PC-Markt: Wenig Stabilisierung zu sehen - hoffen auf Windows-10-Ende
Die erhoffte Erholung der Zustände auf dem PC-Markt bleibt weiter aus. In diesem Jahr braucht keiner der Hersteller mehr damit rechnen, dass die Absatzzahlen sich wenigstens stabilisieren würden - von der Talsohle ist also aktuell noch wenig zu sehen.
Der stärkste Rückgang ist dabei im Privatkunden-Bereich zu verzeichnen, wo es um satte 16,2 Prozent nach unten geht. Das ist allerdings auch wenig verwunderlich. Denn in den letzten Jahren hatte dieser Sektor besonders stark von den Entwicklungen der Coronazeit profitiert. Damals aktualisierten sehr viele Menschen ihre PC-Ausstattung im Haushalt, weil sie plötzlich ins Homeoffice wechselten und eine bessere Hardware benötigten.
Wachstum in diesem Jahr bei allen im Minus
Die gesamtwirtschaftliche Lage führt aber auch dazu, dass, trotz der Rückkehr vieler Beschäftigter in die Büros, die Investitionen der Unternehmen auf niedrigem Niveau bleiben. Hier liegen die Absatzzahlen in diesem Jahr voraussichtlich 11,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Fast identisch sieht es im Bildungssegment aus.
Ein wichtiger Faktor für die leichte Belebung wird dabei der auslaufende Windows-10-Support sein, was sich voraussichtlich vor allem 2025 auswirken wird. Laut IDC-Analyst Ryan Reith wird dies die Aktualisierung der Hardware-Basis in so manchem Unternehmen und auch bei Privatkunden zwangsläufig vorantreiben. Davon werden aber wohl nicht nur die klassischen PC-Hersteller profitieren. "Es scheint klar zu sein, dass Apple eine Chance sieht, sein Wachstum im kommerziellen Segment fortzusetzen, und dies wird ein Aspekt sein, den man in Zukunft genau beobachten sollte", so Reith.
Siehe auch:
Deutlich zweistelliges Minus
Die Marktforscher der IDC gehen in ihrer jüngsten Prognose davon aus, dass die weltweiten Verkaufszahlen in diesem Jahr um 13,7 Prozent niedriger ausfallen werden als 2022. Noch vor einigen Monaten, als die Quartals-Verkaufszahlen besonders stark nach unten fielen, hoffte man eher auf eine Milderung zum Jahresende hin, was das Jahresminus zumindest einstellig gehalten hätte.Der stärkste Rückgang ist dabei im Privatkunden-Bereich zu verzeichnen, wo es um satte 16,2 Prozent nach unten geht. Das ist allerdings auch wenig verwunderlich. Denn in den letzten Jahren hatte dieser Sektor besonders stark von den Entwicklungen der Coronazeit profitiert. Damals aktualisierten sehr viele Menschen ihre PC-Ausstattung im Haushalt, weil sie plötzlich ins Homeoffice wechselten und eine bessere Hardware benötigten.
Wachstum in diesem Jahr bei allen im Minus
Die gesamtwirtschaftliche Lage führt aber auch dazu, dass, trotz der Rückkehr vieler Beschäftigter in die Büros, die Investitionen der Unternehmen auf niedrigem Niveau bleiben. Hier liegen die Absatzzahlen in diesem Jahr voraussichtlich 11,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Fast identisch sieht es im Bildungssegment aus.
Windows-10-Ende belebt
Allerdings sehen die Marktforscher trotzdem etwas Licht am Horizont. In den kommenden Jahren soll der Sektor demnach deutlich dynamischer werden - wenn auch nicht mehr auf dem Niveau, das in der Coronazeit erreicht wurde. Es geht also eher um ein leichtes Plus im unteren einstelligen Prozentbereich bis 2027.Ein wichtiger Faktor für die leichte Belebung wird dabei der auslaufende Windows-10-Support sein, was sich voraussichtlich vor allem 2025 auswirken wird. Laut IDC-Analyst Ryan Reith wird dies die Aktualisierung der Hardware-Basis in so manchem Unternehmen und auch bei Privatkunden zwangsläufig vorantreiben. Davon werden aber wohl nicht nur die klassischen PC-Hersteller profitieren. "Es scheint klar zu sein, dass Apple eine Chance sieht, sein Wachstum im kommerziellen Segment fortzusetzen, und dies wird ein Aspekt sein, den man in Zukunft genau beobachten sollte", so Reith.
Zusammenfassung
- Keine Erholung auf dem PC-Markt, Absatzzahlen sinken
- IDC-Prognose: 13,7% weniger Verkäufe als 2022
- Größter Rückgang im Privatkunden-Bereich mit 16,2%
- Investitionen der Unternehmen bleiben trotz Büro-Rückkehr niedrig
- Leichte Belebung des Sektors bis 2027 erwartet
- Auslaufender Windows 10-Support könnte Aktualisierung vorantreiben
- Apple könnte Wachstum im kommerziellen Segment fortsetzen
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