Kuo: Apple hängt in Sachen KI ordentlich hinterher, kein Release 2024
Generative KI ist und bleibt ein Riesenthema, bisher zeichnen sich vor allem Microsoft und Google durch ihre Lösungen aus. Apple hingegen hat hier nichts im Angebot und laut einem bekannten und renommierten Insider wird sich das auch nicht so schnell ändern.
Seither fragen sich viele, wie Apple auf diese Entwicklung reagieren wird. Denn in einem sind sich die Experten einig: Generative KI bzw. solche KI-Chatbots sind gekommen, um zu bleiben. Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino, der mit Siri auf dem Gebiet der persönlichen Assistenten eine Vorreiterrolle spielte, hat in diesem Bereich bisher nichts im Angebot - und das ist nach Meinung vieler kein Apple-typisches Zuwarten bzw. Perfektionieren einer Technologie, wie es das Unternehmen so oft praktiziert.
Vielmehr sind Branchenkenner der Ansicht, dass Apple hier technologisch hinterherhinkt. Zwar hat es zuletzt Berichte gegeben, dass Apple an einem ChatGPT-Konkurrenten arbeitet und ihn nächstes Jahr veröffentlichen will bzw. wird, doch diesen widerspricht nun der seit Langem renommierteste Apple-Kenner, der Analyst Ming-Chi Kuo (via Apple Insider).
Denn Kuo rechnet nicht damit, dass der Konzern seinen ChatGPT-Konkurrenten bereits nächstes Jahr veröffentlichen wird oder kann: "Der Fortschritt von Apples generativer KI liegt deutlich hinter dem seiner Konkurrenten zurück, daher erwarte ich nicht, dass Apple auf der Bilanzpressekonferenz allzu viel über KI sprechen wird", schreibt Kuo dazu anlässlich einer Vorschau auf die Geschäftszahlen des Unternehmens.
"Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass Apple im Jahr 2024 KI in Edge-Computing- und Hardware-Produkte integrieren wird", so Kuo weiter. Damit widerspricht er einem zweiten bekannten Apple-Kenner, nämlich Mark Gurman von Bloomberg, dieser hatte 2024 als mögliches Startjahr für die Apple-KI ins Spiel gebracht.
Siehe auch:
- Microsoft und Google sind Vorreiter im Bereich generative KI, Apple hinkt technologisch hinterher.
- Apple hat bisher nichts im Angebot, Analysten rechnen nicht mit einer Veröffentlichung schon 2024.
- Microsoft hat vor einigen Monaten eine Lösung vorgelegt, Google reagierte schnell.
- Apple arbeitet an einem ChatGPT-Konkurrenten.
- Experten sind sich einig: Generative KI ist gekommen, um zu bleiben.
- Apple-Kenner Ming-Chi Kuo rechnet nicht damit, dass Apple auf der Bilanzpressekonferenz viel über KI sprechen wird.
- Kuo widerspricht dem Apple-Kenner Mark Gurman, der 2024 als mögliches Startjahr für die Apple-KI vermutete.
Microsoft und Google legen vor - was macht Apple?
Microsoft hat beim Thema KI bzw. den dazugehörigen Chatbots vor einigen Monaten vorgelegt, das hat man der Kooperation mit OpenAI bzw. ChatGPT zu verdanken. Der Redmonder Konzern baute diese Lösung auch in seine Suchmaschine Bing ein und feiert damit auch große Erfolge. Google reagierte etwas panisch, aber durchaus schnell und hat die Entwicklung seiner Alternative Bard forciert.Seither fragen sich viele, wie Apple auf diese Entwicklung reagieren wird. Denn in einem sind sich die Experten einig: Generative KI bzw. solche KI-Chatbots sind gekommen, um zu bleiben. Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino, der mit Siri auf dem Gebiet der persönlichen Assistenten eine Vorreiterrolle spielte, hat in diesem Bereich bisher nichts im Angebot - und das ist nach Meinung vieler kein Apple-typisches Zuwarten bzw. Perfektionieren einer Technologie, wie es das Unternehmen so oft praktiziert.
Vielmehr sind Branchenkenner der Ansicht, dass Apple hier technologisch hinterherhinkt. Zwar hat es zuletzt Berichte gegeben, dass Apple an einem ChatGPT-Konkurrenten arbeitet und ihn nächstes Jahr veröffentlichen will bzw. wird, doch diesen widerspricht nun der seit Langem renommierteste Apple-Kenner, der Analyst Ming-Chi Kuo (via Apple Insider).
Denn Kuo rechnet nicht damit, dass der Konzern seinen ChatGPT-Konkurrenten bereits nächstes Jahr veröffentlichen wird oder kann: "Der Fortschritt von Apples generativer KI liegt deutlich hinter dem seiner Konkurrenten zurück, daher erwarte ich nicht, dass Apple auf der Bilanzpressekonferenz allzu viel über KI sprechen wird", schreibt Kuo dazu anlässlich einer Vorschau auf die Geschäftszahlen des Unternehmens.
"Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass Apple im Jahr 2024 KI in Edge-Computing- und Hardware-Produkte integrieren wird", so Kuo weiter. Damit widerspricht er einem zweiten bekannten Apple-Kenner, nämlich Mark Gurman von Bloomberg, dieser hatte 2024 als mögliches Startjahr für die Apple-KI ins Spiel gebracht.
Siehe auch:
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Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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