Für Förderung von 2 Mio. E-Autos hat der Bund fast 9,5 Mrd. ausgegeben
Bei dem für den Umweltbonus verantwortlichen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist der zweimillionste Förderantrag eingegangen. Der Bund hat mittlerweile 9,5 Milliarden ausgegeben - zum großen Teil für die Förderung von E-Autos.
Über die letzten sieben Jahre wurde demnach pro Antrag im Schnitt eine Fördersumme von 4750 Euro ausbezahlt. Insgesamt kommt der Bund damit auf Ausgaben von 9,5 Milliarden über den gesamten Zeitraum hinweg. Wie das Bundesamt weiter ergänzt, sind alleine in diesem Jahr bereits mehr als 300.000 Anträge eingegangen.
Interessant ist dabei auch ein Blick auf die Aufteilung der geförderten Antriebsarten. Laut BAFA entfällt der größte Anteil der bisher bearbeiteten Anträge auf batterieelektrische Fahrzeuge. Bei 1,23 Millionen Stück entspricht das 61 Prozent der geförderten Fahrzeuge.
Auf Plug-in-Hybride, die seit diesem Jahr nicht mehr gefördert werden, entfielen 770.000 Anträge (39 Prozent). Autos mit Brennstoffzellen-Antrieb spielen bei der Förderung kaum eine Rolle. Seit 2016 hat das BAFA genau 400 solcher Anträge bewilligt.
Schon jetzt gilt der Umweltbonus nur noch für Privatpersonen und ist auf 4500 Euro beschränkt, dieser Fördersumme sinkt zum 1. Januar 2024 auf 3000 Euro (bei einem Nettolistenpreis von maximal 45.000 Euro). Zum Jahr 2025 läuft der Umweltbonus dann endgültig aus.
Siehe auch:
9,5 Milliarden für 2 Millionen Autos
Seit 2016 fördert der Bund unter der Überschrift "Umweltbonus" Kunden, die sich beim Kauf eines Autos für einen klimafreundlichen Antrieb entscheiden. Jetzt teilt BAFA gegenüber dem Handelsblatt (Paywall) mit, dass in diesem Monat der zweimillionste Förderantrag bewilligt wurde und liefert zu diesem Anlass aktuelle Zahlen.Über die letzten sieben Jahre wurde demnach pro Antrag im Schnitt eine Fördersumme von 4750 Euro ausbezahlt. Insgesamt kommt der Bund damit auf Ausgaben von 9,5 Milliarden über den gesamten Zeitraum hinweg. Wie das Bundesamt weiter ergänzt, sind alleine in diesem Jahr bereits mehr als 300.000 Anträge eingegangen.
Interessant ist dabei auch ein Blick auf die Aufteilung der geförderten Antriebsarten. Laut BAFA entfällt der größte Anteil der bisher bearbeiteten Anträge auf batterieelektrische Fahrzeuge. Bei 1,23 Millionen Stück entspricht das 61 Prozent der geförderten Fahrzeuge.
Auf Plug-in-Hybride, die seit diesem Jahr nicht mehr gefördert werden, entfielen 770.000 Anträge (39 Prozent). Autos mit Brennstoffzellen-Antrieb spielen bei der Förderung kaum eine Rolle. Seit 2016 hat das BAFA genau 400 solcher Anträge bewilligt.
Schon jetzt gilt der Umweltbonus nur noch für Privatpersonen und ist auf 4500 Euro beschränkt, dieser Fördersumme sinkt zum 1. Januar 2024 auf 3000 Euro (bei einem Nettolistenpreis von maximal 45.000 Euro). Zum Jahr 2025 läuft der Umweltbonus dann endgültig aus.
Zusammenfassung
- 2 Millionster Förderantrag bei BAFA eingegangen
- Bund hat 9,5 Milliarden Euro für Umweltbonus ausgegeben
- Durchschnittliche Fördersumme pro Antrag: 4750 Euro
- In diesem Jahr über 300.000 Anträge eingegangen
- Größter Anteil der Förderung für batterieelektrische Fahrzeuge
- Umweltbonus sinkt 2024 auf 3000 Euro, endet 2025 endgültig
Siehe auch:
- Irreführende Preise im Autohandel: Der Trick mit dem Umweltbonus
- Peinlich: Wegen Bug bekommen einige E-Autos keinen Umweltbonus
- Umweltbonus für E-Autos: Bundesregierung plant Verlängerung bis 2025
- Elektro-Auto-Prämie: Der "Umweltbonus" des Bundes wird verdoppelt
- Umweltbonus für E-Autos wird nicht erhöht, aber bis 2020 verlängert
Thema:
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