China: Neue Design-KI entwickelt komplette RISC-V-CPU in fünf Stunden
Ein chinesisches Forscherteam hat wohl einen der bisher größten Durchbrüche in der automatisierten Entwicklung von Prozessoren geschafft. Ihre neue KI erarbeitete das Design eines komplexen RISC-V-Chips binnen gerade einmal fünf Stunden.
Der Chip, der bei dem Design-Prozess herauskam, ist hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit gerade einmal mit einem alten i486 aus dem Hause Intel zu vergleichen. Allerdings ging es in der Forschungsarbeit auch erst einmal nicht darum, einen bahnbrechenden Prozessor auf den Markt zu bringen, sondern mehr über die grundlegenden Abläufe zu lernen.
Zwar kommen KI-Algorithmen bereits seit einiger Zeit in der Entwicklung von Chiparchitekturen zum Einsatz, doch sind ihre Beiträge noch relativ begrenzt. In der Regel werden bestimmte Teilbereiche - vor allem Routineaufgaben - an die KI abgegeben, während die eigentlichen kreativen und komplexen Leistungen von den menschlichen Entwicklern erbracht werden.
Das Arbeitsergebnis lag am Ende des Prozesses in einer Form vor, die direkt in industriellen Anlagen zur Chipproduktion genutzt werden konnte. Die CPU mit RISC-V32IA-Befehlssatz wurde in einem 65-Nanometer-Verfahren produziert und mit bis zu 300 Megahertz betrieben. Die Funktionsfähigkeit wurde in einem Linux-System praktisch getestet.
Die Arbeit ist insbesondere auch daher von Bedeutung, da China versucht, bei der Chipentwicklung selbst schnell voranzukommen. Denn von den High-End-Produkten aus westlichen Entwicklungslaboren ist man weitgehend abgeschnitten. Theoretisch sollte es möglich sein, mit dem Einsatz von KI-Systemen deutlich schneller voranzukommen, als bei einem grundlegenden Neuaufbau einer klassischen Chipentwicklung.
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Zwar kommen KI-Algorithmen bereits seit einiger Zeit in der Entwicklung von Chiparchitekturen zum Einsatz, doch sind ihre Beiträge noch relativ begrenzt. In der Regel werden bestimmte Teilbereiche - vor allem Routineaufgaben - an die KI abgegeben, während die eigentlichen kreativen und komplexen Leistungen von den menschlichen Entwicklern erbracht werden.
Praktisch getestet
Insofern ist der Entwurf des Designs einer kompletten CPU durch ein KI-System ein beachtlicher Schritt nach vorn. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Algorithmus für die eigentliche Tätigkeit gerade einmal fünf Stunden Zeit benötigte. Laut den Forschern ist dies etwa tausendmal schneller als ein vergleichbarer Design-Prozess durch menschliche Experten. Zwar muss die KI im Vorfeld mit einigem Aufwand für ihre Aufgabe trainiert werden, doch auch bei menschlichen Entwicklern ist eine entsprechende Ausbildung vonnöten.Das Arbeitsergebnis lag am Ende des Prozesses in einer Form vor, die direkt in industriellen Anlagen zur Chipproduktion genutzt werden konnte. Die CPU mit RISC-V32IA-Befehlssatz wurde in einem 65-Nanometer-Verfahren produziert und mit bis zu 300 Megahertz betrieben. Die Funktionsfähigkeit wurde in einem Linux-System praktisch getestet.
Die Arbeit ist insbesondere auch daher von Bedeutung, da China versucht, bei der Chipentwicklung selbst schnell voranzukommen. Denn von den High-End-Produkten aus westlichen Entwicklungslaboren ist man weitgehend abgeschnitten. Theoretisch sollte es möglich sein, mit dem Einsatz von KI-Systemen deutlich schneller voranzukommen, als bei einem grundlegenden Neuaufbau einer klassischen Chipentwicklung.
Zusammenfassung
- Forscherteam schafft großen Durchbruch in Prozessorentwicklung.
- KI erarbeitet Design eines komplexen RISC-V-Chips in nur 5 Stunden.
- Entwurf einer kompletten CPU durch KI beachtlicher Schritt nach vorn.
- Design, das direkt in industriellen Anlagen genutzt werden kann.
- KI-Systeme könnten China bei Chipentwicklung schneller voranbringen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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