Auch Italien bekommt ein neues Intel-Werk:
Standort soll feststehen
Auch Italien bekommt ein neues Intel-Werk. Die jüngst abgewählte Regierung hat zusammen mit Intel angeblich einen Standort für ein neues Packaging-Werk des US-Chipkonzerns im Nordosten des Landes gewählt. Der Standort soll eng mit den in Magdeburg geplanten neuen Intel-Werken vernetzt werden.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters hat die scheidende Regierung unter Italiens Ministerpräsident Mario Draghi zusammen mit Intel jetzt einen Standort für das geplante neue Werk des Chipgiganten gefunden. Das Packaging-Werk soll dem Bericht zufolge in der Stadt Vigasio in der Region Veneto im Nordosten Italiens angesiedelt werden.
Mit der Wahl von Vigasio als neuem Standort hat sich die Stadt in der Nähe von Verona und der Brenner-Autobahn gegen die Region Piemont im Nordwesten Italiens durchgesetzt. Zuvor waren auch Standorte in Apulien, der Lombardei und Sizilien im Gespräch. Intel will für das Werk insgesamt mindestens 4,5 Milliarden Euro investieren, wobei der italienische Staat rund 40 Prozent der Kosten übernehmen soll.
Noch ist der Bau des Intel Packaging-Werks in Italien nicht in trockenen Tüchern. Da in Italien gestern eine neue, ultranationalistische Regierung gewählt wurde, soll es jetzt Verhandlungen darüber geben, wie das Projekt unter der neuen politischen Führung des Landes weitergeführt werden kann. Dabei spielt es auch eine Rolle, ob die Finanzierung wie geplant erfolgen kann.
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Neues Packaging-Werk fügt Komponenten zu fertigen SoCs zusammen
Das Packaging-Werk wird dazu genutzt, die in anderen Intel-Werken gefertigten Dies von neuen Chips zu "Paketen" zusammenzufügen, also die fertigen Chips zu schaffen, bei denen Dies und andere Komponenten auf einem gemeinsamen Substrat angebracht werden. Unter anderem sollen dabei Dies verwendet werden, die aus den neuen deutschen Intel-Werken in der Nähe von Magdeburg kommen sollen.Mit der Wahl von Vigasio als neuem Standort hat sich die Stadt in der Nähe von Verona und der Brenner-Autobahn gegen die Region Piemont im Nordwesten Italiens durchgesetzt. Zuvor waren auch Standorte in Apulien, der Lombardei und Sizilien im Gespräch. Intel will für das Werk insgesamt mindestens 4,5 Milliarden Euro investieren, wobei der italienische Staat rund 40 Prozent der Kosten übernehmen soll.
Noch ist der Bau des Intel Packaging-Werks in Italien nicht in trockenen Tüchern. Da in Italien gestern eine neue, ultranationalistische Regierung gewählt wurde, soll es jetzt Verhandlungen darüber geben, wie das Projekt unter der neuen politischen Führung des Landes weitergeführt werden kann. Dabei spielt es auch eine Rolle, ob die Finanzierung wie geplant erfolgen kann.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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