Minimales Plus: Weltweiter PC-Markt ist hart auf Grund aufgeschlagen
Die Hersteller von Desktop-PCs und Notebooks scheinen das Schlimmste hinter sich zu haben: Die weltweiten Verkaufszahlen lagen im ersten Quartal endlich wieder leicht im Plus. Ein richtiger Grund zum Feiern ist dies allerdings noch längst nicht.
In Bezug auf das Vorjahresquartal besteht somit durchaus ein Grund zum Feiern. Allerdings sind die 1,5 Prozent letztlich auch nur ein wirklich kleines Wachstum, das auch eine schlichte statistische Schwankung um die Null-Linie herum darstellen kann. Es bleibt auch abzuwarten, was die Daten der Marktforscher von Gartner sagen - diese unterscheiden sich oft von den IDC-Zahlen, auch wenn sich am generellen Trend eher nur Details ändern.
Hinzu kommt natürlich, dass laut der IDC im ersten Quartal letztlich 59,8 Millionen Geräte ausgeliefert wurden, was die Marktforscher schlicht damit kommentieren, dass die Zahlen auf dem Vor-Pandemie-Niveau angekommen seien. Hier sollte man sich aber ins Gedächtnis rufen, dass im ersten Quartal 2019 60,5 Millionen Geräte ausgeliefert wurden, was der schlechteste Wert der vorhergehenden 15 Jahre war.
Lenovo war erneut der weltweit größte PC-Hersteller mit 13,7 Millionen verkauften Geräten, was einem Anstieg von 7,8 Prozent im Jahresvergleich und einem Marktanteil von 23 Prozent entspricht. HP belegte mit 12 Millionen verkauften PCs (+0,2 Prozent) und einem Marktanteil von 20,1 Prozent den zweiten Platz. Dell (9,3 Millionen, minus 2,2 Prozent, 15,5 Prozent Marktanteil), Apple (4,8 Millionen, +14,6 Prozent, 8,1 Prozent Marktanteil) und Acer (3,7 Millionen, +9,2 Prozent, 6,2 Prozent Marktanteil) runden die Sache ab.
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Viel weniger geht kaum
Laut den Marktforschern der IDC wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres weltweit 59,8 Millionen PC-Systeme ausgeliefert. Erstmals seit längerer Zeit bedeutete dies ein leichtes Wachstum von 1,5 Prozent. Das ist immerhin schon ein gewaltiger Fortschritt zum letzten Jahr, als die Verkaufszahlen um 28,7 Prozent einbrachen - dem höchsten Wert, den die Hersteller je verzeichneten.In Bezug auf das Vorjahresquartal besteht somit durchaus ein Grund zum Feiern. Allerdings sind die 1,5 Prozent letztlich auch nur ein wirklich kleines Wachstum, das auch eine schlichte statistische Schwankung um die Null-Linie herum darstellen kann. Es bleibt auch abzuwarten, was die Daten der Marktforscher von Gartner sagen - diese unterscheiden sich oft von den IDC-Zahlen, auch wenn sich am generellen Trend eher nur Details ändern.
Hinzu kommt natürlich, dass laut der IDC im ersten Quartal letztlich 59,8 Millionen Geräte ausgeliefert wurden, was die Marktforscher schlicht damit kommentieren, dass die Zahlen auf dem Vor-Pandemie-Niveau angekommen seien. Hier sollte man sich aber ins Gedächtnis rufen, dass im ersten Quartal 2019 60,5 Millionen Geräte ausgeliefert wurden, was der schlechteste Wert der vorhergehenden 15 Jahre war.
China bremst
Die Branche ist daher weit davon entfernt, auch nur ansatzweise wieder die guten Zeiten in den Blick nehmen zu können. Zumal derzeit unklar ist, wie die weitere Entwicklung aussieht. Die etwas verbesserten Verkaufszahlen führen die Marktforscher unter anderem darauf zurück, dass in vielen Regionen der Welt die Inflation deutlich abgeflaut ist. Aktuell bremse aber die wirtschaftliche Schwäche des großen chinesischen Marktes die globale Entwicklung erheblich.Lenovo war erneut der weltweit größte PC-Hersteller mit 13,7 Millionen verkauften Geräten, was einem Anstieg von 7,8 Prozent im Jahresvergleich und einem Marktanteil von 23 Prozent entspricht. HP belegte mit 12 Millionen verkauften PCs (+0,2 Prozent) und einem Marktanteil von 20,1 Prozent den zweiten Platz. Dell (9,3 Millionen, minus 2,2 Prozent, 15,5 Prozent Marktanteil), Apple (4,8 Millionen, +14,6 Prozent, 8,1 Prozent Marktanteil) und Acer (3,7 Millionen, +9,2 Prozent, 6,2 Prozent Marktanteil) runden die Sache ab.
Zusammenfassung
- PC-Verkäufe steigen im ersten Quartal leicht an
- Weltweit 59,8 Millionen PC-Systeme ausgeliefert
- Wachstum von 1,5 Prozent gegenüber Vorjahr
- 2019 war mit 60,5 Millionen das schlechteste Jahr
- Inflationssenkung beeinflusst Verkaufszahlen positiv
- Lenovo führt mit 13,7 Millionen verkauften PCs
- HP, Dell, Apple und Acer folgen in Rangliste
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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