Chatbot "Apple GPT" in Arbeit:
Hey Siri, gehts hier zur KI-Party?
Apple springt spät auf den anhaltenden Trend der KI-Chatbots auf und soll derzeit an einem Konkurrenten zu OpenAIs ChatGPT, Microsoft Bing und Google Bard arbeiten. Wohin die Reise von "Apple GPT" geht, weiß allerdings (noch) niemand - nicht einmal Apple selbst.
Nachdem Apple mit der Sprachassistentin Siri und diversen Tools rund um das maschinelle Lernen (ML) den Grundstein gelegt hat, soll sich nun auch der KI-Chatbot zu einem wichtigen Projekt entwickeln. Vor allem sei man derzeit daran interessiert, "potenzielle Datenschutzbedenken im Kontext der Technologie auszuräumen", so Gurman. Infografik Künstliche Intelligenz: Die größten Befürchtungen bezüglich KI
"Personen, die mit der Arbeit vertraut sind, glauben, dass Apple im nächsten Jahr eine wichtige KI-bezogene Ankündigung machen möchte", sagt Gurman. Apple-CEO Tim Cook hielt sich mit dem Sprung auf den KI-Zug allerdings bisher zurück. In den letzten Monaten gab er zu verstehen, dass der iPhone-Erfinder bereits mit künstlicher Intelligenz arbeitet, etwa bei der Erkennung von Autounfällen und Stürzen. Laut Cook seien die KI-Technologien vielversprechend, aber auch voller Fehlinformationen und ohne Regulierung.
Siehe auch:
Künstliche Intelligenz wird "wichtiges Projekt"
Während IT-Unternehmen wie OpenAI, Microsoft und Google ihre Chatbots auf Basis künstlicher Intelligenz salonfähig machen, scheint das intern als "Apple GPT" bezeichnete KI-Projekt in Cupertino erst in den Kinderschuhen zu stecken. Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman (Paywall) sollen derzeit mehrere Teams an einem ChatGPT-Konkurrenten arbeiten, der auf Apples eigenem Large Language Model (LLM) "Ajax" basiert.Nachdem Apple mit der Sprachassistentin Siri und diversen Tools rund um das maschinelle Lernen (ML) den Grundstein gelegt hat, soll sich nun auch der KI-Chatbot zu einem wichtigen Projekt entwickeln. Vor allem sei man derzeit daran interessiert, "potenzielle Datenschutzbedenken im Kontext der Technologie auszuräumen", so Gurman. Infografik Künstliche Intelligenz: Die größten Befürchtungen bezüglich KI
Apple hat (noch) keine klare Strategie
Dass Apple seinen Chatbot gegen ChatGPT, Bing AI und Bard aufstellen wird, scheint ein logischer Schritt zu sein. Mitarbeitern zufolge soll das KI-Tool diese sogar lediglich replizieren und keine neuen Funktionen oder Technologien enthalten. Dennoch scheint man in Cupertino aktuell noch keine klare Strategie zu verfolgen, um die Technologie zeitnah an Verbraucher heranzuführen. Ein Siri-Upgrade wäre wohl die einfachste Lösung."Personen, die mit der Arbeit vertraut sind, glauben, dass Apple im nächsten Jahr eine wichtige KI-bezogene Ankündigung machen möchte", sagt Gurman. Apple-CEO Tim Cook hielt sich mit dem Sprung auf den KI-Zug allerdings bisher zurück. In den letzten Monaten gab er zu verstehen, dass der iPhone-Erfinder bereits mit künstlicher Intelligenz arbeitet, etwa bei der Erkennung von Autounfällen und Stürzen. Laut Cook seien die KI-Technologien vielversprechend, aber auch voller Fehlinformationen und ohne Regulierung.
Zusammenfassung
- Apple arbeitet an einem KI-Chatbot.
- Der Chatbot basiert auf Apples eigenem Large Language Model (LLM) "Ajax".
- Apple möchte potenzielle Datenschutzbedenken ausräumen.
- Apple-Chef Tim Cook hält sich bisher zurück.
- KI wird bereits für Erkennung von Unfällen und Stürzen eingesetzt.
Siehe auch:
- Preise bekannt: Microsofts KI-Tools treiben Office-Kosten in die Höhe
- Llama2: Microsoft setzt auf Meta als Partner für KI-Sprachmodell
- KI verliert Verstand, wenn man sie mit den eigenen Daten trainiert
- Googles KI-Bot Bard ist ab sofort im deutschsprachigen Raum verfügbar
- Chinas Angst vor KI: Regierung legt Künstlicher Intelligenz Maulkorb an
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