Nach LinkedIn: Nun zieht auch Yahoo seine Dienste aus China ab
Yahoo ist das nächste US-Unternehmen, das seine Dienste aus China abzieht - das hat der Konzern angekündigt. Die Arbeitsbedingungen seien merklich schwieriger geworden, sodass man nun auch die letzten verbliebenen Angebote für die Volksrepublik streichen wird.
Denn Yahoo hatte schon vor einigen Jahren einen Rückzug in Teilen vollzogen. Das meldet die Nachrichtenagentur AP und bezieht sich dabei jetzt auf eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens. Da heißt es, Yahoo zieht seine Dienste aus China zurück und begründet dies mit einem "zunehmend schwierigen Betriebsumfeld". Mit diesem Schritt ist Yahoo nach Microsoft (LinkedIn) das zweite große amerikanische Unternehmen, das sich in den letzten Wochen aus dem chinesischen Markt zurückgezogen hat.
Seit dem 1. November ist es Internetnutzern auf dem chinesischen Festland nicht mehr möglich, auf die Dienste von Yahoo zuzugreifen. Das betrifft neben dem Yahoo-Nachrichtenportal, vor allem die Internet-Suchmaschine, sowie die Werbeplattform des Konzerns und die zu Yahoo gehörenden Tech-Magazine Engadget und TechCrunch.
Siehe auch:
Laut Yahoo ist es das endgültige Aus
Von Yahoo ist die Einstellung der Dienste in China allerdings eher ein symbolischer Schritt. Jedoch ist es für Yahoo der Stellungnahme nach auch eine endgültige Entscheidung. Schon vor sechs Jahren hatte Yahoo seine Büros in Peking geschlossen, nachdem Anfang der 2010er Jahre bereits die damals bekannten Yahoo Musik-Streaming-Angebote sowie der E-Mail-Dienst eingestellt wurden.Seit dem 1. November ist es Internetnutzern auf dem chinesischen Festland nicht mehr möglich, auf die Dienste von Yahoo zuzugreifen. Das betrifft neben dem Yahoo-Nachrichtenportal, vor allem die Internet-Suchmaschine, sowie die Werbeplattform des Konzerns und die zu Yahoo gehörenden Tech-Magazine Engadget und TechCrunch.
Schwieriges Umfeld, das heißt:
Alle Anbieter von Internetdiensten, die in China tätig sind, müssen auf Verlangen der chinesischen Regierung hin ein Büro im Land betreiben. Die Regierung verlangt zudem, dass alle lokalen Nutzerdaten vor Ort gespeichert werden - und dass den Behörden Zugang zu den Datenspeichern gewährt wird. Damit müssen auch ausländische Unternehmen auf Anfrage Informationen weitergeben und sind generell dazu verpflichtet, Internetzugangsbeschränkungen einzuhalten und Zensurbestimmungen umzusetzen.Siehe auch:
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