Klage gegen Apple: AirTags sollen bevorzugtes Stalker-Werkzeug sein
Der Computerhersteller Apple soll durch die Markteinführung seiner AirTags dem Stalking massiv Vorschub geleistet haben. Dies wird zumindest in einer erweiterten Sammelklage gegen das Unternehmen behauptet, die vor einem Gericht in Kalifornien verhandelt wird.
AirTags seien demnach - zum Teil aufgrund von Apples Nachlässigkeit - zu "einer der gefährlichsten und beängstigendsten Technologien, die von Stalkern eingesetzt werden", geworden. Denn sie sind leicht, billig und können verdeckt eingesetzt werden, um "Echtzeit-Standortinformationen zu ermitteln und Opfer zu verfolgen", berichtet das US-Magazin Ars Technica.
Seit der ursprünglichen Einreichung der Klage im letzten Jahr habe es eine "explosionsartige Zunahme von Berichten" gegeben, die zeigen, dass AirTags häufig für Stalking eingesetzt werden, hieß es. So wird auf Polizeistatistiken verwiesen, die für die USA im April 2022 erst einmal 150 Fälle zeigten. Inzwischen habe es in jüngster Zeit aber allein 19 AirTags-Stalking-Fälle im Metropolgebiet Tulsa, Oklahoma, gegeben.
Aus Sicht der Kläger tue Apple schlicht zu wenig, um den Schaden durch Stalker zu mindern. Auf die Opfer kämen hingegen in jedem Fall schwerwiegende Folgen zu - das reicht von den psychischen Auswirkungen der Verfolgung bis hin zu finanziellen Belastungen. Letztere kommen beispielsweise zustande, wenn Automechaniker ein Fahrzeug halb auseinandernehmen müssen, um einen versteckten AirTag zu finden, oder wenn die Stalking-Opfer umziehen müssen, um ihrem Verfolger zu entgehen.
"Was den AirTag von allen Konkurrenzprodukten unterscheidet, ist seine unvergleichliche Genauigkeit, seine Benutzerfreundlichkeit (er fügt sich nahtlos in die bestehende Produktpalette von Apple ein) und seine Erschwinglichkeit", so die Klageschrift weiter. "Mit einem Preis von nur 29 Dollar ist er zur bevorzugten Waffe von Stalkern und Missbrauchstätern geworden." Die Kläger fordern Schadensersatz und wollen Apple zwingen, bessere Schutzmaßnahmen gegen einen solchen Missbrauch zu entwickeln und einzusetzen.
Siehe auch:
Klage ausgeweitet
Die Klage selbst wurde bereits im Dezember letzten Jahres eingereicht. Jetzt kamen noch einmal weitere Kläger hinzu, was direkt zu einer Veränderung der Klageschrift mit deutlicheren Vorwürfen gegen den Konzern genutzt wurde.AirTags seien demnach - zum Teil aufgrund von Apples Nachlässigkeit - zu "einer der gefährlichsten und beängstigendsten Technologien, die von Stalkern eingesetzt werden", geworden. Denn sie sind leicht, billig und können verdeckt eingesetzt werden, um "Echtzeit-Standortinformationen zu ermitteln und Opfer zu verfolgen", berichtet das US-Magazin Ars Technica.
Seit der ursprünglichen Einreichung der Klage im letzten Jahr habe es eine "explosionsartige Zunahme von Berichten" gegeben, die zeigen, dass AirTags häufig für Stalking eingesetzt werden, hieß es. So wird auf Polizeistatistiken verwiesen, die für die USA im April 2022 erst einmal 150 Fälle zeigten. Inzwischen habe es in jüngster Zeit aber allein 19 AirTags-Stalking-Fälle im Metropolgebiet Tulsa, Oklahoma, gegeben.
Aus Sicht der Kläger tue Apple schlicht zu wenig, um den Schaden durch Stalker zu mindern. Auf die Opfer kämen hingegen in jedem Fall schwerwiegende Folgen zu - das reicht von den psychischen Auswirkungen der Verfolgung bis hin zu finanziellen Belastungen. Letztere kommen beispielsweise zustande, wenn Automechaniker ein Fahrzeug halb auseinandernehmen müssen, um einen versteckten AirTag zu finden, oder wenn die Stalking-Opfer umziehen müssen, um ihrem Verfolger zu entgehen.
Mord inklusive
"Die Folgen waren schwerwiegend: Es gab mehrere Morde, bei denen der Mörder einen AirTag benutzte, um das Opfer zu verfolgen", heißt es in der Klage. Eine Klägerin aus Indiana verlor etwa ihren Sohn, nachdem seine Freundin angeblich ein AirTag benutzt hatte, um seine Bewegungen zu verfolgen, und ihm dann "in eine Bar folgte und ihn mit ihrem Auto überfuhr, wobei sie ihn am Tatort tötete"."Was den AirTag von allen Konkurrenzprodukten unterscheidet, ist seine unvergleichliche Genauigkeit, seine Benutzerfreundlichkeit (er fügt sich nahtlos in die bestehende Produktpalette von Apple ein) und seine Erschwinglichkeit", so die Klageschrift weiter. "Mit einem Preis von nur 29 Dollar ist er zur bevorzugten Waffe von Stalkern und Missbrauchstätern geworden." Die Kläger fordern Schadensersatz und wollen Apple zwingen, bessere Schutzmaßnahmen gegen einen solchen Missbrauch zu entwickeln und einzusetzen.
Zusammenfassung
- Sammelklage gegen Apple wegen Missbrauch von AirTags für Stalking
- Kläger behaupten, AirTags seien eine gefährliche Technologie
- Klage wurde im Dezember eingereicht, weitere Kläger kamen hinzu
- Anstieg der Berichte über AirTags-Stalking-Fälle in den USA
- Kläger kritisieren mangelnde Maßnahmen von Apple gegen Stalking
- Kläger fordern Schadensersatz und bessere Schutzmaßnahmen von Apple
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Silo: Die finale Staffel 4 startet im Juli 2027, erster Teaser veröffentlicht
- Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet
- Auf Temu bestellt: So gut funktionierts mit Drittanbietern wie Apple
- Gratis-Spielspaß: Die 7 besten iPad-Games abseits des Mainstreams
- Ted Lasso: Apple TV zeigt den Trailer zu Staffel 4 der Comedyserie
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neues PS5-Slim-Bundle mit 20-GB-Allnet-Flat im Telekom-Netz
- Medienstudie 2026: Lokale Streaming-Anbieter beliebter als Netflix & Co.
- Windows Deployment Services: So plant Microsoft nächstes WDS-Aus
- Alles zum kommenden iPad mini 8: A20-Pro-Chip und neues Design
- EU vs. X: US-Regierung mischt sich nun aktiv in EU-Rechtsprechung ein
- OpenAI leakt private Bilder: KI agiert völlig unkontrolliert
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen