Microsoft wird mit Partnern eigenen Store auf Android und iOS starten
Microsoft verfolgt weiterhin die Entwicklung eines eigenen Stores für Android- und auch iOS-Systeme. Die Redmonder wollen sich dabei allerdings nicht im Alleingang mit den mächtigen Betreibern der großen Mobile-Plattformen anlegen.
Wie Spencer weiter ausführte, gebe es bei anderen Anbietern durchaus Interesse an einer Zusammenarbeit. Denn diese hätten letztlich auch gern "mehr Auswahlmöglichkeiten, wie sie auf dem Handy Geld verdienen können", erklärte er. Aktuell gibt es aber noch keinen konkreten Zeitplan bis zum Start einer solchen Plattform. "Ich glaube aber nicht, dass dies mehrere Jahre dauert, sondern eher früher kommt", sagte der Microsoft-Manager.
Neue interne Impulse dürfte dabei die inzwischen abgeschlossene Übernahme des Spielekonzerns Activision Blizzard geben. Dieser hat mit Candy Crush und Call of Duty Mobile bereits starke Marken im Mobile-Bereich zu bieten. Spencer gab diesbezüglich zu, dass die Verzögerungen bei der Übernahme auch dazu geführt hätten, dass man die Pläne für die Umsetzung eines eigenen App-Stores für Games nicht wie gewünscht vorantreiben konnte.
An einen Ableger unter iOS war damals natürlich nicht zu denken. Inzwischen musste Apple dem stärker werdenden Druck aber nachgeben und wird es auch Drittanbietern ermöglichen, eigene Stores unter iOS bereitzustellen. Entsprechend kann man damit rechnen, dass die Vorbereitungen im Rahmen des Project Boston in den kommenden Microsoft-Spiele-Store einfließen und dieser dann wahrscheinlich im Laufe des Jahres 2024 mit zahlreichen Spielen auf den beiden Mobile-Plattformen veröffentlicht wird.
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Spiele im Fokus
Phil Spencer, Chef der Gaming-Sparte Microsofts, erklärte auf der Comic- und Unterhaltungsmesse CCXP gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass es inzwischen fester Bestandteil der Strategie des Unternehmens sei, solche Projekte nicht im Alleingang durchzuführen. Man sei daher schon im Gespräch mit verschiedenen möglichen Partnern, mit denen man gemeinsam einen auf Spiele spezialisierten App-Store starten könnte.Wie Spencer weiter ausführte, gebe es bei anderen Anbietern durchaus Interesse an einer Zusammenarbeit. Denn diese hätten letztlich auch gern "mehr Auswahlmöglichkeiten, wie sie auf dem Handy Geld verdienen können", erklärte er. Aktuell gibt es aber noch keinen konkreten Zeitplan bis zum Start einer solchen Plattform. "Ich glaube aber nicht, dass dies mehrere Jahre dauert, sondern eher früher kommt", sagte der Microsoft-Manager.
Neue interne Impulse dürfte dabei die inzwischen abgeschlossene Übernahme des Spielekonzerns Activision Blizzard geben. Dieser hat mit Candy Crush und Call of Duty Mobile bereits starke Marken im Mobile-Bereich zu bieten. Spencer gab diesbezüglich zu, dass die Verzögerungen bei der Übernahme auch dazu geführt hätten, dass man die Pläne für die Umsetzung eines eigenen App-Stores für Games nicht wie gewünscht vorantreiben konnte.
Vorarbeit von Activision
Dabei hat Activision Blizzard längst selbst an einem entsprechenden Projekt gearbeitet. Im Zuge des "Project Boston" wurde bei dem Unternehmen bereits seit 2019 an einem eigenen Store für Spiele gewerkelt, den man unter Android veröffentlichen wollte. Dies geht aus gerichtlichen Unterlagen hervor, die jetzt im Zuge eines Rechtsstreits zwischen Epic Games und Google öffentlich wurden.An einen Ableger unter iOS war damals natürlich nicht zu denken. Inzwischen musste Apple dem stärker werdenden Druck aber nachgeben und wird es auch Drittanbietern ermöglichen, eigene Stores unter iOS bereitzustellen. Entsprechend kann man damit rechnen, dass die Vorbereitungen im Rahmen des Project Boston in den kommenden Microsoft-Spiele-Store einfließen und dieser dann wahrscheinlich im Laufe des Jahres 2024 mit zahlreichen Spielen auf den beiden Mobile-Plattformen veröffentlicht wird.
Zusammenfassung
- Microsoft plant eigenen Store für Android und iOS
- Phil Spencer spricht von Partnersuche für App-Store
- Interesse anderer Anbieter an Kooperation vorhanden
- Kein Zeitplan, aber Start wohl vor mehreren Jahren
- Übernahme von Activision Blizzard gibt neue Impulse
- Activision Blizzard entwickelte bereits eigenen Store
- Apple öffnet iOS für Drittanbieter-Stores
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