Neue Solar-API: Google Maps zeigt, ob sich eine Solaranlage lohnt
Hohe Strompreise sorgen dafür, dass die Nachfrage nach Balkonkraftwerken und traditionellen Solaranlagen weiter steigt. Eine neue Solar-API für Google Maps soll nun dabei helfen, die wichtigste Frage zu beantworten: Lohnt sich eine Solaranlage auf meinem Dach?
Laut Google stellt die Solar-API Gebäude-, Dach-, Verschattungs- und Modulkonfigurationsdaten für über 320 Millionen Gebäude in 40 Ländern bereit, darunter auch für Deutschland. Ziel ist es, Unternehmen und Privatpersonen dabei zu helfen, das Einsparpotenzial durch die Nutzung von Solarenergie auf dem eigenen Dach vorab und ohne einen Expertenbesuch vor Ort einzuschätzen.
Mit wenigen Klicks werden die jährlichen Sonnenstunden, die verfügbare Fläche und die Anzahl der maximal nutzbaren Solarmodule berechnet. Ebenso erkennt die API Hindernisse auf dem Dach selbst und in der Umgebung, etwa Schornsteine oder hohe Bäume. Alles soll am Ende dafür sorgen, dass der manuelle Aufwand von Solarunternehmen minimiert, Verbraucher besser informiert und am Ende eventuell sogar die Kosten der Installation gesenkt werden können.
Aktuell kann die Solar-API in einer Google Maps-Demo ausprobiert werden. Da die neuen Funktionen vorerst auf Unternehmen abzielen, sind diese mit Kosten verbunden. Pro Abfrage werden 0,075 US-Dollar (Data Layers) bzw. 0,01 US-Dollar (Building Insights) fällig. Ob die Funktion in eventuell abgespeckter Funktion zukünftig kostenlos angeboten wird, bleibt offen.
Gerade in Zeiten der einfachen Installation von Balkonkraftwerken oder der Nutzung von Insellösungen in Kombination mit Powerstations dürfte die Solar-API auch für Otto Normalverbraucher interessant sein, um selbst kleine oder mobile Solaranlage besser auszurichten.
Bluetti Sommer-Sale 2023 Powerstations, Akkus und Solarmodule
Siehe auch:
Einsparpotenzial durch erneuerbare Energien
Im Zuge der Ankündigung neuer Programmier- und Anwendungsschnittstellen für Umweltdaten stellt Google seine Solar-API vor. Mit ihr entsteht innerhalb von Google Maps eine weitere Ebene (bisher z.B. Verkehr, Gelände, Satellit), um Hausdächer zu analysieren und die örtlichen Gegebenheiten auf Installationsmöglichkeiten für Solaranlagen zu prüfen.Laut Google stellt die Solar-API Gebäude-, Dach-, Verschattungs- und Modulkonfigurationsdaten für über 320 Millionen Gebäude in 40 Ländern bereit, darunter auch für Deutschland. Ziel ist es, Unternehmen und Privatpersonen dabei zu helfen, das Einsparpotenzial durch die Nutzung von Solarenergie auf dem eigenen Dach vorab und ohne einen Expertenbesuch vor Ort einzuschätzen.
Solar-API für Maps: Google zeigt seinen neuen Solaranlagen-Check
Detaillierte Daten zu Sonnenstunden, Solarpanels & Co.
Googles Solar-API für Maps bietet dabei zwei Endpunkte - Building Insights und Data Layers. Diese liefern nicht nur Informationen zu Standort, Abmessung und Solarpotenzial eines Gebäudes, sondern auch die Analyse des Dachs inklusive Neigung, Rohdaten der Sonneneinstrahlung in der Umgebung und Beschattungsmuster zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten.Mit wenigen Klicks werden die jährlichen Sonnenstunden, die verfügbare Fläche und die Anzahl der maximal nutzbaren Solarmodule berechnet. Ebenso erkennt die API Hindernisse auf dem Dach selbst und in der Umgebung, etwa Schornsteine oder hohe Bäume. Alles soll am Ende dafür sorgen, dass der manuelle Aufwand von Solarunternehmen minimiert, Verbraucher besser informiert und am Ende eventuell sogar die Kosten der Installation gesenkt werden können.
Aktuell kann die Solar-API in einer Google Maps-Demo ausprobiert werden. Da die neuen Funktionen vorerst auf Unternehmen abzielen, sind diese mit Kosten verbunden. Pro Abfrage werden 0,075 US-Dollar (Data Layers) bzw. 0,01 US-Dollar (Building Insights) fällig. Ob die Funktion in eventuell abgespeckter Funktion zukünftig kostenlos angeboten wird, bleibt offen.
Gerade in Zeiten der einfachen Installation von Balkonkraftwerken oder der Nutzung von Insellösungen in Kombination mit Powerstations dürfte die Solar-API auch für Otto Normalverbraucher interessant sein, um selbst kleine oder mobile Solaranlage besser auszurichten.
Tipp: Alternativ bieten viele Bundesländer einen Solaratlas bzw. Solarkataster an, mit dem Interessenten zumindest einen ersten Anhaltspunkt zum Solarpotenzial in ihrer Region erhalten, zum Beispiel in Berlin und Brandenburg.
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Zusammenfassung
- Strompreise hoch, Nachfrage nach Solaranlagen wächst
- Google stellt Solar-API für Google Maps vor
- Analyse von Hausdächern auf Solartauglichkeit möglich
- Gebäude-, Dach-, Verschattungs- und Modulkonfigurationsdaten
- Ziel: Einsparpotenzial durch Solarenergie ohne Expertenbesuch
- Zwei Endpunkte: Building Insights und Data Layers liefern Infos
- Kostenpflichtige Nutzung für Unternehmen und Privatpersonen
Siehe auch:
- Balkonkraftwerke bis 2000 Watt: Solarpaket I im Kabinett verabschiedet
- Brandenburg-Chef fordert mehr Preisgerechtigkeit für Windkraft-Länder
- Deutschland wird Sonnenland: Neuer Rekord bei PV-Zubau im Juli
- 1000 Meter pauschal: NRW kippt die Abstandsregeln für Windkraft
- 50Hertz-Chef: Der Strompreis wird zukünftig deutlich sinken
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