Kooperation statt Konfrontation:
Microsoft macht Windows 'EU-tauglich'
Microsoft und die EU ist an sich ein altes Thema, doch mittlerweile hat sich in Redmond die Meinung durchgesetzt, dass Kooperation besser ist als Konfrontation. Denn man hat nun bekannt gegeben, dass man hinsichtlich des Digital Markets Act mit der EU zusammenarbeitet.
In einem heute veröffentlichten Blogbeitrag führt Microsoft näher aus, wie man auf die Gatekeeper-Einstufung reagieren wird. Bereits vergangene Woche wurde bekannt, dass man künftig die in den aktuellen Microsoft-Betriebssystemen integrierten Bestandteile von Edge sowie Bing deinstallieren kann.
Dem dazugehörigen Preview Build 2631.2787 hat Microsoft bereits einen Insider-Blogbeitrag gewidmet, in einem neuen Text schreibt das Unternehmen, dass man ein paar spezifische Änderungen hervorheben möchte. Wirklich neu sind diese Schritte nicht oder nicht mehr, es ist aber dennoch bemerkenswert, wie kooperativ sich Microsoft nach außen zeigt.
Microsoft: "Obwohl Endnutzer von Windows schon immer die Möglichkeit hatten, einen Browser ihrer Wahl herunterzuladen, zu installieren und als Standardbrowser einzustellen, gehen diese Änderungen einen Schritt weiter, indem sie es Endnutzer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ermöglichen, den Microsoft Edge-Browser zu deinstallieren."
Das bedeutet auch, dass bestehende Standardeinstellungen bei Updates nicht außer Kraft gesetzt werden. Microsoft lässt künftig auch die Finger von "Sind Sie sicher, dass Sie wechseln wollen"-Popups. Mehr als das: "Als Reaktion auf das Feedback der Europäischen Kommission und der Community gehen wir einen Schritt weiter als die DMA-Anforderungen, die für Windows gelten", schreibt das Redmonder Unternehmen.
Microsoft weiter: "Wir werden produktinterne Werbung für Edge (außerhalb der Standard-Such- und Werbeergebnisse, die jedem Browser-Anbieter zur Verfügung stehen), wie z. B. einzigartige Edge-Bannerwerbung auf der Bing-Suchergebnisseite, unterbinden, wenn EWR-Nutzer Windows Edge oder Bing verwenden, um nach einem anderen Browser zu suchen oder ihn herunterzuladen und zu installieren."
Siehe auch:
Microsoft als Gatekeeper
Im vergangenen September wurde Microsoft in Bezug auf Windows und LinkedIn als Gatekeeper, also Torwächter, eingestuft. Das betrifft zunächst insgesamt sechs Unternehmen (Alphabet, Amazon, Apple, ByteDance/TikTok, Meta und Microsoft), doch im Gegensatz zu TikTok und Meta, die gegen diese Klassifizierung klagen wollen, hat der Redmonder Konzern akzeptiert und passt seine Produkte entsprechend an.In einem heute veröffentlichten Blogbeitrag führt Microsoft näher aus, wie man auf die Gatekeeper-Einstufung reagieren wird. Bereits vergangene Woche wurde bekannt, dass man künftig die in den aktuellen Microsoft-Betriebssystemen integrierten Bestandteile von Edge sowie Bing deinstallieren kann.
Dem dazugehörigen Preview Build 2631.2787 hat Microsoft bereits einen Insider-Blogbeitrag gewidmet, in einem neuen Text schreibt das Unternehmen, dass man ein paar spezifische Änderungen hervorheben möchte. Wirklich neu sind diese Schritte nicht oder nicht mehr, es ist aber dennoch bemerkenswert, wie kooperativ sich Microsoft nach außen zeigt.
Microsoft: "Obwohl Endnutzer von Windows schon immer die Möglichkeit hatten, einen Browser ihrer Wahl herunterzuladen, zu installieren und als Standardbrowser einzustellen, gehen diese Änderungen einen Schritt weiter, indem sie es Endnutzer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ermöglichen, den Microsoft Edge-Browser zu deinstallieren."
Nervige Edge-"Empfehlungen"
Dank der EU-Richtlinien beendet Microsoft auch eine bekannt nervige Praxis, nämlich die immer wiederkehrenden "Empfehlungen", Edge als Standard festzulegen: "Die Änderungen beinhalten auch die Beendigung der Empfehlungen in verschiedenen Windows-Erfahrungen, Edge als Standardbrowser für EWR-Nutzer festzulegen, einschließlich des Konfigurationsprozesses bei der Ersteinrichtung oder Aktualisierung von Windows", erklärt Microsoft.Das bedeutet auch, dass bestehende Standardeinstellungen bei Updates nicht außer Kraft gesetzt werden. Microsoft lässt künftig auch die Finger von "Sind Sie sicher, dass Sie wechseln wollen"-Popups. Mehr als das: "Als Reaktion auf das Feedback der Europäischen Kommission und der Community gehen wir einen Schritt weiter als die DMA-Anforderungen, die für Windows gelten", schreibt das Redmonder Unternehmen.
Microsoft weiter: "Wir werden produktinterne Werbung für Edge (außerhalb der Standard-Such- und Werbeergebnisse, die jedem Browser-Anbieter zur Verfügung stehen), wie z. B. einzigartige Edge-Bannerwerbung auf der Bing-Suchergebnisseite, unterbinden, wenn EWR-Nutzer Windows Edge oder Bing verwenden, um nach einem anderen Browser zu suchen oder ihn herunterzuladen und zu installieren."
Zusammenfassung
- Microsoft kooperiert mit EU bei Digital Markets Act
- Akzeptiert Gatekeeper-Einstufung für Windows/LinkedIn
- Edge und Bing können aus Windows deinstalliert werden
- Microsoft betont Kooperationsbereitschaft in Blogbeitrag
- Änderungen ermöglichen Deinstallation von Edge im EWR
- Beendet nervige Edge-Standardbrowser-Empfehlungen
- Keine "Sind Sie sicher"-Popups bei Browserwechsel
- Unterbindet Edge-Werbung bei Suche nach anderen Browsern
Siehe auch:
- Windows Hello: Fingerabdruckleser geknackt - im Auftrag von Microsoft
- Intel 'Lunar Lake': RAM auf dem Chip; Microsofts nächste Surface-CPUs?
- Chaos bei OpenAI verhilft Microsoft zu einem Höhenflug an der Börse
- Sam Altman könnte zurück zu OpenAI - Microsoft würde dem zustimmen
- OpenAI-Chaos: Hunderte Mitarbeiter drohen mit Wechsel zu Microsoft
Thema:
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