Maps: Google sucht nach mehr freiwilligen Gratis-Helfern
Google nimmt die neue Konkurrenz bei Geodaten-Anbietern offensichtlich ernst. Das Unternehmen will jetzt stärker auf die Mithilfe der Öffentlichkeit beim Ausbau des Datenbestandes in Google Maps setzen.
Die bisherigen Helfer hätten bereits wertvolle Informationen geliefert: Insgesamt wurden rund 1,5 Millionen Straßenkilometer kartiert und um die 200 Millionen Menschen profitierten bereits von den Routenplanungen, die dadurch möglich wurden, hieß es.
Im Rahmen des Road Mapper-Programms zeichnen die Teilnehmer Straßenverläufe durch die Erfassung von GPS-Daten und den Abgleich mit Satellitenbildern nach. Die so eingehenden Informationen werden dann noch einmal von Experten im Google Maps-Team überprüft. Wenn es keine Einwände gibt, fließen die Daten binnen weniger Tage in den Kartendienst des Anbieters ein und sind dann für die Allgemeinheit nutzbar.
Google dürfte mit der Öffnung des Tools auch auf die Gründung der Overture Maps Foundation reagieren. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Meta, Microsoft, Amazon und TomTom. Diese werfen ihre Geodaten hier zusammen und ermöglichen Dritten den Zugang zu diesen. Auf Basis der so bereitstehenden Informationen können andere Unternehmen oder Entwickler komplett eigene Karten generieren, die zu ihrem jeweiligen Bedarf passen.
Siehe auch:
- Google will Öffentlichkeit stärker in Ausbau von Google Maps einbeziehen
- Freiwillige für das Road Mapper-Programm gesucht, gestartet 2021
- Bisher wurden 1,5 Millionen Straßenkilometer kartiert, 200 Millionen Menschen profitierten
- Teilnehmer zeichnen Straßenverläufe durch GPS-Daten und Abgleich mit Satellitenbildern
- Daten werden von Google Maps-Team überprüft und fließen in Kartendienst ein
- Bewerbung für Road Mapper über Online-Formular möglich
- Google reagiert auf Gründung der Overture Maps Foundation von Meta, Microsoft, Amazon und TomTom.
Freiwillige vor!
Wie das Unternehmen mitteilte, suche man jetzt verstärkt nach Freiwilligen, die am Road Mapper-Programm teilnehmen wollen. Dieses wurde bereits 2021 gestartet, allerdings nur mit einer begrenzten Zahl auserwählter Helfer. Das soll sich nun ändern: "Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass wir den Zugang für weitere Mitwirkende öffnen werden, damit wir unsere Karten weiter verbessern können", teilte Google mit.Die bisherigen Helfer hätten bereits wertvolle Informationen geliefert: Insgesamt wurden rund 1,5 Millionen Straßenkilometer kartiert und um die 200 Millionen Menschen profitierten bereits von den Routenplanungen, die dadurch möglich wurden, hieß es.
Im Rahmen des Road Mapper-Programms zeichnen die Teilnehmer Straßenverläufe durch die Erfassung von GPS-Daten und den Abgleich mit Satellitenbildern nach. Die so eingehenden Informationen werden dann noch einmal von Experten im Google Maps-Team überprüft. Wenn es keine Einwände gibt, fließen die Daten binnen weniger Tage in den Kartendienst des Anbieters ein und sind dann für die Allgemeinheit nutzbar.
Absichern gegen Overture
Wer sich an Road Mapper beteiligen möchte, kann jetzt ein Online-Formular ausfüllen und sich direkt bewerben. Außerdem können die Top-Mitwirkenden, die die meisten Straßen in einer Region kartiert haben, jetzt bis zu fünf Mitwirkende über das Road Mapper-Empfehlungsformular empfehlen.Google dürfte mit der Öffnung des Tools auch auf die Gründung der Overture Maps Foundation reagieren. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Meta, Microsoft, Amazon und TomTom. Diese werfen ihre Geodaten hier zusammen und ermöglichen Dritten den Zugang zu diesen. Auf Basis der so bereitstehenden Informationen können andere Unternehmen oder Entwickler komplett eigene Karten generieren, die zu ihrem jeweiligen Bedarf passen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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