Intel, TSMC und Co: Förderung steht nach Haushaltsstreit auf der Kippe
Der Streit rund um den deutschen Haushalt und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenpolitik der Bundesregierung bedroht jetzt auch die Finanzierung von neuen Chipfabriken. Die Kürzung des Klima- und Transformationsfonds stellt die Subventionen infrage.
Die geplante staatliche Förderung beläuft sich auf 9,9 Milliarden bei Intel und 5 Milliarden bei TSMC, insgesamt also fast 15 Milliarden Euro, die aus dem nun geschrumpften Klima- und Transformationsfonds (KTF) kommen sollen. Das nun kürzlich ergangene Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts hat Zweifel an den Geldern geweckt, die für die Subventionierung des Baus der Chipfabriken vorgesehen sind.
Das Bundesverfassungsgericht urteilte, dass die Entscheidung der deutschen Regierung, 60 Milliarden Euro ungenutzter Mittel aus Pandemie-Fördermaßnahmen in den Klima- und Transformationsfonds im Jahr 2022 umzuwidmen, verfassungswidrig war.
Ein Teil dieser Mittel war für die Subventionierung der Chipherstellung im Land vorgesehen, einschließlich der Beiträge für Intel und TSMC. Vom Haushaltsausschuss soll bereits die Streichung der Förderung ins Gespräch gebracht haben. Die Regierung hat nun erst einmal eine Haushaltssperre verhängt.
Es ist nicht klar, was mit den Plänen für die Chipfabriken geschehen würde, wenn die Subventionen ausbleiben. Bei TSMC sind noch NXP, Infineon und Bosch am Bau beteiligt. Insgesamt sollten dort 10 Milliarden Euro investiert werden, wobei die Hälfte über Subventionen finanziert werden sollte.
Intel hatte sich im Juni dieses Jahres mit der deutschen Regierung auf rund 10 Milliarden Euro Subventionen für den Bau der geplanten Wafer-Fertigungsanlage in Magdeburg geeinigt. Das ist etwa ein Viertel der Baukosten.
Siehe auch:
15 Milliarden Euro Fördermittel aus KTF
Dabei feierte man gleich zwei Neuansiedlungen von Prozessoren-Herstellern in Sachsen-Anhalt. Intel und TSMC hatten unter der Zusage von staatlichen Fördermitteln Deutschland als neuen Produktionsstandort auserkoren.Die geplante staatliche Förderung beläuft sich auf 9,9 Milliarden bei Intel und 5 Milliarden bei TSMC, insgesamt also fast 15 Milliarden Euro, die aus dem nun geschrumpften Klima- und Transformationsfonds (KTF) kommen sollen. Das nun kürzlich ergangene Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts hat Zweifel an den Geldern geweckt, die für die Subventionierung des Baus der Chipfabriken vorgesehen sind.
Das Bundesverfassungsgericht urteilte, dass die Entscheidung der deutschen Regierung, 60 Milliarden Euro ungenutzter Mittel aus Pandemie-Fördermaßnahmen in den Klima- und Transformationsfonds im Jahr 2022 umzuwidmen, verfassungswidrig war.
Ein Teil dieser Mittel war für die Subventionierung der Chipherstellung im Land vorgesehen, einschließlich der Beiträge für Intel und TSMC. Vom Haushaltsausschuss soll bereits die Streichung der Förderung ins Gespräch gebracht haben. Die Regierung hat nun erst einmal eine Haushaltssperre verhängt.
Es drohen Finanzierungs-Probleme
Der deutsche Staatssekretär für Wirtschaft, Michael Kellner, erklärte bereits: "Aus heutiger Sicht sind ohne den Klima- und Transformationsfonds weder die Chip-Ansiedlung in Dresden noch die Chip-Ansiedlung in Magdeburg und der Aufbau der Solarindustrie in Ostdeutschland gesichert."Es ist nicht klar, was mit den Plänen für die Chipfabriken geschehen würde, wenn die Subventionen ausbleiben. Bei TSMC sind noch NXP, Infineon und Bosch am Bau beteiligt. Insgesamt sollten dort 10 Milliarden Euro investiert werden, wobei die Hälfte über Subventionen finanziert werden sollte.
Intel hatte sich im Juni dieses Jahres mit der deutschen Regierung auf rund 10 Milliarden Euro Subventionen für den Bau der geplanten Wafer-Fertigungsanlage in Magdeburg geeinigt. Das ist etwa ein Viertel der Baukosten.
Zusammenfassung
- Bundesverfassungsgericht kritisiert Schuldenpolitik der Regierung
- Finanzierung neuer Chipfabriken durch Urteil gefährdet
- Intel und TSMC planen Ansiedlung in Sachsen-Anhalt
- Geplante Förderung: 15 Milliarden Euro aus Klimafonds
- Haushaltssperre nach verfassungswidriger Mittelumwidmung
- Staatssekretär Kellner: Ohne Fonds keine Chipfabriken
Siehe auch:
- Intel will für Magdeburger Werk einige Milliarden Euro mehr vom Staat
- Neue Intel-Werke in Magdeburg: Spekulationen um Verzögerungen
- Nach Intel auch Samsung in Europa? Spekulationen um neues Chipwerk
- Auch Italien bekommt ein neues Intel-Werk: Standort soll feststehen
- Intel kommt: Neues, großes Chip-Wafer-Werk in Deutschland geplant
Thema:
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
- MSI Stealth A18 AI+ & Stealth 18 HX AI: RTX 5000 trifft Intel und AMD
- Geekom GT1 Mega: Mini-PC im Benchmark- und Spiele-Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Amazon will mit mehr als 5000 Satelliten Starlink-Telefonie kontern
- Amazon Prime Video: Alle neuen Filme und Serien im August 2026
- Amazons Gaming-Chef 'freut' sich auf ultrateure Next-Gen-Konsolen
- Claude KI-Datenleck: Private Chats waren bei Google frei zugänglich
- Neue AiO-Wasserkühlung: Auch be quiet! wagt den Schritt zum Display
- Facebook kämpft gegen Nutzerschwund, will deshalb zu TikTok werden
- The Elder Scrolls: Morrowind läuft jetzt direkt im Browser
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen