Tesla: US-Justiz untersucht Schummeln bei übertriebenen Reichweiten
Der vielleicht wichtigste Faktor beim Kauf von Elektroautos ist für viele Kunden die Reichweite, auch wenn ein zu starker Fokus auf diesen Wert eigentlich Unsinn ist. Die Hersteller "schummeln" hier aber gerne und das wird bei Tesla nun ein Fall für die US-Justiz.
Die Hersteller wissen um diese regelrechten Reichweiten-Ängste und biegen die Wahrheit hier in der Werbung und bei technischen Angaben gerne. Tesla gilt als Hersteller, der bei Reichweite seine große Stärke hat, doch auch der Elektro-Pionier arbeitet alles andere als sauber und transparent, wenn es um dieses Thema geht.
Im vergangenen Sommer gab es einen Bericht, in dem es hieß, dass Tesla ein "geheimes Team" geschaffen habe, das Beschwerden zur Reichweite abwürgen soll. Kunden sollen ihr Fahrzeug möglichst nicht zur Wartung anmelden bzw. bringen, weil sie glauben, dass ihre Reichweite zu gering und damit fehlerhaft sei.
Einer der Vorwürfe, den die Nachrichtenagentur Reuters im Sommer aufstellte, war, dass Tesla die Software in seinen Fahrzeugen manipuliert hat, um Reichweitenschätzungen abzugeben, die nicht der Realität entsprechen, weil sie zu optimistisch sind.
Siehe auch:
Reichweite (zu sehr) im Fokus
Bei Elektroautos fällt bei praktisch allen Diskussionen als erstes das Argument, wie lange man mit einem Stromer eigentlich fahren kann. Vor allem jene, die nach wie vor an Verbrennern festhalten, verweisen unter anderem fast immer auf eine zu kurze Reichweite bei Überlandfahrten - die sie vielfach nur wenige Male im Jahr machen und die entsprechende Reichweite im urbanen Alltag nicht oder nur selten brauchen.Die Hersteller wissen um diese regelrechten Reichweiten-Ängste und biegen die Wahrheit hier in der Werbung und bei technischen Angaben gerne. Tesla gilt als Hersteller, der bei Reichweite seine große Stärke hat, doch auch der Elektro-Pionier arbeitet alles andere als sauber und transparent, wenn es um dieses Thema geht.
Im vergangenen Sommer gab es einen Bericht, in dem es hieß, dass Tesla ein "geheimes Team" geschaffen habe, das Beschwerden zur Reichweite abwürgen soll. Kunden sollen ihr Fahrzeug möglichst nicht zur Wartung anmelden bzw. bringen, weil sie glauben, dass ihre Reichweite zu gering und damit fehlerhaft sei.
US-Justiz untersucht
Die Vorwürfe werden nun auch zum Fall für das Department of Justice (DoJ), denn das US-amerikanische Justizministerium hat eine Untersuchung dieser Vorwürfe in die Wege geleitet (via The Verge). In Dokumenten, die Tesla an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) übermittelt hat, erklärte das Unternehmen, dass man "Informationsanfragen, einschließlich Vorladungen des DoJ, zu bestimmten Angelegenheiten im Zusammenhang mit persönlichen Vorteilen, verbundenen Parteien, der Fahrzeugpalette und Personalentscheidungen erhalten hat".Einer der Vorwürfe, den die Nachrichtenagentur Reuters im Sommer aufstellte, war, dass Tesla die Software in seinen Fahrzeugen manipuliert hat, um Reichweitenschätzungen abzugeben, die nicht der Realität entsprechen, weil sie zu optimistisch sind.
Zusammenfassung
- Kauf von Elektroautos oft von Reichweiten-Angst bestimmt
- Hersteller, darunter Tesla, manipulieren oft Reichweitenangaben
- Tesla soll "geheimes Team" zur Abwehr von Beschwerden haben
- US-Justizministerium untersucht Vorwürfe gegen Tesla
- Tesla hat Vorladungen des Justizministeriums erhalten
- Vorwurf: Tesla manipuliert Software für unrealistisch hohe Reichweite
Siehe auch:
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Thema:
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