Intel: 1-nm-Prozess in Sichtweite - und eine weitere Überraschung
Der Chiphersteller Intel dürfte bei der Weiterentwicklung seiner Prozesstechnologien wieder klar auf Kurs liegen. Das zeigen aktuelle Roadmap-Präsentationen für die kommenden Jahre. Überdies hatte das Unternehmen noch eine spannende Überraschung parat.
Keyvan Esfarjani, der Intels Foundry-Sparte leitet, erklärte laut eines Berichtes beim US-Magazin Toms Hardware, dass die Intel 10A-Prozesse voraussichtlich Ende des Jahres 2027 in Betrieb genommen werden können. Bei diesen handelt es sich um das Äquivalent zur 1-Nanometer-Fertigung bei anderen Halbleiterherstellern.
Zuvor, im Jahr 2026, will Intel die Produktion von Chips im 14A-Knoten - also mit 1,4 Nanometern - aufnehmen. Über diesen hat Intel zwar schon einige Male gesprochen, aber bisher noch keine konkrete Terminplanung veröffentlicht. Angesichts dessen, dass das Unternehmen in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verzögerungen zu kämpfen hatte, war man vorsichtig. Inzwischen ist man aber wohl wieder gut auf den Entwicklungspfaden der Branche unterwegs.
Im Rahmen einer sogenannten "10X Moonshot"-Bemühung beabsichtigt man weitgehend autonome Produktionsstraßen hinzubekommen. Die neuesten KI-Technologien sollen helfen, den Robotereinsatz auf eine neue Stufe heben zu können. Ein Kernpunkt dessen ist die Integration sogenannter KI-Cobots in die Arbeitsprozesse - dabei handelt es sich um Roboter, die direkt mit Menschen zusammenarbeiten können.
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Wieder auf Kurs
Intel hatte in den vergangenen Jahren bekanntermaßen einige Probleme bei seinen Prozesstechnologien, man kam längst nicht so gut voran wie einige Konkurrenten. Jüngste Aussagen der zuständigen Manager im Unternehmen zeigen allerdings, dass man wieder in der Lage ist, bei den Entwicklungsstufen zeitlich mit Wettbewerbern wie TSMC und Samsung mitzuhalten oder gar in Führung zu gehen.Keyvan Esfarjani, der Intels Foundry-Sparte leitet, erklärte laut eines Berichtes beim US-Magazin Toms Hardware, dass die Intel 10A-Prozesse voraussichtlich Ende des Jahres 2027 in Betrieb genommen werden können. Bei diesen handelt es sich um das Äquivalent zur 1-Nanometer-Fertigung bei anderen Halbleiterherstellern.
Zuvor, im Jahr 2026, will Intel die Produktion von Chips im 14A-Knoten - also mit 1,4 Nanometern - aufnehmen. Über diesen hat Intel zwar schon einige Male gesprochen, aber bisher noch keine konkrete Terminplanung veröffentlicht. Angesichts dessen, dass das Unternehmen in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verzögerungen zu kämpfen hatte, war man vorsichtig. Inzwischen ist man aber wohl wieder gut auf den Entwicklungspfaden der Branche unterwegs.
KI-Roboter kommen
Die Entwicklungsarbeit beschränkt sich allerdings nicht nur darauf, mit den Lithografie-Verfahren immer kleinere Strukturen umsetzen zu können. Die steigenden Kosten, die mit den modernsten Produktionsverfahren verbunden sind, weil Intel mit einem großen Fortschritt in der Automatisierung im Griff behalten, der in seiner Konsequenz durchaus überraschend ist.Im Rahmen einer sogenannten "10X Moonshot"-Bemühung beabsichtigt man weitgehend autonome Produktionsstraßen hinzubekommen. Die neuesten KI-Technologien sollen helfen, den Robotereinsatz auf eine neue Stufe heben zu können. Ein Kernpunkt dessen ist die Integration sogenannter KI-Cobots in die Arbeitsprozesse - dabei handelt es sich um Roboter, die direkt mit Menschen zusammenarbeiten können.
Zusammenfassung
- Intel scheint bei Prozesstechnologien aufzuholen
- Roadmap-Präsentationen zeigen Fortschritte
- Intel will mit TSMC und Samsung konkurrieren
- 10A-Prozess für Ende 2027 geplant, entspricht 1 nm
- 14A-Knoten (1,4 nm) soll 2026 starten
- Automatisierung soll steigende Kosten auffangen
- "10X Moonshot" für autonome Produktionsstraßen
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