024 nicht damit zu rechnen, dass Microsoft eine auf der "CorePC"-Basis aufsetzende Version des neuen Windows "Hudson Valley" einführt.
Siehe auch:
Abschied von der alten Windows-Basis
Dass Microsoft an "Core OS" arbeitet, um damit eine flexibel skalierbare technische Basis für ein Betriebssystem zu schaffen, das auf einer Vielzahl verschiedener Plattformen effizient und performant laufen kann, ist eigentlich schon lange bekannt. Ein neuer Bericht liefert jetzt aber einige weitere Informationen darüber, was Microsoft mit Core OS inzwischen vorhat.Die neue, modernisierte Windows-Plattform soll laut Windows Central intern auch CorePC oder Win3 genannt werden. Man setzt dabei auf eine modulare Plattform, was eine Skalierbarkeit abhängig von den Anforderungen der jeweils damit zu betreibenden Hardware ermöglichen soll. CorePC soll sicherer sein als das "normale" Windows, weil das Betriebssystem selbst wie bei Android in schreibgeschützten Partitionen läuft, die Treiber, Apps und OS-Dateien enthalten, während die Nutzerdaten anderswo abgelegt werden.
Wechsel auf CorePC/Win3 wird ein langer Prozess
Durch die geänderte "Konstruktion" des Unterbaus soll es deutlich schneller möglich sein, das Betriebssystem auszutauschen oder durch eine neue Version zu ersetzen. Auch die Wiederherstellung ist angeblich einfacher, indem alle Nutzerdaten einfach schnell "per Hochdruckreiniger" gelöscht werden können und man das Betriebssystem per Full-Flash-Recovery wieder herstellt.Laut dem Bericht soll CorePC allerdings nie als eine Art Update für bereits vorhandene Systeme mit Windows auf den Markt kommen. Der Grund dafür liegt angeblich im drastischen Ausmaß der technischen Unterschiede gegenüber dem normalen Windows, durch die es keinen direkten Upgrade-Pfad gibt. Letztlich werden das "alte" Windows und CorePC wohl zunächst parallel existieren, weshalb nur langsam mit der Einführung erster neuer Geräte auch die Adaption von CorePC durch die Kunden beginnen dürfte.
Eine erste Variante von Windows auf Basis von "CorePC" bzw. "Win3" soll eine Art Gegenstück zu Googles Chrome OS sein, das auf Low-End-Laptops und anderen günstigen PCs zum Einsatz kommen soll, um Chromebooks und Chromeboxes Konkurrenz zu machen. Bis dieses Vorhaben jedoch Früchte trägt und die ersten Geräte auf den Markt kommen, wird es wohl noch einige Zeit dauern. Laut dem Bericht der Kollegen sei für 2024 nicht damit zu rechnen, dass Microsoft eine auf der "CorePC"-Basis aufsetzende Version des neuen Windows "Hudson Valley" einführt.
Zusammenfassung
- Microsoft entwickelt neues Windows Core OS
- Core OS für diverse Plattformen optimiert
- CorePC/Win3 ist eine modulare, sichere Plattform
- Betriebssystem-Austausch soll schneller sein
- CorePC nicht als Update für bestehende Systeme
- Altes Windows und CorePC existieren parallel
- Erste CorePC-Version konkurriert mit Chrome OS
Siehe auch:
- Windows 12 künftig modular? Microsoft soll an "CorePC" arbeiten
- Polaris: Alter Build zum eingestellten Windows Core OS durchgesickert
- Microsoft testet: Windows Core OS taucht in Benchmark-Datenbank auf
- Windows 10 Lite & Core OS: Kein Thema auf der Microsoft Build?
- Windows Core OS: Neue Details aufgetaucht, nun geht es um die Apps
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