Rolls-Royce sieht keine Zukunft für Elektro- und Wasserstoff-Flugzeuge
Der Name Rolls-Royce ist vor allem für Luxusautos bekannt, die Briten haben aber ihr Hauptgeschäftsfeld (als separates Unternehmen) im Bereich der Flugzeugtriebwerke. Auf diesem Gebiet ist man auch führend und forscht auch viel - mit einem recht eindeutigen Ergebnis.
Der SAF-Einsatz ist bisher nicht kommerziell tragbar, das zeigt auch die Tatsache, dass nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters die Maschine, die den aktuellen Flug durchgeführt hat, mit herkömmlichem Kerosin von New York nach London zurückkehren wird.
Rolls-Royce nahm diese Langstrecken-Premiere (SAF kam auf kürzeren Strecken schon mehrfach zum Einsatz) allerdings zum Anlass, dieser Art Energieträger die Treue auszusprechen - und gleichzeitig Elektro und Wasserstoff eine Absage zu erteilen. Rolls-Royce CEO Tufan Erginbilgiç sagte, dass es an der Zeit sei, dass sein Unternehmen die Sparte für elektrische Triebwerke verkauft. Konkret werden dort Antriebe für elektrische Taxis und Ähnliches entwickelt.
Erginbilgiç, der den Ruf als gnadenloser Sparer hat, teilte über eine Mitteilung mit (via Electrek), dass das Unternehmen "Entscheidungen über die Ressourcenverteilung" treffen müsse und dass das Elektrogeschäft "einen besseren Wert für eine dritte Partei" bieten würde.
Siehe auch:
Flugzeuge sollen sauberer werden - aber wie?
Gestern hat Virgin Atlantic einen ganz besonderen Flug absolviert, nämlich die erste Transatlantik-Überquerung auf Basis kohlenstoffarmer Kraftstoffe ("low-carbon fuel"). Konkret kam dabei Sustainable Aviation Fuel (SAF) zum Einsatz, das ist der Oberbegriff für Luftfahrt-Kraftstoffe, die nicht ausschließlich auf Rohöl basieren, sondern auch auf biologischen Rohstoffen - als Gemisch unterschiedlicher Zusammensetzung.Der SAF-Einsatz ist bisher nicht kommerziell tragbar, das zeigt auch die Tatsache, dass nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters die Maschine, die den aktuellen Flug durchgeführt hat, mit herkömmlichem Kerosin von New York nach London zurückkehren wird.
Rolls-Royce nahm diese Langstrecken-Premiere (SAF kam auf kürzeren Strecken schon mehrfach zum Einsatz) allerdings zum Anlass, dieser Art Energieträger die Treue auszusprechen - und gleichzeitig Elektro und Wasserstoff eine Absage zu erteilen. Rolls-Royce CEO Tufan Erginbilgiç sagte, dass es an der Zeit sei, dass sein Unternehmen die Sparte für elektrische Triebwerke verkauft. Konkret werden dort Antriebe für elektrische Taxis und Ähnliches entwickelt.
Erginbilgiç, der den Ruf als gnadenloser Sparer hat, teilte über eine Mitteilung mit (via Electrek), dass das Unternehmen "Entscheidungen über die Ressourcenverteilung" treffen müsse und dass das Elektrogeschäft "einen besseren Wert für eine dritte Partei" bieten würde.
Auch Absage für Wasserstoff
Auch für Wasserstoff gab es eine recht klare Absage, denn obwohl Rolls-Royce weiterhin mit EasyJet auf diesem Gebiet zusammenarbeitet, sieht der Chef des Triebwerkbauers hier keine echte Zukunft. Denn Erginbilgiç meinte, dass Wasserstoff noch lange keine praktikable Lösung für Langstreckenflüge sein wird.
Zusammenfassung
- Name Rolls-Royce bekannt für Luxusautos und Flugzeugtriebwerke
- Virgin Atlantic nutzt nachhaltigeren Kraftstoff für Atlantikflug
- SAF teils aus biologischen Rohstoffen, bisher nicht kommerziell tragbar
- Rolls-Royce erteilt Elektro und Wasserstoff eine Absage
- CEO Erginbilgiç will Elektrosparte verkaufen, gilt als Sparer
- Wasserstoff laut Erginbilgiç keine Option
Siehe auch:
- Neuartige GPS-Spoofing-Angriffe treffen seit Wochen Verkehrsflugzeuge
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- US Air Force will mehr als 1000 KI-gesteuerte Kampfflugzeuge bauen
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