Neue Intel-Werke in Magdeburg:
Spekulationen um Verzögerungen
Intel hat angeblich die Pläne für den Bau der beiden neuen großen Chipwerke in Magdeburg geändert und hält nicht mehr an einem Baubeginn in der ersten Jahreshälfte 2023 fest. Grund dafür sind einem Zeitungsbericht zufolge die schwierige Marktsituation und gestiegene Kosten.
Wie die Magdeburger Zeitung Volksstimme auf ihrer Website berichtet, hat Intel derzeit keine konkreten Pläne für einen Beginn des Baus seiner im März 2022 angekündigten neuen Chipwerke in Deutschland. Es gebe große geopolitische Herausforderungen, eine durch die Inflation und wirtschaftliche Probleme weltweit stark gesunkene Nachfrage, weshalb man noch keinen definitiven Termin für den Baubeginn festlegen könne, heißt es in dem Bericht.
Eine weitere Hürde sind angeblich die durch die weltweite Marktentwicklung stark gestiegenen Kosten, die nun deutlich höher geworden sein sollen, als bei der Planung und Beantragung der staatlichen Subventionen geschätzt wurde. Es gebe daher eine große Lücke zwischen den erwarteten Kosten und der aktuellen Lage. Intel wolle laut einem Sprecher mit "Regierungspartnern daran arbeiten, das Projekt in diesem Sinne voranzutreiben", wird ein Intel-Sprecher zitiert.
Die Oberbürgermeisterin von Magdeburg, Simone Borris, erklärte, dass man im Zeitplan zur Vorbereitung des Projekts unverändert bleibe. So würden die vorbereitenden Arbeiten weiter laufen und im Januar wie geplant archäologische Untersuchungen beginnen, um den Baugrund weiter vorzubereiten.
Dem Intel-Sprecher zufolge will der US-Konzern erst dann mit dem Bau beginnen, wenn die versprochenen Fördergelder fließen. Für 2023 sind 6,8 Milliarden Euro aus Bundesmitteln geplant, für die aber erst die Freigabe durch die EU erfolgen muss. Teile der Förderung sollten eigentlich schon 2022 fließen, was aber bisher noch nicht der Fall sein soll.
Insgesamt möchte Intel in Magdeburg rund 17 Milliarden Euro für zwei neue Chipwerke ausgeben, die hochmoderne Halbleiterprodukte bauen sollen.
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Eine weitere Hürde sind angeblich die durch die weltweite Marktentwicklung stark gestiegenen Kosten, die nun deutlich höher geworden sein sollen, als bei der Planung und Beantragung der staatlichen Subventionen geschätzt wurde. Es gebe daher eine große Lücke zwischen den erwarteten Kosten und der aktuellen Lage. Intel wolle laut einem Sprecher mit "Regierungspartnern daran arbeiten, das Projekt in diesem Sinne voranzutreiben", wird ein Intel-Sprecher zitiert.
Magdeburg und Sachsen-Anhalt sehen Vorbereitungen im Plan
Mittlerweile haben sowohl die Landesregierung von Sachsen-Anhalt als auch Intel auf den Bericht reagiert. Von Wirtschaftsminister Sven Schulze war zu hören, dass erst alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden müssen, bevor der Zeitplan konkreter werden kann.Die Oberbürgermeisterin von Magdeburg, Simone Borris, erklärte, dass man im Zeitplan zur Vorbereitung des Projekts unverändert bleibe. So würden die vorbereitenden Arbeiten weiter laufen und im Januar wie geplant archäologische Untersuchungen beginnen, um den Baugrund weiter vorzubereiten.
Gebaut wird erst, wenn Fördergelder da
Laut Recherchen des MDR könnte es aber auch bei der Bauvorbereitung noch Verzögerungen geben. So sollen ab Februar 2023 Wasser- und Stromversorgung aufgebaut werden, wobei das dafür nötige Spezialwerkzeug in diesem Jahr noch nicht auf das Gelände gebracht werden konnte. Der Hauptgrund dafür, dass es noch keinen konkreteren Termin für den Baubeginn gibt, ist aber wohl finanzieller Natur.Dem Intel-Sprecher zufolge will der US-Konzern erst dann mit dem Bau beginnen, wenn die versprochenen Fördergelder fließen. Für 2023 sind 6,8 Milliarden Euro aus Bundesmitteln geplant, für die aber erst die Freigabe durch die EU erfolgen muss. Teile der Förderung sollten eigentlich schon 2022 fließen, was aber bisher noch nicht der Fall sein soll.
Insgesamt möchte Intel in Magdeburg rund 17 Milliarden Euro für zwei neue Chipwerke ausgeben, die hochmoderne Halbleiterprodukte bauen sollen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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